Keine klassische Affiliate-Seite – Woche 1 Teilnehmer-Report

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Keine klassische Affiliate-Seite - Teilnehmer-Report von PaulHallo zusammen! Und wieder geht sie los: Die Nischenseiten-Challenge! Und bereits zum dritten Mal in Folge nehme an der Challenge teil.

Allerdings gehöre ich nicht zum Kreis der offiziellen 5 Coachees, sondern veröffentliche als „erfahrener“ Teilnehmer meine Wochenreports auf Peers Blog und lasse allen Lesern teilhaben an meinem neuen Projekt.

In diesem Bericht möchte ich den Fokus auf die erste Woche der NSC 2017 legen und aufzeigen, wieso ich mich nicht für eine „klassische“ Affiliate-Seite entschieden habe und wie die letzten Tage verliefen.

Wieso dieses Jahr keine „klassische“ Affiliate-Seite?

Typische Nischenseiten mit dem Ziel der Vermarktung eines ganz bestimmten Produkts über Affiliateprogramme wie Amazon sind grundsätzlich eine tolle Möglichkeit, Einnahmen im durchschnittlich 3-stelligen Bereich im Monat zu erzielen.

Zwar landet man nicht mit jeder neuen Seite einen „Volltreffer“, doch von Projekt zu Projekt lernt man aus den Fehlern und bekommt neben all den technischen Faktoren einer potenziell guten Nischenseite auch ein „Gefühl“, was funktionieren könnte und was nicht.

So war es zumindest bei mir und ich habe mir in den letzten zwei Jahren ein solides Portfolio an Nischenseiten aufgebaut. All diese Seiten behandeln ein bestimmtes Thema bzw. Produkt und sind ähnlich strukturiert hinsichtlich Design, Aufbau, usw. Trotz des „Booms“ im letzten Jahr mit den typischen Nischenseiten sehe ich weiterhin die Möglichkeit, durch gut aufbereitete Affiliate-Seiten Geld im Internet zu verdienen.

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Doch schon seit längerer Zeit habe ich Lust, einen Blog in Anlehnung eines News-Magazins zu erstellen und eine Monetarisierung durch longtails umzusetzen. Auf diesem Blog soll es sich nicht nur um ein bestimmtes Produkt handeln, sondern um einen ganzen Themenbereich.

Das langfristige Ziel ist der Aufbau eines „Brands“ und das Integrieren eines Infoprodukts in Form eines E-Books. Und genau hierzu nutze ich die diesjährige Nischenseiten-Challenge!

Keine typische Affiliate-Seite: Vor- und Nachteile

Als großen Vorteil sehe ich die Chance, mich mit dem Blog von der Vielzahl der herkömmlichen Nischenseiten abzusetzen. Ich kann mich inhaltlich breiter aufstellen und auf diese Weise mehr Traffic generieren.

Mit Longtail-Suchbegriffen werde ich versuchen, viele relevante Suchanfagen zu diesem Themenbereich „abzugrasen“. Ich erhoffe mir zudem mit dem Blog einen großen Trust bei Google aufbauen zu können und die neue Website als Traffic- und Linkverteiler auf meine anderen Nischenseiten zu nutzen.

Doch der große Nachteil: Ich konzentriere mich nicht auf eine gezielte Suchanfrage, auf die ich meine Website ausrichten kann. Es ist umso wichtiger, dass ich mit den Unterseiten durch bestimmte, passende Suchanfragen versuche zu ranken.

Ein weiterer Nachteil ist der höhere Aufwand. Reichen bei meinen üblichen Nischenseiten ca. 15 Ratgeberartikel und einige Produktvorstellungen, um solide und langfristig zu ranken, werde ich einige Beiträge mehr verfassen müssen. Es wird sich diesmal also nicht um ein Projekt handeln, bei dem ich – wie in den letzten beiden Jahren – schon nach wenigen Wochen erste Einnahmen erzielen konnte.

Möglicherweise stellt sich das Ganze zum Schluss auch als Fehlschlag dar. Womöglich kann ich erst Ende 2017 sagen, ob der Blog den Erfolg gebracht hat, den ich mir heute verspreche. Schauen wir mal. 😉

Welches Thema behandle ich?

Normalerweise gehe ich ziemlich traditionell bei der Nischenfindung vor: Ich klicke mich durch die Amazon-Kategorien oder besuche andere Onlineshops wie Otto, schaue auf Messen oder in Baumärkten nach interessanten Neuheiten.

Doch die bisher erfolgreichsten Nischenseiten habe ich auf der Grundlage durch die Recherche auf Amazon erstellen können. Das liegt einfach daran, dass man dort zunächst sehr systematisch vorgehen und grob filtern kann. Ich verwende eine Excel-Liste und trage im ersten Schritt potenzielle Produkte ein. „Potenziell“ sind für mich z. B. Produkte, die vordergründig technisch und beratungsbedürftig sind und wo man sich als Käufer erstmal schlaulesen will.

Allerdings sollten es keine gehypten Multimediaprodukte sein. Man kann zwar Glück haben, doch meist ist die Konkurrenz schon viel zu groß (= mindestens 3 Nischenseiten auf Seite 1 bei Google) oder es ist fraglich, wie lange der Hype hält.

Naja, und so gibt es weitere Kriterien, die in die Nischenwahl einfließen: Produktpreise bis 1.000 €, mindestens 5 vergleichbare Produkte im jeweiligen Segment, ausreichend Themen und Fragestellungen zum Produkt vorhanden, die in Ratgeberartikeln behandelt werden können, usw.

Diesmal habe ich mich allerdings NICHT nach meiner üblichen Vorgehensweise gehalten. Für mich stand schnell fest, dass ich das inhaltliche, thematische Know-How, das ich durch die Erstellung meiner unterschiedlichen Nischenseiten erworben habe, bündeln und direkt für meinen Blog nutzen kann.

Ich habe mehrere Nischenseiten, die jeweils identische Themenfelder behandeln (Elektronik / Haus & Garten / Küche / Freizeit). Warum bündle ich also nicht mein Wissen aus einem dieser Bereiche, in denen ich mehrere Nischenseiten habe, und erstelle eine Art Ratgeberportal mit komplett neu aufbereitetem Content?

Der Besucher muss also nicht erst auf unterschiedlichen Seiten schauen, sondern findet alles, was er zu dieser Thematik benötigt, auf meinem Blog. Es wird aber nicht einer dieser Portale, wo lediglich tausende Produkte über die Amazon API eingebunden werden. Vielmehr wird es eine Anlaufstelle für eine fest definierte Zielgruppe.

Das Thema meines Blogs werde ich allerdings samt Domain erst frühestens im nächsten Report Bekannt geben!

Was kommt auf mich zu?

Thema aufgliedern
Ich werde einen großen Contentplan erstellen. Hierzu muss ich das Thema aufgliedern in mehrere Unterthemen. Als Tool zur Themenrecherche nutze ich den KWfinder. Eine gute (kostenpflichtige) Alternative zum Google Keywordplanner. Wie ich das genau mache, erfahrt ihr im nächsten Bericht.

Keine Produktreviews
Ich werde zunächst keine Produktreviews schreiben und mich ausschließlich auf Ratgeberartikel konzentrieren.

Neues Theme
Für meine bisherigen Nischenseiten verwende ich immer das gleiche Theme mit einem sehr ähnlichen inhaltlichen Aufbau (hierzu am besten einfach die Reports aus den letzten beiden Jahren anschauen, wenn es jemanden näher interessiert). Für den Blog möchte ich natürlich ein neues Theme nutzen und werde mit großer Wahrscheinlichkeit ein Premium-Theme verwenden. Themeforest hat da eine sehr gute Auswahl!

Keine -test, kaufen- oder -vergleich-Domain
Schließlich verzichte ich auf eine dieser typischen Endungen und wähle eine universellere Domain.

Meine Ziele für Woche 2

In der zweiten Woche der Nischenseiten-Challenge werde ich die Domain registrieren, WordPress aufsetzen und meinen Blog thematisch aufgliedern: Also welche konkreten Unterthemen will ich behandeln?

Wie genau ich bei der Aufgliederung der Themen vorgehe, erfahrt ihr in der nächsten Woche!

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4 Gedanken zu „Keine klassische Affiliate-Seite – Woche 1 Teilnehmer-Report“

  1. Den Ansatz finde ich super und das ist auch genau das, was ich auch vorhabe. Anstatt mehrerer kleiner Nischenseiten lieber auf ein großes Projekt setzen und dieses immer weiter auszubauen. Sicherlich gibt es für beide Modelle Vor -und Nachteile. Die Vorteile für ein richtig großes Projekt überwiegen bei mir eindeutig.

  2. Hallo Paul, hast du vor die Texte selbst zu schreiben oder lässt du schreiben? Das ist ja nämlich ein großer dauerhafter Aufwand denn du da starten willst. Würde mich Mal interessieren.

    Viele Grüße
    Johannes

    1. Hi Johannes, normalerweise lasse ich den Großteil der Texte schreiben. Besonders bei neuen Projekten übergebe ich meiner Texterin eine Liste mit mehreren Themen, um zügig ein gutes Grundgerüst an Content zu haben. Fortlaufend verfasse ich aber immer wieder mal selber Artikel. Für das neue Projekt werde ich die Artikel aber zunächst alle selber schreiben. Das liegt einfach daran, dass ich mich mit der Thematik gut auskenne und die Recherche dadurch weniger aufwändig wird 😉

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