Portal statt Nischenwebsite – Erfahrungen aus der Challenge

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Statt auf eine klassische Nischenwebsite zu setzen, hat Max während der Nischenseiten-Challenge eher die Grundlagen für ein größeres Portal gelegt.

Im Interview mit ihm geht es um seine Erfahrungen während der Challenge, den Aufbau seiner Website und welche Tipps er Anfängern geben kann.

Hallo Max. Wie froh bist du, dass die Challenge nun vorbei ist?

Schon sehr froh. 🙂 Während ich mit viel Elan in die Challenge gestartet bin, ist die Motivation zum Ende hin doch arg abgeflacht.

Bist du im Nachhinein mit deiner Nischenwahl zufrieden?

Bei kuechen-gurus.de handelt es sich gar nicht um eine klassische Nischenseite. Ich habe im Laufe der diesjährigen Nischenseiten-Challenge viel mehr den Grundstein für ein kleines Portal im Bereich Küche & Essen gelegt.

Aus heutiger Sicht bin ich ziemlich zufrieden mit der Themenwahl. Küche und Haushalt waren mit keine besonders vertrauten Themenbereiche, weshalb ich bei der Nischenseiten-Challenge unglaublich viel gelernt habe.

Wie lief der Start der Challenge? Hast du in der ersten Wochen geschafft, was du dir vorgenommen hast?

Gerade in den ersten Wochen habe ich ordentlich rangeklotzt und zum Beispiel einen Großteil des Design erstellt. Ich konnte natürlich auf meine anderen Projekte zurückgreifen und zum Beispiel einige Zeilen CSS kopieren. Das meiste habe ich aber ganz individuell für Küchengurus entwickelt.

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Welche Aufgaben haben dir besonders viel Spaß gemacht?

Am Design arbeite ich immer sehr gerne, wenn ich auch dazu tendiere, etwas zu viel daran zu feilen.

Das Schreiben von Texten (der wohl wichtigste Skill von Nischenseitenbetreibern) liegt mir noch nicht ganz so. Aber ungeachtet dessen, würde ich die Recherche und das Schreiben der Artikel trotzdem unter den spaßigen Aufgabe verbuchen, da ich dabei sehr viel über die einzelnen Themen gelernt habe.

Bei welchen Aufgaben lief es dagegen nicht so gut und warum?

Ein Grund weshalb ich etwas zu viele einzelne Projekte parallel führe ist, dass mein Interesse an dem jeweiligen Thema nach einiger Zeit einfach abstumpft. So war nach der 5. ausführlichen Produktbeschreibung eines Weinkühlschranks einfach Schluss. Nach circa 9 Wochen in der Challenge habe ich mich deshalb (umso motivierter) meinen anderen Web-Projekte (aus ganz anderen Themengebieten) gewidmet. Für die Challenge wäre es vermutlich besser gewesen, einzelne Themenbereiche komplett zu erschöpfen und sehr viel Content in diesen eingegrenzten Gebieten zu publizieren.

Für richtige Youtube Reviews von Küchengeräten konnte ich mich nicht so recht motivieren. Gerade auch für andere Nischenseiten steht dieser Listenpunkt aber definitiv auf meiner Agenda.

Wie hast du die Motivation dennoch bis zum Schluss aufrecht erhalten?

Bei mir zumindest ist Abwechslung wirklich sehr entscheidend. Ich betreibe Nischenseiten mehr oder weniger aus Spaß an der Erstellung von Webseiten und dem Interesse an Suchmaschinenoptimierung.

Aus diesem Grund bin ich regelmäßig zwischen einzelnen Projekten gewandert. Die wöchentlichen Reports waren natürliche ein starker Anreiz, in jeder Woche auch ordentlich etwas zu schaffen.

Wie ist der Stand deiner Nischenwebsite am Ende der Challenge?

Der Stand meines Portals unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Beginn, als die Seite noch gänzlich leer war. Zu den allermeisten Produkt- und Kategorieseiten wurde noch gar kein Content erstellt. Einigen Themen wie z.B. Weinkühlschränken, Küchenmesser und Milchaufschäumern habe ich aber auch schon tiefergehende Artikel gewidmet. Insgesamt würde ich die Anzahl an Wörtern auf rund 40-50.000 schätzen.

Mit was bist du besonders zufrieden bzw. unzufrieden nach den 13 Wochen?

Rein von der monetären Seite kann man nicht wirklich von Zufriedenheit sprechen. Gegen initiale Ausgaben für einige Texte (in Höhe von circa 250€) stehen Einnahmen von knapp 10€. Dennoch blicke positiv auf die Zukunft. Gerade das Ranking einzelner leerer Unterseiten wirkt vielversprechend. So wurden etwa schon mehrere Küchenschürzen für Frauen verkauft, ohne dass ich die entsprechende Unterseite je auf dem Schirm hatte.

Was waren deine wichtigsten Erkenntnisse aus der Challenge?

Suchmaschinenoptimierung dauert. Diese Weisheit ist zwar den meisten schon bekannt, aber mit der Entscheidung alle meine leeren Produktunterseiten zunächst auf noindex zu stellen, wurde mir die Zeit bis sich Erfolge in den Suchmaschinen einstellen, erst wieder richtig bewusst.

Wie geht es mit deiner Nischenwebsite nun weiter?

Einen konkreten Redaktionsplan habe ich nicht aufgestellt. Ich arbeite je nach Lust und Laune mal mehr oder weniger an einzelnen Projekten. Meist führt dies dazu, dass ich alle 2 Monate mit einem kritischen Blick über eine bestimmte Seite streife und 5-10 Artikelideen generiere/recherchiere. Diese schreibe ich dann entweder selbst oder ich outsource die Texterstellung.

Bei kuechen-gurus.de werde ich das ähnlich handhaben. In jedem Fall wird mir eine Pause von den ganzen Küchenartikeln gut tun.

Hast du zum Schluss noch Tipps für diejenigen, die das nächste mal bei der Nischenseiten-Challenge mitmachen wollen?

Am besten solltet ihr nicht so vorgehen wie ich. 😉

Ich würde immer empfehlen, ein kleineres Themengebiet einzugrenzen. Aus Küche & Essen wird dann zum Beispiel Smoothies oder Muffins. Hier ist es natürlich viel einfacher eine Autorität in dem Bereich zu werden. Ähnlich gehe ich auch bei meinen anderen Projekten vor. Wobei ich mich meistens nicht auf ein konkretes Produkt einschränke (wie zum Beispiel Handmixer), sondern auf ein kleines Themengebiet (Bsp. Pool im eigenen Garten) abziele und rund um dieses schreibe.

Desweiteren sollte darauf geachtet werden, zu wichtigen Suchbegriffen Hub-Pages zu bauen. Nicht umsonst setzen große Magazine und Webseiten auf diese Struktur.

Danke und weiterhin viel Erfolg

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Ein Gedanke zu „Portal statt Nischenwebsite – Erfahrungen aus der Challenge“

  1. Das mit dem Verhältnis von Ein- und Ausgaben anfangs ist völlig normal . Dem Geben folgt dann erst das Nehmen. Ist immer so. Natürlich sollte das Geben nicht ins Unermässliche gehen, aber deine Investition dürfte ein gesunder Wert sein.
    Ich weiß nicht, ob ich das mit den Küchenschürzen richtig verstanden habe. Aber ich sehe jedenfalls das Prüfen der gekauften Artikel als super Möglichkeit, auf neue Ideen für weitere Keywörter bzw, weitere Unterseiten zu kommen.
    Viel Erfolg wünsche ich dir, Max! Immer dranbleiben!

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