Affiliate Marketing – Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 2

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Affiliate Marketing - Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 2Nach meiner Einführung in dieser Artikelserie widme ich mich heute der ersten und wohl wichtigsten Einnahmequelle für Nischenwebsites.

Ich stelle das Affiliate Marketing vor, gehe auf Vor- und Nachteile ein und schildere meine Erfahrungen.

Zudem gebe ich praktische Tipps, wie ihr mit dem Affiliate Marketing gute Einnahmen auf eurer Nischenwebsite erzielen könnt.

Was ist Affiliate Marketing?

Es gibt eine Vielzahl an Einnahmequellen, die grundsätzlich auf jeder Website einsetzbar sind. Doch nicht jede eignet sich auch für jede Website.

Unter Affiliate Marketing versteht man grundsätzlich die Vermittlung von Kunden. Man vermittelt also z.B. einem Online-Shop einen Kunden, der dort dann was kauft. Oder man vermittelt z.B. neue Abonnenten für einen Newsletter.

Für diese Vermittlung bekommt man dann eine Provision. Das kann ein fester Betrag sein, aber z.B. auch ein gewisser Prozentanteil am Umsatz, den der vermittelte Kunde gemacht hat.

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Die Vermittlung erfolgt in der Regel über einen Link. Auf meiner Website klickt also z.B. eine Person auf einen Affiliate-Link zum Amazon.de Shop. Wenn dieser dort dann etwas in einer bestimmten Zeit kauft, bekomme ich einen gewissen Prozentsatz des Umsatzes dieser Person von Amazon als Vergütung. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Sale.

Es gibt aber auch Leads im Affiliate Marketing. Dabei geht es dann nicht um einen Kauf, sondern man kann z.B. Personen an eine Versicherunggesellschaft vermitteln. Dann bekommt man bereits eine Provision ausgezahlt, wenn diese Person einen Versicherungsvergleich anfordert.

Im Grunde bewirbt man also als Affiliate Produkte oder Leistungen und bekommt für jede Person, die man erfolgreich dorthin vermittelt, Geld. Die Affiliate Marketing Angebote eines Anbieters nennt man Partnerprogramm.

Sehr viele Partnerprogramme aus den unterschiedlichsten Branchen findet man in sogenannten Affiliate-Netzwerken wie Belboon, Zanox, SuperClix oder AdCell.

Eignet sich Affiliate Marketing für Nischenwebsites?

Nischenwebsites haben ja einen sehr genauen und engen thematischen Fokus. Viele Nischenwebsites drehen sich z.B. um eine bestimmte Produktgruppe, wie z.B. meine Nischenwebsite plattenspieler-tipps.de.

Bei solchen produktbezogenen Nischenwebsites ist Affiliate Marketing in der Regel eine sehr gute Idee. Viele der Besucher der Site interessieren sich für das Produkt und haben oft sogar ein gewisses Kaufinteresse. Nutzt man hier z.B. das Partnerprogramm von Amazon.de, kann man Links direkt auf Plattenspieler oder z.B. die Plattenspieler-Bestsellerliste setzen.

Ich habe überwiegend produktbezogene Nischenwebsites, welche sich sehr gut für das Affiliate Marketing eignen. Dabei setze ich besonders gern auf das Amazon-Partnerprogramm, da der Shop sehr bekannt ist und die Kaufschwelle sehr niedrig.

Was muss man beachten?

Natürlich muss man auch dabei auf einiges achten, aber das habe ich ausführlich in meiner Amazon-Artikelserie behandelt.

So ist es z.B. notwendig, dass man die richtigen Besucher anlockt. Das sind Besucher, die bereits ein Kaufinteresse haben bzw. ein dringendes Problem/Bedürfnis, welches sich mit den vorgestellten Produkte lösen lässt. Besucher, die lediglich kostenlose Infos suchen, sind nicht so gut, da sie kaum auf Affiliatelinks klicken werden.

Diese Besucher mit Kaufinteresse lockt man am besten mit passenden Artikeln an. So kann man natürlich einzelne Produkte vorstellen. Aber gerade auch Hintergrundartikel, die auf die Probleme, Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen, kommen sehr gut an und locken die richtigen Besucher an.

Man sollte als Affiliate aber ehrlich bleiben und nicht alles in den Himmel loben, nur um mehr Geld zu verdienen. Das merken die Besucher und unmoralisch ist es sowieso.

Das Schöne am Affiliate Marketing ist zudem, dass man gar nicht so viele Besucher braucht, damit es sich schon lohnt. Bei Conversion Rates (wie viele von 100 Besuchern kaufen dann auch etwas) von 5% oder mehr, verdient man schon mit ein paar hundert Besuchern im Monat gutes Geld.

Ich persönlich empfehle die Affiliatelinks und -banner zu kennzeichnen. Es ist zwar keine Werbung im klassischen Sinne, aber ich kennzeichne diese dennoch per Sternchen (*), welches dann z.B. in der Sidebar erklärt wird (* = Affiliatelink). Damit geht man möglichen rechtlichen Problemen aus dem Weg.

Affiliate Marketing in der Nischenwebsite nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Affiliate Marketing in der Nischenwebsite zu nutzen.

Manueller Einbau
Am häufigsten sieht man sicher den einfachen Affiliate-Link. Diesen bekommt man beim Partnerprogramm und dieser enthält in der Regel eine eindeutige Kennzeichnung, damit der Online-Shop genau erkennen kann, woher der Besucher gekommen ist.

Solche Affiliate-Textlinks kann man in Artikel einbauen, aber auch an anderen Stellen der eigene Website. Der große Vorteil ist, dass solche Textlinks nicht wie Werbung aussehen und deshalb häufig angeklickt werden.

Das ist bei Affiliate-Bannern (Bildern) anders. Diese sehen halt aus wie Werbebanner, können aber auch gut funktionieren, da sie natürlich mehr Aufmerksamkeit bekommen, als ein Textlink.

Widgets
Viele Partnerprogramme bieten Widgets an. Man kopiert sich dafür den Code und baut ihn an der gewünschten Stelle der eigenen Website ein.

Ausgegeben werden dann z.B. Produktinfos, aber auch dynamische Inhalte sind möglich. Das geht bis hin zu kompletten Vergleichsrechnern, wie sie z.B. Versicherungspartnerprogramme anbieten.

Widget sind es schöne Sache, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. So nutze ich z.B. das Amazon Produktwidget auf vielen meiner Nischenwebsites.

WordPress-Plugins
Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an WordPress-Plugins, die man beim Affiliate Marketing nutzen kann.

So kann man mit dem Plugin Auto Affiliate Links automatisch bestimmte Begriffe auf der ganzen Website mit automatisch einem Affiliate-Link versehen. Schreibt man z.B. immer wieder bestimmte Markenbegriffe oder ähnliches in seinen Artikeln, kann man mit Hilfe dieses Plugins ganz einfach all diese automatisch mit einem Affiliatelink versehen. Das sorgt für deutlich mehr Affiliatelinks auf der eigenen Website und damit für mehr Vermittlungen.

Ein anderes sehr interessanes Plugin ist AAWP*. Es handelt sich um ein Plugin, welches Amazon-Produkte in unterschiedlicher Art darstellen kann. Z.B. in tollen Produktboxen oder in interessanten Bestsellerlisten. Damit habe ich selber sehr gute Erfahrungen gemacht und das sorgt für mehr Einnahmen.

(Mit dem Rabattcode SIN20 sparst du 20% auf den Pluginpreis.)

Aufwand für den Einbau

Der Aufwand für den Einbau von Affiliate Marketing hängt ein wenig davon ab, welche Art Affiliatelinks man einbauen will. Insgesamt ist das aber relativ schnell gemacht.

Textlinks sind schnell eingebaut, Banner ebenso.

Bei Widgets muss man evtl. ein wenig mehr Arbeit in die Anpassung stecken, aber auch das hält sich in Grenzen.

Die Plugins machen es einem auch sehr einfach und sparen teilweise sogar noch Zeit, wie beim Plugin „Auto Affiliate Links“.

Optimierungs-Aufwand

Wie alle Einnahmequellen, muss man auch das Affiliate Marketing pflegen und optimieren, um das volle Potential auszuschöpfen.

Einerseits sollte man die Affiliatelinks immer mal wieder prüfen. Es könnten ja teilweise Produkte nicht mehr verfügbar sein.

Andererseits sollte man immer mal wieder z.B. andere Positionen und Gestaltungen für Affiliate-Banner, Widget und so weiter testen. Nur so findet man heraus, was wo am häufigsten angeklickt wird.

Dennoch hält sich der Aufwand auch hier in Grenzen.

Fazit

Das Affiliate Marketing ist mit Sicherheit die beliebteste Einnahmequelle für Nischenwebsites, wie man auch am Zwischenstand dieser Umfrage sehen kann:

Welche Einnahmequellen setzt ihr auf euren Nischenwebsites ein?

Ergebnis

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Ich selber bin großer Fan des Affiliate Marketings. Dieses ist die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle auf meinen Nischenwebsites.

Weitere Erfahrungen und Tipps einiger Profis zum Affiliate Marketing finden sich in diesem Artikel.

So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie widme ich mich einer sehr einfachen Einnahmequelle für Nischenwebsites.

Amazon Affiliate WordPress Plugin - Produktboxen + Bestseller-Listen für Blogs und Nischenseiten WERBUNG

8 Gedanken zu „Affiliate Marketing – Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 2“

  1. Danke für den Artikel,
    Ich lese mich nun seit geraumer Zeit ein und deine Website hat mir bis jetzt immer weitergeholfen.
    Ich wollte dich fragen ob du deine alten Artikel auf dieser Website auch Updates oder einfach neue Artikel zu den bereits erstellten Artikel schreibst?

    1. Das kommt darauf an. Wenn sich nur Kleinigkeiten geändert haben, dann editiere ich den Artikel. Wenn es doch deutlich mehr neues zu berichten gibt, schreibe ich einen neuen Artikel.

  2. Ich kann dem nur beipflichten. Affiliate Marketing ist, wenn man es richtig betreibt zwar ein wenig zeitaufwendiger als lediglich ein Addbanner einzubauen. Jedoch zahlt sich dieser Mehraufwand aus. Wenn ich Artikel zu Themen schreibe, auf die es passende Artikel in Amazon gibt, ist das immer meine erste Wahl und jedem Seitenbetreiber ebenfalls zu empfehlen.

  3. Danke für den hilfreichen Beitrag,ich bin dir wirklich sehr dankbar das du alle inforamtionen uns kostenlos zur Verfügung stellst.
    Aber eine Frage hätte ich trotzdem an dich: Wie glaubst du wird sich der Nischenmarkt entwickeln ? Hast du dir dazu schon gedanken gemacht ?

    1. Bin mir nicht sicher, was genau du mit Nischenmarkt meinst. Ich denke, dass zu viele hier eine strikte Abgrenzung zu anderen Websites vornehmen. Im Grunde sind Nischenwebsites normale Websites, nur eben recht kleine.

      Genauso wie bei allen anderen Websites kommt es eben auf die Qualität an. Gute Nischenwebsites werden sich auch in Zukunft durchsetzen, schlechte werden von Google abgestraft. Das ist wie bei allen anderen Websites auch.

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