NSC-Überblick: Die Highlights der knapp 60 Startreports

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Der Startschuss zur Nischenseitenchallenge 2014 ist gefallen.

Ich habe Peer angeboten, Überblick-Reports zu verfassen. Was das sein soll, benötigt mit Sicherheit keine Erklärung.

Im Folgenden stelle ich deshalb die Highlights der bisherigen Reports vor und gehe z.B. auf die verschiedenen Ansätze bei der Nischen-Auswahl ein.

Doch bevor ich mit dem ersten Überblick über die Startreports beginne, möchte ich euch bitten, mir ein bisschen zu helfen.

Peer hatte bis zu unserem letzten Gespräch bereits 85 Zugänge für www.nischenseiten-guide.de vergeben. Vielleicht sind mittlerweile sogar noch einige Teilnehmer hinzugekommen. Rund 60 Reports wurden bis heute (Samstag der Woche 1) veröffentlicht. Teils auf anderen Seiten und teils hier. Ich habe mir alle Reports angesehen, die bislang eingegangen sind. Alle sind gelungen und manche von euch haben bereits ausführlich in die Tasten geklopft – Respekt. Natürlich kann und möchte ich euch nicht vorschreiben, wie ihr eure Reports verfasst, ich bitte euch der Übersichtlichkeit halber nur um zwei Dinge:

  • Gliederung mit Überschriften: So finde ich mich etwas schneller zurecht
  • Mini-Statistik am Ende: Wenn ihr eure wirklich getätigten (nicht geplante!) Ausgaben, erzielte Einnahmen und investierte Arbeitszeit immer ganz am Ende nennt, wäre das super. Ich plane nämlich hier auch zwecks Übersicht ein Ranking, sobald Einnahmen fließen. Ich glaube, das Thema „Return on Investment“ interessiert uns alle.

 1. Nischenauswahl: Die verschiedenen „Schulen“

Eines kam bereits bei den Startreports heraus: Ein großer Teil der Mitstreiter ist geprägt von der Nischenseitenchallenge 2012. Viele orientieren sich daher an der Herangehensweise von Peer.

1.1. Peers Ansatz: Analyse von Traffic, Konkurrenz, Monetarisierungsmöglichkeiten

Peer findet seine Nische durch Brainstorming entlang von Interessen, Problemen/Ängsten/Sorgen, Wünschen/Träumen, Leidenschaften, Umfeld oder indem er sich in großen Shops ansieht, was gut verkauft wird. Die gesammelten Ideen analysiert er nach Trafficpotenzial, Konkurrenz und der Möglichkeit, damit Geld zu verdienen. Dabei versucht er, eine Nische zu finden, die möglichst alle Kriterien erfüllt. Diesen Kriterien wird somit ausgewogen Gewicht beigemessen. In Angriff nehmen wird Peer es (da er ähnlich vorgehen möchte wie 2012) vermutlich mit einer „Exact-Match-Domain“.

1.2. Martins Ansatz: Breiteres Thema, Blick auf „angrenzende Keywords“

Martin geht nicht nur anders an das Projekt heran, sondern definiert Nischen und Nischenseiten sogar anders als Peer. Für ihn sind Nischen einfach alle Themengebiete mit Potenzial an Traffic und Einnahmen. Auf eine eingeschränkte Keywordgruppe mit einer Exact-Match-Domain hin zu optimieren, interessiert ihn dabei nicht  vordergründig. Für die Möglichkeiten der Monetarisierung reichte ihm ein Blick auf Amazon (Preise) und ein Blick auf die AdWords-Klickpreise. Um eine Idee zu finden, hat er unter anderem seine Community um Hilfe gebeten. Die für ihn beste Idee lieferte ihm jedoch sein Sohn: „Mikroskope“.

Da Martin sich in seinen Reports auf den Keyword-Planer in der Konkurrenzanalyse beschränkt und er bereits seine Domain registriert hat, möchte ich an dieser Stelle für die Leser die Konkurrenzsituation für das Keyword „Mikroskope“ anhand von Market-Samurai darstellen:

Screenshot Konkurrenzsituation Mikroskop

Ohne näher darauf einzugehen, was die einzelnen Zahlen bedeuten, sei kurz erklärt: Rote Felder zeigen bei Market Samurai starke Schlüsselwerte an (hier ist die Konkurrenz stark), gelb soll mittlere darstellen und grün schwache Werte markieren.  Zu Martins Entscheidung ist noch hinzuzufügen, dass er die Nische auch besonders deswegen ausgewählt hat, weil es mehrere „angrenzende Keywords“ zum Thema geben soll. Bei diesen erwartet er schwächere Konkurrenz: USB-Mikroskop, Stereomikroskop etc. Seine Domain lautet übrigens (da die generische Domain vergeben war) lichtmikroskop.net.

1.3. Versicherungsbranche: Keine Angst vor Konkurrenz?

Hat Thomas Brettinger von www.bsv-internetmarketing.de keine Angst vor starker Konkurrenz? Er wählt eine Branche, bei deren Erwähnung es Online-Marketern seit Jahren kalt den Rücken hinunterläuft. Thomas will in der Versicherungsbranche eine Seite nach vorne bringen. In seinem Report klingt an, dass er darin eine Nische gefunden hat, die gut gesucht, aber von den Seos der großen Konzerne offenbar noch nicht anvisiert wurde. Mit Sicherheit werden ihn viele Teilnehmer mit Argusaugen beobachten.

1.4. Angriff auf Nische, die ich kenne

Matthias Kleine wählt einen recht pragmatischen Ansatz. Er betreibt ein Blog (www.mkleine.de) und wählte kurzerhand ein Thema aus, von dem er weiß, dass es für seinen Blog viel Traffic bringt. Daher ist er davon überzeugt, dass eine spezialisierte Nischenseite das auch kann. Daniel Weihmann (www.redirect301.de) wählt ebenfalls einen solchen Ansatz. Er nimmt ein Thema aus seinem Blog und baut daraus eine mehrsprachige (!) Nischenseite. Daniel will sogar die Inhalte aus seinem Blog nach und nach entfernen, weil er meint, dass diese dort gar nicht so gut hineinpassen.

1.5. Suchvolumen nebensächlich

Matthias Schwab (www.online-kohle-verdienen.de) wählte sein Thema weniger nach Suchvolumen aus. Sein Erfolgsrezept bei Nischenseiten lautet, die Kunden zu 100 Prozent zu kennen. Daher setzt er auf den Long Tail. Da er so eine viel genauere Zielgruppe anvisiert, will er deren Bedürfnisse besser ansprechen.

1.6. Alte Domains

Gleich mehrere NSC-Teilnehmer haben sich bei ihrer Nischenauswahl von früheren Ideen leiten lassen. Da sie auch noch ungenutzte Domains dazu hatten, sollen diese nun endlich mit Inhalt gefüllt werden.

1.7. Seiten ohne Einnahmequellen?

Gleich zwei Teilnehmer planen eine Nischenseite, ohne noch zu wissen, wie sie damit Geld verdienen sollen. Zum Ersten wäre da Benjamin Neske (www.benjamin-neske.de), der über Rabattaktionen von iTunes-Karten eine Website plant. Sein Problem: Diese kauft man offline. Wie macht er das online zu Geld?

Zum Zweiten wäre da das Team rund um Ben Müller (www.nischenseiten-challenge.de). Sie planen eine Website über Smartphones mit 4K-Auflösung. Da es die aber noch nicht gibt, wird danach auch noch nicht oft gesucht. Die Seite hat aber Zukunftspotenzial, sobald diese neuen Handys auf dem Markt sind und die Nachfrage danach wächst. Ob dies aber in den nächsten 13 Wochen schon soweit sein wird, bleibt abzuwarten.

1.8. Lösungen zu Problemen finden

Jonas Breuer (www.j-breuer.de) findet seine Nischenthemen dadurch, dass er Menschen und deren Probleme beobachtet. Sobald es für Probleme nur eine umständliche (oder keine) Lösung gibt, beginnt er zu arbeiten. Kann er eine einfache Lösung anbieten, hat er seine Nische gefunden. Die Idee ist ihm auf einer Reise gekommen, als er für sein Reiseziel keine guten Beschreibungen fand. Also hat er kurzerhand eine erfolgreiche Ratgeberseite darüber erstellt. Diesen Erfolg will er bei der NSC wiederholen.

1.9. Der regionale Ansatz

Armin Bichler wählt einen regionalen Ansatz: Er sucht sich „heiße“ Keywords und kombiniert sie mit Städtenamen. Findet er hohe Suchvolumina, beginnt er zu überlegen…

1.10. Mehrere Seiten und „Attacke“ auf einen Mitstreiter

Nikolaus Klos ist besonders ehrgeizig und möchte gleich mit vier Projekten an der NSC teilnehmen. Für drei Projekte (1. Dienstleistung, 2. rund ums Thema Kinder und 3. Elektro-Produkt) kennt er bereits seine Nische. Für das vierte Projekt will er die NSC-Teilnehmer beobachten und in 1-2 Wochen das gleiche Thema wie ein Mitstreiter auswählen. Dadurch möchte er in direkte Konkurrenz treten. Ob das jeder mag, ist fraglich. Allerdings liefert es einen Vergleich über verschiedene Arbeitsansätze. Zumindest hoffe ich, dass Nikolaus nicht einfach die Strategie des Konkurrenten (den er ja beobachtet) nur mit anderem Inhalt kopiert.

2. Welche Mittel werden eingesetzt?

1. CMS: Hier gibt es leider keine Überraschungen. Mir ist kein einziger Teilnehmer aufgefallen, der ein anderes CMS als WordPress einsetzen möchte. Dafür erwarte ich mir mehr Unterschiede bei den eingesetzten Plugins. Daher bitte ich an dieser Stelle darum, diesen in den Reports eine eigene Überschrift zu widmen.

Allerdings: Einer durchbricht nicht nur das WordPress-Muster, er durchbricht sogar das Muster, eine Website zu erstellen. David Brandstetter (www.takecareofbusiness.de) wird versuchen, mit einer Nischen-Facebook-Fansite in den nächsten 13 Wochen Geld zu verdienen. Ich bin gespannt darauf, wie er das Problem mit der passiven Einnahmequelle lösen wird. Schließlich sind gerade Social-Media-Fansites dafür bekannt, immer aktuell gehalten werden zu müssen, um Ziele zu erreichen (z. B.: Traffic für Websites). Das Ziel der Nischenseiten-Challenge ist es aber eigentlich, nicht permanent Arbeit in sein Projekt investieren zu müssen. Ich freue mich auf Davids Erkenntnisse.

2. Keywords: Wie nicht anders zu erwarten, war der Google Keyword-Planer bei fast jedem im Einsatz. Manche beschränkten sich darauf, die meisten setzten aber sowohl bei der Keyword-Suche selbst, als auch bei der Konkurrenz-Analyse auf eine oder mehrere dieser Alternativen:

  • Market Samurai
  • SECockpit
  • Xovi
  • Keyword Wrapper
  • ubbersuggest.org
  • Long-Tail-Keyword-Tool von search-one.de
  • LongTailPro

3. Monetarisierung: Bei der Monetarisierung setzen nach derzeitigem Stand die meisten auf ein Affiliate-Sale-Modell (fast alle auf Amazon) und/oder Google AdSense. Wenige wollen ein eigenes Produkt (Ratgeber, eBook etc.) auf den Markt bringen. Ob es dann überhaupt jemand macht, wird sich erst zeigen. Mir ist bei meinen Recherchen kein einziger aufgefallen, der es mit einem Affiliate-Lead-Modell versuchen will.

4. Texte: Dazu haben sich noch nicht alle geäußert. Bislang wollen die meisten selbst schreiben, einige bei einem günstigen Textportal einkaufen und vereinzelt wollen Teilnehmer Profis von Agenturen beauftragen.

5. Grafiken/Bilder: Dazu wurde bislang wenig gesagt. Ein paar erwähnten Fotoportale. Vereinzelt wollen Teilnehmer selbst zur Kamera greifen.

Grafiker anheuern: Besonders aufgefallen ist mir bei den Startreports zu diesem Thema Claude Muller (claude.mu). Er überlegt, ob er das Logo für seine Nischenseite von einem Logodesigner erstellen lassen soll, um Zeit zu sparen.

6. Themes: Wie nicht anders zu erwarten, werden kostenlose und gekaufte Themes im Spiel sein. Wie die Verteilung aussieht, darauf möchte ich in einem der nächsten Beiträge eingehen.

3. Der Faktor Zeit I

Beim Faktor Zeit spalten sich die Teilnehmer in zwei Lager: Die einen gehen es ruhiger an und planen Woche für Woche Step by Step. Sie planen wie Peer 2012 und wie er es auch 2014 machen wird.

Das andere Lager hat bereits eine Domain angemeldet und ist mit ihren ersten Inhalten schon online. Um die Seite möglichst früh zu indexieren, wurde manchmal sogar nur ein Einzeiler ins Netz gestellt. Auch Peers direkter Konkurrent Martin hat bereits eine „Prototyp-Nischenseite“ veröffentlicht.

4. Der Faktor Zeit II

Bei den Vorstellungen zur Arbeitszeit für die Challenge driften die Teilnehmer weit auseinander. Das größte geplante Zeitinvestment, das mir aufgefallen ist, betrug 15-20 Stunden pro Woche. Das entspricht also beinahe einer Halbzeitanstellung. Manche wollen dagegen mit 5-7 Stunden pro Woche auskommen.

5. Sprache

Im Vorfeld wurde die Sprache der Nischenchallenge-Seiten bereits diskutiert. Spätestens seither weiß ich: Ich bin nicht der Einzige, der bei Einnahmen-Reports von englischen Seiten feuchte Augen kriegt. Daher hätte ich eigentlich erwartet, dass es mehr versuchen würden, in englischer Sprache zu projektieren. Bei den Startreports bin ich aber nur auf einen Teilnehmer mit einer englischen Seite und auf ein mehrsprachiges Projekt gestoßen.

6. Die „Perlen“ der Startreports

Diesen Teil möchte ich bei jedem Überblick beibehalten. Ich finde nämlich, dass besonders hervorstechende Projekte, Reports, Ideen oder Ereignisse immer einen Platz finden sollten. Besonders aufgefallen sind mir zwei Reports:

  • Janek Nordmeyers (entrepreneurshit.net) Bericht fand ich besonders unterhaltsam. Er sucht Nischenthemen, indem er sich aus Nachbars Postkasten die Prospekte leiht, in der Innenstadt die Menschen beim Shoppen beobachtet UND, indem er im TV von Werbepause zu Werbepause zappt.
  • Pechvogel der Woche war vermutlich Peter (Nachname noch unbekannt): Erst gab sein Auto den Geist auf, dann musste er das Familienkaninchen begraben. Damit war er in der Startwoche mit anderen Sorgen beschäftigt…

7. Nobody is pefect!

Fehler können passieren, besonders bei einer solchen Vielfalt an Reports. Obwohl ich mich bemüht habe, besonders gewissenhaft zu recherchieren, hoffe ich, dass ich keine Namen durcheinandergebracht oder etwas in euren Reports falsch verstanden habe. Wenn dem so sein sollte, kann ich euch versichern: Es war nicht mit Absicht. Ihr könnt das aber in den Kommentaren gerne richtig stellen. Ansonsten bin ich gespannt, wie eure Woche 2 laufen wird. Ich wünsche euch viel Erfolg!

 

Nischen-Detektiv

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17 Gedanken zu „NSC-Überblick: Die Highlights der knapp 60 Startreports“

  1. Find ich klasse. Ich dachte, ich hätte alle Reports gelesen, aber hier waren mir doch einige Dinge neu. Daumen hoch für die Arbeit. 🙂

  2. Danke für die Übersicht Manuel Diwosch, ich kann nur sagen das die unterschiedlichen Strategien in jedem Fall eine spannende Challenge ergeben.

    Es gibt unterschiedliche Ansätze die in jedem Fall alle seine Berechtigung haben, egal wie der Weg ist, das Ziel ist entscheident.

    Viel Glück noch allerseits

  3. Ich glaub Martin setzt ein eigenes CMS ein und erstellt seine Grafiken auch selbst.
    Aber ansonsten eine tolle Zusammenfassung. Spart die Zeit alle Reports einzeln zu lesen. Danke dafür! War bestimmt nicht wenig Arbeit.

  4. Vielen Dank für den Überblick. Soweit mir aber bekannt, setzt Martin kein WordPress als CMS ein… Aber das nur am Rande.. Bin wirklich gespannt wer das Rennen macht.

  5. Hey Manuel, danke für die Zusammenstellung. Ich verfolge die Nischenseiten-challenge aber bin selbst nicht aktiv dabei.
    Hoffe mir dennoch für meine eigenen Seiten noch einige Tipps raus zu ziehen und auf meine Seiten umzuleiten.

    Mal sehen, wo es noch hin geht 🙂

    Viel Glück allen Teilnehmern..

    Toni

  6. Klasse Zusammenfassung! Scheinbar bin ich der Einzige mit einem anderen CMS (Bericht kommt morgen :)).

  7. Schon jetzt 60 Artikel alleine hier erschienen? Wahnsinn! War bei der letzten Nischenseiten Challenge die Resonanz auch so enorm? Bin gespannt, was man später aus den vielen unterschiedlichen Ansätzen mitnehmen kann.

  8. Vielen Dank für das Feedback.

    @sandro & andreas: Ihr habt natürlich recht. Bei den vielen Seiten habe ich ausgerechnet auf das CMS von Martin vergessen:
    Martin verwendet sein eigenes Framework, das er sich vor einiger Zeit selbst erstellt hat.
    @oliver: bin gespannt.

  9. Hallo,
    sehr toll das es eine Zusammenfassung gibt. Ich lese trotzdem gern alle Reports, versuche ich zumindest, werde aber auch die Zusammenfassung mitnehmen. Ist super geworden.
    Ein wenig bitter stößt mir 1.10 auf. In direkte Konkurrenz kann man dies ja nicht nennen da hier ein Wissensvorsprung durch die Offenheit des ausgesuchten Teilnehmers existiert. Diesen Vorsprung hätte man nicht, wenn man sich eine Nischenseite sucht und nicht weiß wie diese gefunden, analysiert, aufgebaut und monetarisiert wurde. Quasi alle Teilnehmer gehen hier in Konkurrenz zur Nische, aber niemand weiß wie die Nische aufgebaut oder monetarisiert wurde. Natürlich kann hier jeder im Netz mitlesen und solche „Konkurrenzseiten“ aufbauen, aber doch bitte nicht als Teilnahmereport direkt in der Nischen-Challenge. Das macht den ausgewählten doch nur schlecht. Ist meine Meinung dazu.
    VG
    Stefan

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