Nur ein Taschengeld oder doch mehr? Wer von Nischenwebsites leben kann

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Vor einer Weile habe ich eine Umfrage gestartet, in der es um die Einnahmen mit Nischenwebsites ging.

Daran haben mehr als 400 Leser meines Blogs teilgenommen und im Folgenden möchte ich mir die Ergebnisse anschauen.

Kann man von Nischenwebsites leben oder kommt doch nicht mehr als ein Taschengeld zusammen?

Taschengeld oder Vollzeiteinkommen?

Viele Internetnutzer träumen davon, später einmal von ihren Websites leben zu können. Da Nischenwebsites verhältnismäßig schnell und einfach umzusetzen sind, versuchen viele damit ihr Glück.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch Nischenwebsites durchaus das Potential haben, dass man davon leben kann. Doch einfach ist auch das nicht.

In der Umfrage wollte ich von meinen Lesern wissen, wer von den eigenen Nischenwebsites leben kann, wer sich damit ein Nebeneinkommen aufgebaut hat und wer damit nur ein Taschengeld verdient.

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Kannst du von deinen Nischenwebsites leben?

Das war meine Frage und zur Auswahl standen 5 Antworten. 441 Leser haben an der Umfrage teilgenommen und ihre Erfahrungen beigesteuert.

Hier nun das Ergebnis der Umfrage:

Kannst du von deinen Nischenwebsites leben?

  • Ich habe keine Nischenwebsites. (37%, 165 Votes)
  • Bisher verdiene ich nur ein Taschengeld damit. (28%, 124 Votes)
  • Ich verdiene gar kein Geld damit. (14%, 62 Votes)
  • Es reicht für ein Nebeneinkommen. (13%, 57 Votes)
  • Ja, mittlerweile kann ich das. (7%, 33 Votes)

Abgegebene Stimmen: 441

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Die Top-Antwort zeigt sehr gut, dass hier doch viele Einsteiger unterwegs sind, die noch gar keine Nischenwebsite haben. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil dieser 37% vorhat eine Nischenwebsite aufzubauen, aber manche zögen einfach zu lange. Dabei sind gerade Nischenwebsites ideal dafür geeignet einfach mal loszulegen, da der Aufwand überschaubar und das Risiko gering ist.

28% haben angegeben, dass sie bisher nur ein Taschengeld mit ihren Nischenwebsites verdienen. Das ist nicht ungewöhnlich, da nicht jede Nischenwebsite ein großer Erfolg wird und auch meine ersten Nischenwebsites eher Fehlschläge waren, aus denen ich aber sehr viel gelernt habe. Das ist auch die wichtigste Erkenntnis. Man kann bei der Erstellung einer Nischenwebsites sehr viel Lernen. Deshalb sind auch gescheiterte Nischenwebsites keineswegs umsonst gewesen.

14% verdienen bisher noch gar kein Geld. Hier muss man unterscheiden. Wer gerade angefangen hat, muss sich noch keine Sorgen machen. Es dauert auch bei einer Nischenwebsite einige Monate, bevor diese Fahrt aufnimmt und Einnahmen abwirft. Ich erinnere mich an meine Nischenwebsite über Luftentfeuchter, die während der Nischenseiten-Challenge so gut wie nichts abgeworfen hat, heute aber zu meinen profitabelsten Websites gehört. Also nicht so schnell aufgeben!

Immerhin 13% der Umfrageteilnehmer verdient mit den eigenen Nischenwebsites ein gutes Nebeneinkommen. Das ist doch schon mal was und viele wären darüber schon sehr froh.

Lediglich 7% geben an, dass sie von ihren Nischenwebsites leben können. Das erscheint wenig, aber es sollte einem klar sein, dass dies bei allen Website-Typen so ist. Ich bin mir sogar sicher, dass der Anteil der Vollzeiteinkommen unter den Blogbetreibern sogar noch deutlich geringer ist. Das Potential ist bei Nischenwebsites vorhanden, aber die wenigsten sind bereit alles dafür zu tun, sondern geben irgendwann unterwegs auf oder lassen nach.

Von nichts kommt aber nichts. Deshalb heißt es dranbleiben und solange arbeiten, bis der Erfolg kommt. Das mag für einige entmutigend sein, aber das ist nunmal die Realität. Und das hat der Vorteil, dass man allein mit Durchhaltevermögen einen Großteil der Konkurrenz abhängen kann.

Fazit

Auch Nischenwebsites sind nicht der leichte und garantierte Weg zum Reichtum, den sich viele erhoffen. Stattdessen ist auch hier viel Arbeit und Ausdauer vonnöten.

Im Gegensatz zu anderen Website-Arten kann man aber relativ einfach eine Nischenwebsite erstellen und schneller Erfolge feiern. Allerdings braucht es in der Regel ein Portfolio aus diversen Nischenwebsites und viel Engagement, um sehr gute Einnahmen damit zu erzielen.

Es liegt also vor allem an dir selbst, was du erreichst.

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5 Gedanken zu „Nur ein Taschengeld oder doch mehr? Wer von Nischenwebsites leben kann“

  1. Hallo Peer,

    Von Nischenseiten leben, tun glaub ich mehr als wir alle denken. Klar, sicher nur ein Bruchteil derer, die Seiten erstellen, aber immer noch genug. Nach wie vor denke ich auch, wenn man dran bleibt, weiter macht und nicht aufgibt, auch wenn es mal nicht so gut läuft, dann kann früher oder später jeder davon leben.

    Doch leider schafft es auch nicht jeder durchzuhalten. Viele verkaufen dann ihre Seiten und geben einfach auf. Auch ich hatte den Fehler zu Beginn gemacht und Seiten verkauft, die zu Beginn nicht gut Einahmen generiert hatten.

    Man muss auch immer daran denken, dass 20 % der Seiten für 80 % der Einahmen zuständig sind ( Paretto ). Das bedeutet aber auch, dass man im besten Fall viele Nischenseiten besitzt und nicht nur 1, 2 oder 3 ! Natürlich trifft das nicht immer zu, aber fast immer.

    Lg Marc

  2. Manchmal reicht schon eine tolle Seite um eine Summe von XXXX im Monat zu machen. Derzeit sind es bei mir eher kleine XXX Sümmchen, das ändert sich aber hoffentlich noch. Ist jedoch ein gute „learning by doing“ Sache und hilft mir bei meinem E-Commerce Studium echt weiter & der Spaß eigene Projekte aus dem Nichts zu schaffen ist einfach toll!

  3. Durchhalten und aus Fehlern lernen ist alles! Früher oder später kommt dann auch der Erfolg. Viele erreichen das nicht weil sie zu früh aufgeben.

  4. Die Einnahmen einer Nischenseite sind doch von der Nachfrage in der Nische abhängig. Auch wenn viele Suchanfragen über Google vorhanden sind, bedeutet dies nicht unbedingt, dass alle gleich auch etwas kaufen möchten. Vielleicht suchen diese auch nur nach Antworten auf ein Problem. Nicht gleich jede Nische ist auch gleich mit kaufaffinen Besuchern gesegnet.
    Je mehr man allerdings aufbaut und dabei auch immer etwas lernt, umso besser wird man in der Nischenanalyse und je besser man in der Nischenanalyse ist, umso umsatzstärkere Nischen findet man auch.

  5. Ich stehe noch am Anfang, aber ich glaube dass man sich dadurch ein nettes Zubrot verdienen kann…Stichwort: passives Einkommen.

    Denke dass es hier ist wie eigentlich fast überall: 20% der Seiten/Webmaster machen 80% des Umsatzes 🙂

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