Auch 2017 wieder mit dabei

Nischenseiten WordPress ThemeWERBUNG

Auch 2017 wieder mit dabeiSo. Es ist so weit. Heute startet offiziell die Nischenseiten Challenge 2017. Und ich bin mit dabei.

Und statt zu Hause am Schreibtisch zu sitzen und meine ganzen Notizen und neuen Ideen in ein Keyword-Tool zu donnern, um Suchvolumen und Konkurrenz zu checken, sitze ich in einem Hotelzimmer bei Hamburg.

Ein kleiner Kurzabstecher in die alte Heimat, aber schon morgen geht es ja zurück nach Gran Canaria. Aber ich hab mein Notebook dabei und mehr braucht es ja beim ortsungebundenen Arbeiten nicht 🙂

Wer bin ich?

Zeit eine kleine Vorstellung zu schreiben. Mein Name ist Anabell, ich bin Mitte 40 und lebe und arbeite dort, wo andere Menschen Urlaub machen, nämlich auf der schönen Insel Gran Canaria.

Idealerweise muss ich nicht direkt dort arbeiten, wo die anderen Menschen Urlaub machen, in den Touristengegenden. Dank meiner Nischenseiten und anderen Webprojekten, kann ich zum Glück von zu Hause arbeiten.

Das kann zwar, dank der Internetleitung hier im Ort, eine arge Geduldsprobe sein, aber es ist immer noch angenehmer, als sich auf dem spanischen Arbeitsmarkt umtun zu müssen, nur um hier auf der Insel des ewigen Frühlings leben zu können.

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Warum ich mich als erfahrene Teilnehmerin beworben habe

Natürlich habe ich lange überlegt, ehe ich fast spontan meine Bewerbung als einer der fünf erfahrenen Teilnehmer zur Challenge 2017 ausgefüllt habe. Man steht schließlich unter Beobachtung und wenn man nur eine von fünf ist, sollte das, was man Woche für Woche schreibt, die Leserinnen und Leser schon weiter bringen können.

Erst habe ich überlegt, mich nicht zu bewerben, da ich meine Nischenseite sehr wahrscheinlich wieder nicht mit WordPress aufsetzen werde. Und da gefühlt 200 Prozent aller Nischenseiten eben mit diesem CMS erstellt werden, stellte ich mir schon die Frage, ob es dann sinnvoll ist, auch einen anderen Weg zu zeigen.

Vielleicht mache ich deswegen auch zwei Seiten. Aber das hängt davon ab, ob ich zwei gute Nischen finde. Vorteil wäre, dass ich die Schritte wirklich mal parallel ausführen würde und direkt einen Vergleich ziehen kann.

Auch mal aufzuzeigen, dass es eben auch ohne WordPress geht, finde ich wichtig. Natürlich sollte jetzt nicht jeder Neuling denken, er müsse erst HTML, CSS oder gar PHP und Datenbankarchitektur lernen. Aber es soll ja auch Nischenseiten-Neulinge geben, die solche Dinge schon kennen und können. Und gerade bei Nischenseiten kann man ja durchaus auch recht einfache Seiten bauen, für die man keine komplexe Datenbank benötigt.

Klar hat WordPress viele Vorteile. Es hat aber auch einige Nachteile. Ich habe auch einige Projekte auf WordPress Basis. Es gibt kaum etwas Ätzenderes, als wenn man einen ganzen Vormittag mit einer Runde Sicherheitsupdates verbringen muss – um am nächsten Tag zu erfahren, dass die gleiche Runde gleich wieder nötig wird. Denn wenn man es richtig macht, muss man ja immer auch schauen, ob wirklich alles so läuft, wie es sollte.

Bei einem eigenem System, das vielleicht, da es recht klein und überschaubar ist, ohne Datenbank etc. auskommt, muss man höchstens mal ein Update einschieben, wenn der Hoster etwas am Server geändert hat. Es kann also durchaus Zeit sparen. Wobei das auch Tücken haben kann, wenn einem ein Hoster nicht sagt, dass es ein Update gab. Aber das ist eine andere Geschichte. 🙂

Außerdem ist die Technik ja nur ein Aspekt einer Nischenseite. Zunächst steht ja eh die Nischenfindung auf dem Plan.

Natürlich halte ich mich aber nicht alleine deswegen für erfahren, nur weil ich nicht stoisch auf WordPress setzen möchte bei der Challenge. Ich baue nun seit ca. drei Jahren auch Nischenseiten. Davor habe ich vor allem Contentseiten erstellt und ich hatte sogar zwei ganz gut laufende Seiten im News Bereich.

Meinen Lebensunterhalt bestreite ich aus Adsense Einnahmen (aus meinen Contentseiten) und eben von meinen Affiliate-Einnahmen. Aber keine Sorge, meine Projekte bei der Challenge werden keine Vollzeit-Projekte, was ja für Neulinge, die häufig neben ihrem eigentlichen Job starten, selbst auch nicht zu bewerkstelligen wäre.

Natürlich ist in den ersten zwei, drei Wochen, in denen auch das Grundgerüst an Content zu erstellen ist, etwas mehr zu tun, aber von Nachtschichten und 10-Stunden-Tagen halte ich recht wenig. Es bleibt also überschaubar.

Meine Projekte der letzten drei Jahren

Ich habe zwar schon 2013 an der Nischenseiten-Challenge teilgenommen, aber das war nicht wirklich eine Nischenseite und das Projekt ist auch vollständig eingeschlafen. 2014 habe ich mich dann mit dem Thema Katzen vertreiben beschäftigt (katzen-vertreiben.com). Das ist eins der Projekte, in dem vor allem der Text im Vordergrund steht. Ich stelle zwar Produkte vor, aber eben ohne Preisangabe. Die Seite kommt also ohne Anbindung an die Amazon API aus und wäre auch ohne CMS baubar gewesen, da doch die Zahl der Seiten recht übersichtlich ist. Vielleicht würde die Seite mit Produktboxen und Affili-Shop mehr Umsatz machen, aber so ist die Seite eben auch wunderbar pflegeleicht.

2015 habe ich dann wieder ein Katzen-Thema ausgewählt. Allerdings ging es dann um den richtigen Kratzbaum (der-richtige-kratzbaum.com). Mit „Kratzbaum“ ranke ich so auf Seite drei, aber hier mache ich die Umsätze eben über den Longtail. Und das ging nur mit dem Einbinden der Produkte. Allerdings darf man dann nicht die Produktbeschreibungen von Amazon einfach kopieren, man muss schon alles umschreiben und erweitern. Bei einigen Kratzbäumen habe ich mir, wenn möglich, Aufbauanleitungen etc. angeschaut, um mehr schreiben zu können. Die Seite werde ich demnächst auch wieder etwas erweitern. Hier hilft ein Blick in die Webmastertools von Google, um auf neue Ideen zu kommen.

Im letzten Jahr habe ich mich dann um das Sommerthema Planschbecken (das-richtige-planschbecken.de) gekümmert. Allerdings lief die Seite im letzten Sommer nicht so gut, wie ich gehofft habe. Ich erhoffe mir aber hier einen kleinen Schub, wenn ich eigene Bilder und Videos einbauen kann. Die Planschbecken dafür liegen auch schon bereit, noch im März wird es eine entsprechende Bildersession hier bei uns geben. Dann muss ich nur noch hoffen, dass der Sommer 2017 besser wird.

Meine Berichte 2017

Ich werde sowohl hier, als auch auf meinem eigenen Blog traumjob-internet.com berichten. Vor allem kleinere Zwischenmeldungen wird es auch dort geben. Für diese Woche wird es hier auf jeden Fall noch den Ausblick auf meine Arbeitsplanung geben und ein Bericht dazu, wie ich meine Nische suchen werde.

So, das war es erst einmal mit der Vorstellung. Als Nächstes folgt meine Arbeitsplanung. Parallel dazu bin ich auch schon dabei, mir Gedanken darüber zu machen, welche Nische es denn dieses Jahr sein soll. So habe ich gleich einen wichtigen Termin, der Weg dahin führt mich an mindestens zwei Zeitschriftenläden vorbei. Da ich etwas Zeit einplane, habe ich dort auch Muse, mich mal durch die aktuellen Hobbyzeitschriften zu blättern. Vielleicht kommt dabei keine Idee für diese Nischenseiten-Challenge heraus, aber es ist nun mal eine gute Möglichkeit zu schauen, was aktuell angesagt ist.

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4 Gedanken zu „Auch 2017 wieder mit dabei“

  1. Hallo Anabell,
    „nur“ weil gefühlt 200 Prozent aller Nischenseiten mit WordPress umgesetzt werden, sollte das doch kein Grund sein, nicht an der NSC teilzunehmen. Im Gegenteil. So ist es doch ganz spannend zu sehen, wie es auch ohne WP gehen kann.
    Wie du schon sagst, hat dieses CMS viele Vorteile. Die meisten spielt es aber erst auf größeren Blogs mit vielen Seiten, regelmäßig neuen Inhalten und vielen Kommentaren aus.
    Für eine kleine überschaubare Nischenseite ist das oft zu viel des Guten. (Ich würde sagen, da überwiegen fast die Nachteile.) Durch ein eigenes kleines (filebasiertes) CMS entfallen regelmäßige Updates. Keine (fremden) PlugIns können Einfluss auf die Geschwindigkeit nehmen oder die Sicherheit gefährden. Der größte Nachteil ist aber natürlich, das eigene CMS muss erst einmal stehen 😉
    Ich bin gespannt auf deine Beiträge und wünsche viel Erfolg für die NSC 2017.
    Schönen Gruß

  2. MICH brauchst du ja nicht überzeugen 🙂
    Es macht nur keinen Sinn Berichte zu schreiben, wenn sie keinen interessieren. Ich bin ja schließlich nicht Don Quijote und hab Spaß am Kampf gegen Windmühlen…

    Im übrigen macht ein eigenes CMS auch bei großen Seiten durchaus Sinn. Dann hat man nämlich wirklich absolut nur das an Bord, was man wirklich braucht.

    Aber sind gute Argumente dabei. Grüße zurück.

    1. Hallo Anabell,
      also MICH interessieren deine Berichte da besonders 😉 Ich bin gespannt, ob du auch Einblicke in dein CMS gewährst. (Ich kann dich aber auch verstehen, wenn das nicht möchtest.)
      Mit deinem Punkt hast du natürlich auch recht. Das ganze „unnötige“ Zeug, das WordPress mit sich bringt war mein Hauptgrund, etwas eigenes zu machen. Für große Projekte ist das aber nicht optimal. Da kommt dann wieder WP zum Einsatz 😉
      Morgen ist ja schon wieder Montag. Wenn ich doch noch eine Seite starten will, muss ich jetzt aber wirklich dazu tun 😉
      Schönen Gruß

  3. Hallo Anabell,
    ich habe deine Reports in der Vergangenheit gern gelesen und freue mich schon auf die kommenden 🙂 Dein USP ist – neben den lockeren leicht verständlichen Texten -vorallem, dass du nicht WordPress einsetzt.

    Meine ersten Versuche mit WordPress waren ein Desaster. Ok, ich habe keine Ahnung, aber ich hatte mich vorangekämpft bis die Seite halbwegs stand. Aber dann gab es dauernd neue Probleme. Entweder war mal der Editor weg, oder durch ein Update funktionierte teilweise nur mehr die Hälfte. Fazit: Statt Texte zu schreiben beschäftigte ich mich vorallem damit WordPress wieder zum Laufen zu bringen. Das klappte zwar auch, aber nachdem ich – fast jedesmal – 2-3 Stunden damit verbrachte hatte ich danach keine Lust/Zeit mehr etwas anderes zu tun. Irgendwann habe ich dann die Seite aufgegeben. Seitdem überlege ich ob es nicht besser wäre, eine Seite ohne WP zu erstellen. Weil ich finde WP wirklich nicht anfängerfreundlich.

    Die Fragen die sich mit dabei stellen: Wie ersetze ich manche nutzliche Plugins? Wie mache ich (evtl.) Produktboxen? Kann ich zB die Amazon API auch ohne WP benutzen? usw.

    Vielleicht kannst du ja mal drauf eingehen, während deiner Reports. Ist dein CMS anfängerfreundlich oder kannst nur du damit umgehen? Evtl. wäre es ja eine Idee als Nischenseite dein CMS anzubieten?

    Wie auch immer. Ich wünsche dir viel Glück mit deiner zukünftigen Nische.

    Grüße
    Tom

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