Faketest-Websites bekommen Abmahnungen

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Groß war die Aufregung in der letzten Woche, als bekannt wurde, dass einige Websites wegen Faketests abgemahnt wurden.

Ich fand das Thema natürlich auch sehr interessant, wollte aber noch ein wenig warten, bis sich der Staub gelegt hat.

Im Folgenden schildere ich was hinter den Abmahnungen steckt, ob ich daraus Schlüsse gezogen habe und was das generell für Nischenwebsites bedeutet.

Das zunehmende Problem der Faketest-Websites

Ich baue ja nun schon seit vielen Jahren Nischenwebsites auf und dort stelle ich auch Produkte vor. Jedoch spreche ich auch nur dann wirklich von einem Test, wenn ich das Produkt wirklich selber getestet habe. Ansonsten ist es eine Produktvorstellung.

In den letzten Jahren hat aber die Zahl der Websites deutlich zugenommen, die mit dem Wort „Test“ nur so um sich werfen. „Testsieger“, „Testvergleich“, „getestet“ und mehr wurde auf diesen Websites inflationär verwendet.

Solange es dort auch wirklich richtige Tests gibt, ist das kein Problem, aber leider haben immer mehr nur so getan bzw. den Eindruck erweckt, als ob es richtige Tests gab. Entweder war es nur eine Zusammenfassung der Tests von anderen Websites (was mit der nötigen Transparenz ja auch okay ist) oder es war einfach nur eine bewusste Täuschung der Leser (was nicht okay ist).

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Das Hauptproblem besteht darin, dass viele Websitebetreiber die Produkt nie in den eigenen Händen gehalten haben, aber dennoch von eigenen Tests sprechen.

Testbericht.de bringt den Stein ins Rollen

Das ist mir auch schon negativ aufgefallen und ich habe deshalb sowohl in meinem eBook, als auch in dem einen oder anderen Artikel oder Website-Review darauf hingewiesen, dass man nur dann von einem Test sprechen sollte, wenn man das Produkt auch wirklich selbst getestet hat.

Leider nehmen es viele nicht so genau, sondern ziehen kurzzeitigen Profit vor, der durch diese Täuschung zweifellos höher ist.

Die Website Testbericht.de hat deshalb im Internet recherchiert und massenhaft Websites gefunden, wo der Begriff „Testsieger“ vorkommt. Das scheint also ein ganz großer Trend unter vielen Affiliates zu sein. Leider verwendet ein großer Teil dieser Websites den Begriff „Testsieger“ (und die entsprechenden Abwandlungen) zu unrecht.

Auf Basis dieser Recherchen hat der Verbrauchzentrale Bundesverband e.V. (VZBV) die Betreiber von 3 solcher Faketest-Websites wegen unlauteter Werbung abgemahnt.

Die betroffenen Websites scheinen auf die Abmahnungen reagiert zu haben, da viele Formulierungen mittlerweile geändert wurde. Ich glaube aber nicht, dass das Problem damit vorbei ist. Schließlich gibt es noch sehr viele solcher Sites da draußen und ich sehe auch ein Problem bei der Nachweisbarkeit. Schließlich ist es gar nicht so einfach zu beweisen, dass jemand nicht doch die Produkte selbst getestet hat.

Wird jetzt jeder Nischenwebsite-Betreiber abgemahnt?

Ich folge passiv einigen Facebookgruppen, in denen es um das Affiliate Marketing oder im Speziellen um Nischenwebsites geht. Dort wird sich ausgetauscht, Fragen gestellt und vieles mehr. Das finde ich sehr gut, auch wenn ich kaum Zeit habe mit da aktiv zu beteiligen.

Dort war nach dem Bekanntwerden der Abmahnungen natürlich die Hölle los und viele haben befürchtet, dass nun viel mehr Websites, vor allem Nischenwebsites, abgemahnt werden. Viele Affiliates wollten sofort ihr Test-Websites verkaufen, um selber keine Abmahnungen zu bekommen.

Inzwischen hat sich die Lage ein wenig beruhigt, nachdem man sich die Zeit genommen und genau geschaut hat, warum die Abmahnungen ausgesprochen wurden. Vor allem das Wort „Testsieger“ wurde hier bemägelt. Aber auch andere Formulierungen, die nahelegen, dass selbst getestet wurde, sind nicht in Ordnung.

Es ist davon auszugehen, dass es in Zukunft weitere Abmahnungen geben wird, da das Problem der Faketests damit sicher nicht aus der Welt ist. Man sollte also seine Einstellung zu diesem Thema überdenken und in Zukunft wirklich ehrlich sein und nicht versuchen die Leser zu täuschen.

Ein Problem von Nischenwebsites?

Teilweise gab es natürlich auch gleich wieder einen Aufschrei in Richtung Nischenwebsites. Angeblich sind die ja die Quelle allen Übels.

Schaut man sich aber an, wer da abgemahnt wurde, dann fällt auf, dass darunter nur eine Nischenwebsite ist. Die anderen beiden sind größere Portale.

Das Problem der Faketests betrifft also keineswegs nur Nischenwebsites. Solche Sachen gibt es auf den verschiedensten Plattformen alle Größen und überall sind Faketests nicht in Ordnung.

Wie bei allen Websites-Arten gibt es also gute und schlechte Nischenwebsites. Man sollte sich keinesfalls vom kurzfristigen Profit blenden lassen und deshalb unerlaubte Dinge tun. Dann wird man auch langfristig mit der eigenen Nischenwebsite erfolgreich sein.

Schlechter Beigeschmack

Einen etwas schlechten Beigeschmack hat diese Sache aber auch. Die Hauptperson, die das alles ins Rollen gebracht hat, scheint wohl auch eine nicht ganz so weiße Weste als Affiliate zu haben. Kein Wunder, dass es z.B. in Facebook hoch her ging.

Mittlerweile hat diese Person ihr Facebook-Profil gelöscht, weil da sicher viele mehr als nur unfreundlich waren, was ich aber auch nicht gutheißen kann.

Dennoch finde ich es insgesamt gut, dass gegen Faketests vorgegangen wird und das Problem mal öffentlichkeitswirksam thematisiert wird.

Meine Vorgehensweise und Änderungen

Ich selber habe auf meinen Nischenwebsites nur einmal das Wort ‚Test‘ verwendet. Auf meiner Werkzeugkoffer-Nischenwebsite habe ich einen Werkzeugkoffer von einem Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Ich hatte vor noch mehr Koffer zu testen, aber dazu ist es leider unter anderem aus Zeitmangel nicht gekommen. Generell ist es kein Problem, dass meine Domain das Wort „test“ enthält, da ich ja zumindest einen Test dort habe und auch nicht von „Testsiegern“ oder ähnlichen Dingen spreche.

Dennoch habe ich mich im Zuge dieser Neuigkeit entschlossen meine Domain zu ändern. Mit dem Gedanken habe ich schon länger gespielt, es aber bisher nicht umgesetzt. Auch ich brauche manchmal einen Anstoß von außen. 😉

Nun bin ich auf die Domain werkzeugkoffer-kaufen.de gewechselt. Diese Domain hatte ich schon zum Start gemietet, aber bisher nicht genutzt.

Diese Domainänderung hat aber auch einen interessanten Nebeneffekt. Ich kann endlich mal selber testen, was für Auswirkungen auf Ranking und Traffic so ein Wechsel der Domain hat. Daraus wird dann natürlich wieder ein Artikel mit interessanten Einblicken.

Was sollten wir daraus lernen?

Das Web ist schon lange kein rechtsfreier Raum mehr und das gilt natürlich auch für alle die online Geld verdienen wollen. Deshalb sollte man sich nicht nur an aktuelle Gesetze halten, sondern auch bedenken, dass ggf. vorhandene Grauzonen oder Schlupflöcher in Zukunft mal gestopft werden könnten.

Ihr solltet also nicht nur mit dem Wort „Test“ in seinen verschiedenen Ausprägungen vorsichtig sein, sondern auch ansonsten eine gewisse Vorsicht walten lassen. Ehrlich und transparent zu sein zahlt sich langfristig aus, auch wenn kurzfristig villeicht die mehr verdienen, die das nicht so eng sehen.

Und ich finde es auch moralisch einfach nicht in Ordnung, seine Leser bewusst zu täuschen. Aber wie das mit der Moral so ist, da hat jeder sein eigene. 😉

Mich würde interessieren, was ihr zu der ganzen Sache für eine Meinung habt.

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23 Gedanken zu „Faketest-Websites bekommen Abmahnungen“

    1. Ok dann gebe ich mal meinen Senf dazu wenn man eine Domain Wechsel macht geht natürlich die Sichtbarkeit weg. Auf sistrix gibt es auch ne gute Beschreibung

      Aus der Praxis hab ich mich gegen eine Weiterleitung entschieden und hab folgendes gemacht mehr content nach geliefert also ca. 4 Artikel dann ab in den Index die rankings ziehen relative schnell an. Klar muss man ein paar Grund backlinks haben 😉 also ca 10 Stk. Na circa 4 Tagen schon auf longtail index1 also sich nicht immer verrückt machen lassen. Das dauert immer einwenig mit derAlgorithmen analyse. Aber warum sollte eur Webseite schlechter ranken als vorher wenn der content unique ist und das Nutzer verhalten bleibt.

      Warum ich das so gemacht hab weil ich dachte ich hab vielleicht gegen mark… Recht vielleicht verstoßen obwohl der jenige es erst als wortmarke angemeldet hatte als ich schon online war. Tja Pech gehabt. Also von vorne und gut ist es. Das ist das Risiko im online Krams

  1. Bei mir hab ich mit einer Nischenseite die gleiche Situation wie du. Ich hab dort selbst getestete Produkte, aber eben nicht komplett. Werde wohl dort auch die Domain wechseln.

    Mein Tipp: mindestens ein Produkt aus der Nische selbst testen und auf einer Unterseite auf keyword + Test optimieren. Auf allen anderen Seiten nicht von Test sprechen. Somit verarscht man niemanden und bekommt trotzdem den Traffic für das wichtige keyword.

  2. Hey Peer, danke für deine Stellungsnahme zu diesem Thema.

    Wenn du nun allerdings die Domain für deine Werkzeugkoffer-Seite änderst, dann verlierst du ja erstens alle Backlinks, die du gesetzt hast und zweitens wahrscheinlich auch alle Rankings?
    Wie gehst du damit um? Baust du alle Links wieder auf?

    1. Hallo Tim, wenn du alle alten URLs mit einer 301 Weiterleitung auf die neuen URLs umleitest, wird die Power der links auf die neue Domain übertragen. Dementsprechend „sollte“ es wenig bis keine Auswirkungen auf die Rankings haben wenn sich sonst nichts auf der Seite ändert.

  3. Ein sehr schöner Text, der die aktuelle Lage beschreibt. Ich bin mal gespannt, wie sich das noch alles entwickelt. Und auch darüber, wie sich der Domain Wechsel auswirken wird in Form von Rankings usw.

  4. Hi Peer,

    da ich deine Nischenseiten immer verfolge ist mir die Domain-Änderung die letzten Tage zufällig aufgefallen. Interessant bleibt die Antwort, die du mit dem nachfolgendem Artikel dazu bereits angekündugt hast. Auf jeden Fall spannend 🙂

    Was du vllt. noch als Punkt mit aufnehmen kannst & wo es jetzt für viele Nischenseitenbetreiber Rückfragen gibt:
    Wie sieht ein „richtiger“ Test aus? – Ich meine hier einen Test, der auch vor Abmahnungen (vllt. passt hier das Wort rechtssicher) schützt.

    Oftmals hört man davon dass eigene Produktfotos ein erster Anhaltspunkt sind. Dies reicht selbstverständlich bei Weitem nicht aus, das ist klar.

    Wie stehst du dem gegenüber – und was kannst dazu empfehlen? Meiner Meinung stellen sich diese Frage viele Nischenseitenbesitzer, die aus einer reinen Produktvorstellung einen richtigen Test generiren wollen.

  5. Was die Domain und den Begriff „Test“ im Titel (…) betrifft, sehe ich (als Laie) die ganze Geschichte weniger dramatisch. Viel mehr wird es wohl darum gegangen sein, dass die abgemahnten Seiten von einem „eigens durchgeführten Test“ samt „Testnote“ & „Testsieger“ sprachen und den Verbraucher genau damit getäuscht haben.

    Natürlich mag der Verbraucher eine gewisse Erwartungshaltung haben, wenn „Test“ in der Überschrift steht, aber der Begriff ist eigentlich viel zu allgemein! Auch wenn „Testsieger“ drin steht, schließt es letztendlich ja nicht aus, dass ich mich lediglich nach einem Testsieger umgesehen habe.
    Genauso macht es schließlich auch Testbericht-de und die Verbraucherzentrale hat sie (vermutlich) im Zuge dessen nicht gleich direkt mit abgemahnt.

  6. Dieses Thema ist ja im Moment sehr aktuell und wird auch heiß diskutiert. Ist sicherlich angebracht aber auch sehr schwierig. Test ist ja schon auch ein sehr allgemeiner Begriff. Was ist ein Test überhaupt. Er soll wiederholbar und dokumentierbar sein. So zumindestens mal die Definition von Test. Doch wenn ich z.B. ein Auto teste, dann kann ich eine kurze Probefahrt machen oder aber auch 100.000 km in verschiedenen Klimazonen fahren und darüber dann einen Testbericht schreiben. Beides wäre dokumentierbar und auch wiederholbar und beides wäre ein Test. Jedoch ist die Aussagekraft völlig unterschiedlich.

  7. Finde ich ehrlich gesagt einen richtigen Schritt. Denn mittlerweile nerven mich diese Pseudo-Test Amazon-Affiliate Nischenwebsites einfach nur noch.

    Manchmal gibt es positive Beispiele, beispielsweise erst kürzlich bei einer Kaffee-Kapsel Testseite, bei der der Betreiber sich die Maschinen tatsächlich gekauft (?) hat und dann Videos erstellt hat und diese wirklich getestet hat und seine subjektive Meinung dazu in Form von Wort, Bild und Schrift dann meiner Meinung nach auch etwas zählen.

    Da klicke ich dann gerne auch mal auf einen Amazon-Affiliate-Link und belohne die Arbeit. Alles andere ist Spam, unterfüttert durch spammy Forenlinkaufbau. Bringt keinem was und verschwindet hoffentlich bald aus den Google-Suchergebnissen.

  8. Ich verfolge dieses Thema jetzt schon einige Tage, da es auch mich betrifft. Ich habe zwar auf meinen Seiten nie von „Tests“ gesprochen, hatte aber trotzdem eine Test-Domain. Inzwischen bin ich mit den meisten Seiten umgezogen. Das war zwar eine Menge Arbeit, aber ich denke letztendlich war das auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Die Test-Domains sind durch die ganze Sache ja auch ziemlich in Verruf geraten…

  9. Ich finde es nur komisch dass der Herr „Abmahner“ auch nicht besser vorgeht. Man sollte nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus sitzt.

  10. Ich bin ebenfalls gegen Faketest-Seiten, da das ganze einfach nur noch in „gespamme“ endet. Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, ob nun mittlerweile eine Gruppe von Leuten nach der Beständigkeit solcher Seiten sucht und diese dann im Anschluss abgemahnt werden. Wenn ja, liegt zwar noch eine Menge arbeit vor diesen Menschen, aber das Ergebnis würde mir und bestimmt noch vielen anderen sehr gefallen. Die Ergebnisse nach „Test-Suchbegriffen“ wären dann nicht mehr so Nischenseiten-orientiert.

  11. Faketests sind in meinen Augen eine Pest. Sie nehmen dem ehrlichen Tester die Chance und bauen nur darauf einen Dummen zu finden der klickt.

    Eindeutig sieht man hier wie schnell käuflich jemand ist. Sieht er ein paar Euros ist ihm die Ehrlichkeit egal. Und als die Euros drohten den Bach herunter zu gehen kamen eine Menge Vorschläge wie man das evtl. umgehen kann, natürlich weiterhin mit der Absicht den Verbraucher zu täuschen.

  12. Hallo liebe Leute. Da Ich mich auch seit einiger Zeit mit Affiliate-Marketing versuche, habe Ich viel dazugelernt und von PEER auch das !.E-BOOK gekauft habe. Mir ist aber aufgefallen, daß die meisten Marketer Produkte von Amazon bewerben, obwohl Sie kein einziges Produkt selbert getestet haben, und sehr gut damit verdienen. Mit der Software AFFILIATE-THEME und anderen Produkten bewerben Sie genauso erfolgreich Produkte, obwohl diese nie selber getestet wurden.
    Und damit werden die Verbraucher genauso enttäuscht. Siehe You-Tube wo diese sich mit Ihren Erfolgstestseiten damit brüsten, oder sehe Ich etwas nicht richtig?
    Dann sind aber die meisten großen Seiten genauso FAKETESTER. zB.vergleich.org macht es nicht anders, und verdient damit Millionen. Dieses wäre dann genauso Irreführung, weil Sie die Informationen von Amazon und anderen Firmen beziehen, ohne daß Produkt selber getestet zu haben. Oder sehe ich etwas falsch?

    1. Es spricht ja nichts dagegen Produkte vorzustellen und anhand der bekannten Produktdaten auch eine Beurteilung oder einen Vergleich vorzunehmen.

      Man darf aber eben nicht von Test sprechen, wenn man es nicht wirklich selbst getestet hat. Hier ziehe ich für mich die Grenze.

      1. Ja aber Lieber Peer genau das ist was ich meine.90% machen das im Internet und publizieren das großartig mit satten gewinnen. Fritz Recknagel im You-Tube zeigt genauso, wie man in kürzester Zeit € 10.000 .- mit solchen Seiten verdienen kann, ohne diese Produkte jemals getestet zu haben. Und er ist derzeit nicht der einzige der das so macht. Jetzt bin Ich irgendwo irritiert!
        lg Werner

        1. Dass man Geld verdienen kann, wenn man unehrlich ist, ist ja nun nichts neues. Das betrifft auch viele andere Bereiche abseits von Nischenwebsites.

          Am Ende muss jeder für sich entscheiden, was er tut. Ich habe mich dafür entschieden ehrlich zu bleiben und langfristig zu denken. Und damit fahre ich auch gut.

  13. Das ganze erinnert mich irgendwie an früher an die Dialerzeit. Wer damals auch dabei war weis wovon ich rede (5 stellige Tagesumsätze waren keine Seltenheit) . Damals hatte man einfach grob gesagt ein Popup über die Seite gelegt, ein Klick auf weiter und man konnte kostenpflichtig den Inhalt der Seite nutzen. Das dabei die Nutzer getäuscht wurden, das wollten wir nicht einsehen. Die häufigste Meinung war: Der User muss ordentlich lesen. Damals waren diese Seiten genauso verbreitet wie heute und auch damals ging das durch die Medien. Das Ende war: es wurde reguliert bis keine Einnahmen mehr dadurch möglich waren.

    Heute sind es die Nischenseiten, die leider von zu vielen Möchtegern Affiliates aufgebaut werden, dadurch entsteht massenhaft Spam in den Suchergebnissen. Nimmt es überhand wird reguliert – wie damals.

    Persönlich sehe ich Domains die den Begriff „test“ im Namen enthalten sehr kritisch, auch wenn im Inhalt von Testsiegern von xxx gesprochen wird. Getäuscht wird trotzdem weil die Besucher in Erwartung auf die Seite geht einen Test vorzufinden und schon sehr genau lesen müssen nur Tests anderer Institute zu finden. Auch bei einer Kaufen Domain wäre ich vorsichtig, es sei denn es handelt sich um einen Shop. Ist aber nur meine eigene Meinung und ich bin gespannt in welche Richtung sich das ganze bewegt.

  14. Hallo,

    ich habe heute 2 Anrufe bekommen, die genau nach Modellen auf meiner Seite gefragt haben

    Kam mir sehr komisch vor – als würde man sehen wollen wie man sich verhält. Gibt’s ähnliche Beispiele?

    Grüße
    Georg

  15. Hallo zusammen,

    Wie verhält es sich eigentlich mit den Wort „Test“ in der Meta Description? Man müsste ja eigentlich konsequent sein und die Irreführung überall entfernen. Reicht es wirklich nur den reinen Text auf der Seite abzuändern bzw. den Hinweis aufzunehmen, dass man ausdrücklich nicht getestet hat?

    Grüße

    1. Wie du schon selbst sagst, sollte man konsequent sein und auch nicht in den Metaangaben von „Test“ sprechen, wenn es keinen Test gibt.

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