7. Schlechte Monetarisierung – 9 Fehler bei Nischenwebsites

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Schlechte Monetarisierung - 9 Fehler bei NischenwebsitesNach einer längeren Pause geht es mit meiner Artikelserie über Fehler bei Nischenwebsites weiter.

Diesmal geht es um den wohl wichtigsten Punkt, die Monetarisierung.

Schlechte Monetarisierung

Die Nischenwebsite kann an sich sehr gut sein, wenn man sich nicht ausreichend um eine gute Monetarisierung kümmert, wird man nur wenig Geld damit verdienen.

Leider sehe ich immer wieder Nischenseiten-Betreiber, die einfach ein Werbemittel irgendeiner Einnahmequelle einbauen und sich dann nicht mehr darum kümmern. Das reicht natürlich nicht aus.

Einnahmequellen gut auswählen

Der erste Schritt für gute Einnahmen mit der eigenen Nischenwebsite ist die Auswahl passender Einnahmequellen. Das macht man idealerweise bereits während der Nischen-Findung, denn es ist natürlich extrem wichtig, dass eine gewählte Nische überhaupt gut monetarisierbar ist.

Unter den Teilnehmern der Nischenseiten-Challenge sehe ich leider immer wieder den Fehler, dass ein Hobby gewählt wird, zu dem man zwar etwas schreiben kann und das auch viele andere interessiert, aber Einnahmemöglichkeiten kaum existieren. Dann hat man zwar viel Traffic, verdient aber kaum etwas.

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Deshalb sollten vorher bereits passende Einnahmequellen identifiziert werden. So z.B. genau passende Partnerprogramme oder ein Thema mit einer guten Klickvergütung bei Google AdSense.

Darüber hinaus sollte man aber auch noch weitere Kennzahlen bei den Einnahmequellen prüfen. So z.B. die Stornorate bei Partnerprogrammen oder das Potential für eigene Produkte.

Idealerweise findet man auf diese Weise bereits vor dem Aufbau der Nischenwebsite mehr als eine in Frage kommende Einnahmequelle.

Einnahmequellen testen

Doch damit ist es nicht getan. Wichtig ist, dass man die Werbemittel nicht nur einmal einbindet, sondern diese auch testet.

Das funktioniert über Splittest, bei denen man z.B. zwei verschiedene Werbemittel einer Einnahmequelle abwechselnd anzeigen lässt. Nach einer gewissen Zeit kann man dann vergleichen, welches Werbemittel für mehr Einnahmen gesorgt hat.

Man kann diese A/B Test auch zwischen unterschiedlichen Einnahmequellen durchführen. Also z.B. ein AdSense-Banner mit einem Affiliate-Banner vergleichen. Wichtig ist dabei, dass man genügend Daten sammelt, damit man statistisch fundierte Entscheidungen treffen kann.

Zudem sollte man mit der Optimierung nicht aufhören, sondern regelmäßig immer wieder neue Tests vornehmen und dabei auch immer mal wieder neue Einnahmequellen testen.

Nicht zu sparsam

Ein weiterer Fehler bzgl. der Monetarisierung ist, dass zu zögerlich damit umgegangen wird. Da findet man z.B. nur eine Handvoll Affiliate-Links auf der gesamten Nischenwebsite oder das AdSense-Banner wird im Footer „versteckt“. So wird das natürlich nichts mit ordentlichen Einnahmen.

Das Hauptziel einer Nischenwebsite ist es, dass die Besucher am Ende auf ein Werbemittel klicken. Dafür muss auf jeder Seite und in jedem Artikel mindestens ein Werbemittel eingebaut werden.

Idealerweise gibt es pro Artikel/Seite mehrere verschiedene Werbemittel, wie z.B. Links, Banner, Formulare … Auf diese Weise erhöhen sich die Chancen, dass die Besucher diese anklicken.

Dabei sollten diese Werbemittel dort eingebaut werden, wo die Besucher sie auch wirklich wahrnehmen. Also z.B. oben in den Artikeltext rein und nicht rechts unten in der Sidebar.

Fazit

Um Geld zu verdienen, muss man sich mit der Monetarisierung der eigenen Nischenwebsite bereits bei der Planung auseinandersetzen.

Zudem sollte man regelmäßig Tests durchführen und immer wieder versuchen noch mehr rauszuholen. Natürlich gibt es dabei Grenzen, da wir weder die Leser, noch Google verärgern wollen. Aber diese Grenzen sollte man austesten.

Denn ohne Optimierung wird man mit seiner Nischenwebsite nicht gut verdienen.

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7 Gedanken zu „7. Schlechte Monetarisierung – 9 Fehler bei Nischenwebsites“

  1. Der wichtigste Punkt ist und bleibt der Start. Wer hier nicht ausreichend recherchiert, wird am Ende zwangsweise scheitern. So zumindest meine Erfahrung. Es macht doch gar keinen Sinn eine Nischenseite zu starten, wenn man überhaupt nicht weiß, ob man damit überhaupt Geld verdienen kann. Entweder ich finde von vornherein gute Partnerprogramme (Amazon, Digistore, und wie sie alle heißen…) oder ich habe von vornherein eine Idee, wie ich die NS profitabel machen kann, z.B. durch die Erstellung eines eigenen Produkts, Werbung verkaufen, o.ä. Alles andere macht keinen Sinn und ist Zeitverschwendung!

  2. Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass Nischenseiten mit relativ wenig Traffic nur funktionieren, wenn die Besucher nach dem Klick auf den Affiliate Link auf einer Seite landen die sie kennen und bei der sie im Idealfall bereits ein Nutzerkonto haben.

    Die größten Erfolgsaussichten, auch bei wenig Traffic ansehnliche Einnahmen zu erzielen, hat man wenn man auf die Big Player setzt, wie Zalando für Kleidung oder Amazon für eigentlich alles andere 😉

    Grüße
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,

      Deine Erfahrungen decken sich mit meinen Eigenen. Und ich agieren als Käufer eigentlich auch immer nach diesem Prinzip.
      Gewiss gehöre ich zu denjenigen, die sich auch einmal nach anderen Schnäppchen umschauen und dabei auch gelegentlich auf unbekannten Seiten landen. Am Ende geschieht es aber immer wieder, dass mich die großen Anbieter nicht zuletzt auch durch mein persönliches „Sicherheitsempfinden“ überzeugen.
      So habe ich mich auch für meine Seiten für die Big-Player entschieden. Am Ende hat es sich bisher für mich immer wieder bewährt.

      Darüber hinaus bieten mir die großen Partnerprogramme auch optimale Vermarktungshilfen, auch wenn ich mir für Amazon wünschen würde, dass dies noch intensiver und vielfältiger angeboten wird.

      Ich will aber Amazon da keinen Vorwurf machen; mit dem Angebot, die API nutzen zu können, bieten sich zahlreiche eigene Gestaltungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel mit Amazon Simple Admin (ASA), an.

      Momentan folge ich Peers Ratschläge, auf jeder Seite möglichst einen entsprechenden Partnerprogramm-link einzubauen. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

  3. Vielen vielen Dank für diesen Artikel. Ich habe einige dieser Fehler gemacht und bin gerade richtig dankbar, für diese . Bestimmt laufen meine zwei Nischenseiten dann auch um einiges besser! Aber zuerst einmal muss ich meine Einnahmequellen testen.
    Freundliche Grüße
    Fahad Neumeier

  4. Danke für den Artikel. Was haltet Ihr von dem Verkaufen von Werbeplätzen oder Links? Funktioniert das gut, ist das überhaupt erlaubt? Verdient man da langfristig mehr als mit AdWords? :s

    Danke im Voraus für Antworten.

  5. Das Verkaufen von Werbeplätzen funktioniert tatsächlich, wenn Du Peers Seite einmal durchstöberst wirst Du schnell feststellen, dass auch er – wie einige andere auch – damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat.
    Es kommt jedoch auf die richtige Nische an, daran solltest Du denken. Denn nicht jedes Nischenthema eignet sich für den Verkauf von Werbeplätzen. Du hast eine Seite mit Dachboxen, warum sollte man nicht einfach einmal bei Herstellern nachfragen?
    Jedoch ist eines ganz wichtig: Fehlt der richtige Content, dann ist der Verkauf von Werbeplätzen gewiss nicht sehr erfolgreich.
    Ich bin da eigentlich einfach zu faul dafür und habe mich auf meiner Nischenseite gegen den Direktverkauf entschieden. Aber das könnte bei der einen oder anderen Seite sicherlich eine sehr gute zusätzliche Einnahmequelle sein.

  6. Eine wichtige Frage ist für mich, ab wann mit der Monetarisierung begonnen werden soll. Sollen gleich zu Beginn zig Affiliate-Links auf der Seite eingebaut werden oder erst, wenn ein konstanter Besucherstrom vorhanden ist?

    Aus meiner Erfahrung empfehle ich, erst mit der Monetarisierung zu beginnen, wenn es auch wirklich lohnenswert ist. Ich habe das Gefühl, dass es vor allem auch im anfänglichen Linkbuilding hilfreich ist, wenn das eigene Projekt nicht sofort wie eine reine Affiliate-Schleuder wirkt.

    – Pascal

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