Schnelle Rankings und interessante Erfahrungen – Interview zur Nischenseiten-Challenge 2015

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Die Nischenseiten-Challenge ist schon eine Weile vorbei, aber viele Teilnehmer konnten gute Nischenseiten erstellen.

Mit einem davon führe ich heute ein Interview über seine Erfahrungen.

Dabei geht es unter anderem um die Planung, Texte, SEO und vieles mehr.

Bitte stell dich meinen Lesern kurz vor.

Hallo, mein Name ist Thomas, bin 45 Jahre jung und wohne in Baden-Württemberg in der Nähe von Stuttgart. Manche kennen mich auch von meinem noch recht jungen Webverzeichnis nischenseiten-verzeichnis.de. Beruflich war ich als Netzwerk- und Systemadministrator bei großen Firmen und auch im Vertrieb tätig.

Vor einigen Jahren habe ich mich für das Erstellen von Internetseiten interessiert und begonnen, mit NetObjects Fusion, später mit dem CMS Drupal die ersten Seiten aufzubauen und zu experimentieren. Erst vor 2 Jahren habe ich mich dann für WordPress entschieden und bin seither dabei geblieben.

Während der NSC 2015 konnte ich das Fernstudium zum zertifizierten Webdesigner erfolgreich abschließen, was für mich eine neue berufliche Ausrichtung bedeutet.
An der Nischenseiten-Challenge habe ich mit der Seite drohne-mit-kamera.org teilgenommen.

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Warum hast du an der Nischenseiten-Challenge teilgenommen?

Wenn man viel im Internet unterwegs ist, stolpert man früher oder später über das Thema „Geld verdienen im Internet“. So hat auch mich dieses Thema sehr interessiert und ich habe begonnen, mich viel mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Begonnen hat meine Geld-verdienen-Odyssee im Offlineleben mit MLM und „Pulver-in-Dosen“ verkaufen, über Paidmails und andere ‚tolle‘ Sachen. Ich glaube, jeder bekannte Supermarketer Deutschlands hat mich in seinem Datenbestand. Tolle Versprechungen, alles ganz einfach und am Ende des Tages hat eigentlich nur der Marketing-Guru verdient.

Schon kurz vor der Resignation bin ich dann irgendwie auf Selbständig im Netz gelandet und wurde recht schnell auf das Thema Nischenseiten aufmerksam. Besonders fasziniert hat mich die Idee, dass nach Fertigstellung eines Projektes eigentlich nur noch ein minimaler Arbeitsaufwand nötig ist und man das nächste Projekt angehen kann. Schnell habe ich eine Hochrechnung erstellt und mir gesagt: „Ok, wenn etwas auf Dauer funktioniert, dann das!“

Letztes Jahr (2014) habe ich die Nischenseiten-Challenge still beobachtet und war über manche guten Ergebnisse sehr erstaunt. Die NSC 2015 war für mich ein Probelauf. Wenn es funktionieren sollte, dann werde ich das künftig sehr stark focusieren – so meine Motivation.

Wie kamst du auf die Idee für deine Nische?

Seit Ende der NSC 2014 habe ich immer ein kleines Büchlein bei mir, in das ich Nischenideen eintrage, sobald mir etwas in denn Sinn kommt. Die Liste ist schon ganz schön lang und für die Zukunft werde ich wohl kaum Schwierigkeiten haben, eine profitable Nische zu finden. Und sie wächst immer weiter.

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass ich zwar gegenüber modernen Technologien wie Smartphone & Co keine Abneigung habe, aber dennoch mit großer Vorliebe nach wie vor Papier und Stift zum Einsatz bringe. Das ist für mich flexibler und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Aber zur Frage zurück: Das Wort „Drohne“ stand schon ganz zu Beginn auf meiner Liste. Und da ich sowieso vor hatte, mir eine Drohne mit Kamera zu kaufen, war ich schnell Feuer und Flamme für dieses Thema. Was ist besser, als sich über intensive Recherche für ein Thema sich darüber klar zu werden, welches Produkt man sich selbst kaufen möchte? Und dabei noch vielleicht eine profitable Nischenseite zu erstellen?

Hast du die Nische vorher analysiert? Wenn ja, wie?

Ja, nach meiner Meinung steht und fällt das Vorhaben mit der Analyse.

Schon lange vor der NSC 2015 habe ich mir einen Probeaccount für das Analyse-Tool Market Samurai geholt und damit rumgespielt. Leider war zu Beginn der jetzigen Nischenseiten-Challenge die Probezeit abgelaufen. Da ich erst einmal kein Geld in die Hand nehmen wollte (dazu später mehr), habe ich mich dazu entschieden, die potentielle Nische „Drohne“ per Hand zu analysieren.
In einem ersten Schritt habe ich das Wort Drohne bei Google eingegeben und mir die Suchergebnisse angeschaut, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Die erste Suchergebnisseite war besetzt von Amazon, bekannte Magazine wie Chip, Drohnenhersteller und anderen Nischenseitenbetreibern. Eigentlich ein hoffnungsloser Fall, aber ich habe einen Dickkopf.

Im zweiten Schritt habe ich mit der Symbolleite SEO-Quake die Mitbewerber etwas genauer angeschaut und deren Backlinks, PageRank, Domainalter und andere Werte analysiert und anschließend deren Seiten besucht, um Schwachstellen, aber auch gute Anregungen zu finden.

In Schritt 3 habe ich eine Liste von relevanten Keywords angefertigt. Zuerst anhand Google Auto Suggest (die Vorschläge bei der Googlesuche), dies auch bei der Bildsuche. Dann mit Google Trends und abschließend noch die von den Mitbewerbern eingesetzten Keywords auf deren Seiten.
Den Schritt „Monetarisierungsmöglichkeiten“ konnte ich überspringen, da ich wusste, dass es bei Amazon genügend Drohnen zu kaufen gibt.

Schritt 4 bestand aus der Analyse mit Google KeywordPlaner. Sämtliche Keywords meiner Liste habe ich um Kennzahlen, wie monatliche Suchanfragen und Klickpreise ergänzt und es entstand eine übersichtliche Liste mit Rangfolge nach Wichtigkeit und Relevanz.

Aufgrund der Keyword-Recherche habe ich mich dann für die Domain drohne-mit-kamera.org entschieden. Die DE-Domain war leider schon belegt.

Wie sah die Planung deiner Nischenwebsite aus?

Gute Frage! Die Herangehensweise an die Umsetzung einer Nischenseite ist wohl das meist diskutierte Thema, das gelegentlich einige Gemüter erhitzt.

Zum einen gibt es hitzige Debatten, ob der berühmte Mehrwert anhand von guten und langem Content sein muss. Zum andern stand die Grundfrage im Raum, ob es ein kleine oder eine umfangreiche Nischenseite werden soll.

Was mich aber mehr beschäftigte, war das Thema Geldeinsatz und Art des Aufbaus.

Wenn auch bei der NSC der Lerneffekt im Vordergrund steht, sagt mir der Name Challenge, dass es einen Startschuss und einen Zieleinlauf gibt. Wo steht meine Seite nach 13 Wochen? Was habe ich eingenommen und welche Positionen konnte ich belegen? Aus diesem Grund habe ich das Pferd von hinten aufgezäumt und bin Schritte gegangen, die normalerweise verpöhnt sind. Genaueres in Frage 7.

Ziel für mich war, nach 13 Wochen möglichst gute Einnahmen verbuchen zu können. Daher habe ich mich entschieden, abgesehen vom Webspace und den Domainkosten keinerlei Geld auszugeben. Wenn man gleich im Minusbereich startet ist das ein Nachteil für eine Challenge. Auf der anderen Seite gibt es viele Mitleser, die vielleicht gar nicht die finanziellen Mittel haben, um erst einmal Geld für ein Theme, Plugin, Bilder oder Texte auszugeben. Ich wollte einfach mal testen, ob man auch ohne Geldeinsatz eine erfolgreiche Nischenseite auf die Beine stellen kann, die dazu auch noch einigermaßen gut aussieht.

Mit welcher Technik hast du deine Nischensite umgesetzt? Welche Plugins sind dir am wichtigsten?

Wie die meisten Mitstreiter nutze ich das CMS WordPress. Es ist recht einfach zu bedienen und es gibt eine gigantische Auswahl an kostenlosen Themes und Plugins.

Um zu brillieren und einen fehlerfreien Code aufzufahren, könnte man auch selbst etwas stricken – aber wozu den Aufwand bei einer Nischenseite betreiben?
Wichtige Plugins sind für mich erst einmal diese, welche meine Seite sicher machen. Dazu gehört an erster Stelle Akismet, Limit Login Attempts, ein gutes Backup-Plugin und ein Security-Plugin.
Dann kommen Plugins zum Einsatz wie Google Analytics, WordPress SEO, ein Cache-Plugin, Simple Share Button Adder und SEO RankReporter, um den Erfolg verschiedener Keywords im Auge zu haben und deren derzeitige Positionen anzuzeigen.

Zuletzt kommen Plugins zum Einsatz, die für die Gestaltung und Darstellung von Nischenangeboten da sind. Dazu gehören z.B. TablePress, Amazon Bestseller, WP Product Review und das Recent Posts by Categorie Widget.

Auch bei Google Webmastertools richte ich immer gleich die Seite ein, um die XML Sitemap zu übermitteln und andere Dinge steuern zu können.

Wie ist das Layout deiner Nischenwebsite entstanden?

Zuerst zeichne ich auf einem Blatt Papier die Seitenstruktur auf. Grundlage hierfür ist meine angefertigte Liste mit Keywords. Aus den besten Keywords wird entweder eine Seite oder ein Artikel gemacht. Wenn es Sinn macht, werden auch Kategorien angelegt.

Zu empfehlen ist, dass man Seite um Seite erstellt und sie gleich mit gutem Content füllt. So entsteht schrittweise eine Website, die vorzeigbar ist und bei Verfechtern der „Website-Ethik“ gut ankommt. Wie bereits angerissen, habe ich es aber einmal so gemacht, wie man es eigentlich nicht machen sollte.

Jede Seite und Artikel habe ich mit Blindtext versehen und soweit wie möglich SEO-optimiert. Dadurch hatte ich in kurzer Zeit ein Konstrukt aus 30 Seiten und 28 Beiträgen, die gleich in den Google-Index aufgenommen wurden und somit die Möglichkeit hatten, bald sich zu positionieren. Erst dann habe ich mich an die Erstellung von Inhalt gemacht. Wie gesagt, es war ein Test, der erstaunlich gut funktioniert hat.

Nachteil dieser Geschichte ist, dass ich es aus Zeitmangel dummerweise noch nicht geschafft habe, alle Baustellenseiten in guten Content zu verwandeln. Trotzdem ergaben sich seither keine Abstrafungen und der Erfolg ist da. Dieses Problem werde ich aber so schnell wie möglich beheben, weil das auf Dauer mit Sicherheit nicht gut gehen kann. Schließlich möchte man sich einen Trust aufbauen und auch langfristig Besucher beglücken. Also nochmals: NICHT NACHMACHEN!

Da ich schnell festgestellt habe, dass das Thema Drohne sehr umfangreich ist, habe ich mich für ein kostenloses Magazin-Theme entschieden, mit dem man einiges anstellen kann. Logodesign, Favicon und ein konsequenter Farbstil gehören für mich zu jeder Website dazu und setze ich immer gleich zu Beginn um. Allerdings halte ich es dabei schlicht und unkompliziert.

Wie einfach fällt dir das Schreiben von Artikeln und wie gehst du das an?

Das ist meine größte Baustelle. Ich bin der Meinung, dass ich nicht für das Schreiben geboren bin. Es wird zwar immer wieder gesagt, dass meine Texte ok sind, aber selbst sieht man das wohl etwas kritischer.

Das ist auch der Grund, wieso ich noch keinen Blog an den Start gebracht habe, bei dem die Leser täglich einen Artikel erwarten. Es liegt vermutlich an der Überwindung, die Sache konzentriert anzugehen.

Der Faktor „Lust“ spielt bestimmt auch eine große Rolle, da mir die Planung und der Grundaufbau wesentlich mehr Spaß machen als Texte zu schreiben. Aber es gehört eben dazu. Trotzdem kommt für mich ein Texterservice wie Textbroker nicht in Frage, da ich ja Verfechter des kostenlosen Aufbaus bin. Wenn ich nicht Schwabe wäre, dann vermutlich ein Schotte.

Welche Inhalte hast du erstellt und warum?

Auch hier scheiden sich die Geister. Ich lese immer wieder, dass man mit den Inhalten den Leser in erster Linie glücklich machen soll, und erst dann Google.

Dann stellt sich mir die Frage, will ich einen Expertenstatus und Lobeshymnen ernten, oder mit der Nischenseite Geld verdienen? Eine Kombination beider Dinge wäre wohl das Optimum.

Zudem ist die Frage, was der Besucher eigentlich auf meiner Nischenseite erwartet. Will er Hilfe bei der Kaufentscheidung oder sich umfangreiches Hintergrundwissen aneignen? Ein heißes Thema.

Ich bin sehr klassisch vorgegangen und habe Produkte vorgestellt und bewertet, Bestsellerlisten eingebaut, eine Top10-Liste und einen Vergleich bereitgestellt. Dazu biete ich Informationen über Hersteller, Ersatzteile, Rechtliches und Einsatzgebiete von Drohnen. Zusätzlich habe ich für den Seitenbesucher die Produkte etwas vorsortiert nach Preisklassen, Erfahrung des Piloten, Ausstattung und Anzahl der Propeller. Ergänzend gibt es Artikel in Kategorien wie News, Video und Tests.

Ob ich bei jeder Art von Nischen so vorgehen würde, kann ich nicht sagen. Das wird die Erfahrung zeigen.

Wie verlief der Start deiner Nischenwebsite?

Erfreulicherweise sehr gut. Bereits nach wenigen Tagen stand die Seite (abgesehen vom Content) schon fix und fertig im Netz. Dazu war ein Arbeitseinsatz von ca. 10 Stunden nötig. Bereits nach 12 Tagen konnte ich mit dem Hauptkeyword „Drohne mit Kamera“ auf Position 17 bei Google landen.

In der zweiten Woche kamen die ersten Kooperationsangebote von Kamerahersteller, die ich aber erst einmal ausgeschlagen habe um ablenkungsfrei weiterarbeiten zu können. Vielleicht ein Fehler?

Auch die ersten 2,30 Euro über Google AdSense waren verbucht – das war eine Freude. Gegen Ende der zweiten Woche gab es bereits 11.000 Seitenaufrufe.

Auf welche Probleme bist du gestoßen und welche Erfahrungen konntest du sammeln?

Mal abgesehen davon, dass manche Plugins gezickt haben und ich einige Tests durchführen musste (Cache), ist mein größtes Defizit das Texten und manchmal auch das Zeitmanagement. Ich hege größte Bewunderung und Respekt für manchen Teilnehmer, der anscheinend mit Leichtigkeit tolle und ausführliche Beiträge geschrieben und zielstrebig seine Sache zu Ende gebracht hat.

Aber ich muss auch sagen, ich habe sehr viel gelernt. Es war sehr spannend, wie andere Teilnehmer Klippen umschifft und Probleme gelöst haben. Man kann nur davon lernen und profitieren.

Auch verschiedenen Ansichten über Nischenseiten waren mir im Vorfeld noch nicht so bewusst. Über einige Meinungen und Anregungen habe ich mir Gedanken gemacht und werde sie bei künftigen Projekten beherzigen.

Es bilden sich sogar schon Freundschaften und künftige Kooperationen ab, die in naher Zukunft bestimmt auf fruchtbaren Boden fallen werden und von denen man sprechen wird.

Ich würde gerne den Lesern noch mit auf den Weg geben, dass man ein Projekt zu Ende bringen sollte, bevor man sich anderen Nischen widmet. Gerade da habe ich erfahren, wie schwer es sein kann, sich nach einer Pause erneut in die Thematik reinzudenken.

Welche Vemarktungsmaßnahmen hast du durchgeführt und wie wichtig war die Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung ist ein absolutes Muss, wenn man nicht gerade über Unsummen an Geld für die Vermarktung verfügt, oder eine bereits gut laufende Website oder Blog als Referenz zur Verfügung hat. Das fängt schon bei der Analyse und Strukturplanung der Nischenseite an.

Für die Nischenseite habe ich eine Facebook-Seite angelegt, die aber nicht nennenswert ist. Dazu kamen gelegentlich ein paar Tweets auf Twitter und ein paar Backlinks von meinen anderen Websites, die aber auch nicht besonders gute PR ‚s haben. Noch ein paar Einträge in den gängigen Blogverzeichnissen und in meinem neuen Verzeichnis für Nischenseiten – fertig. Nichts Besonderes bisher. Auch hier bleibe ich meinem Motto treu, auch ohne Geld muss es irgendwie funktionieren.

Wie hat sich deine Nischenwebsite bisher entwickelt?

Super! Ich bin selbst erstaunt, wie diese Nischenseite bisher nach vorne geschossen und produktiv ist. Hatte anfänglich schon meine Bedenken bei dieser Konkurrenz.

Schon nach 8 Wochen hat die Drohnenseite mit dem Hauptkeyword Platz 1 bei Google erreicht und hält sich seither hartnäckig an oberer Stelle. Ok, ab und zu wechsle ich mich auf dem Thron mit einem Mitbewerber ab, der aber aus einem Team besteht, schon lange auf dem Markt ist und auf Facebook sehr rührig ist. Aber nach ein paar Tagen übernehme ich immer wieder die Topplatzierung. Einen Unterschied an Besucherzahlen oder Umsatz kann ich zwischen Position 1 und 2 nicht feststellen, daher macht es auch nichts aus.

Auch die Einnahmen sind durchaus positiv. Jeden Monat haben sich die Zahlen verdoppelt und ich kann mich heute über monatliche Einnahmen im guten 3stelligen Bereich erfreuen. Der Löwenanteil kommt von Amazon, obwohl es für Drohnen nur 3 % Provision gibt. Das hatte ich bei der Analyse im Vorfeld irgendwie übersehen.

Aktuell kommen täglich 200 – 400 Besucher auf die Nischenseite. Im Monat sind es momentan 7.400 Sitzungen und 17.000 Seitenaufrufe. Aber ich denke, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.

Für mich kann ich ein positives Fazit ziehen und betrachte die Challenge als gelungener Einstand und als Startschuss für weitere Unternehmungen in diesem Bereich. Wenn jemand ernsthaft plant, im Internet Geld zu verdienen, kann ich Nischenseiten nur empfehlen. Aber man muss auch etwas dafür tun. Reich über Nacht wird man sicherlich nicht, aber in absehbarer Zeit ein unbeschwertes Leben führen, das halte ich für durchaus realistisch.

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9 Gedanken zu „Schnelle Rankings und interessante Erfahrungen – Interview zur Nischenseiten-Challenge 2015“

  1. Hallo Thomas,
    ein Blick in dein Büchlein wäre mal interessant. *gg*

    Ja, dieses verkaufen von Produkten gab es damals schon als ich das erste mal Kontakt mit dem Internet hatte. Damals war, glaube ich, der Webmasterplan so eine Vermarkterseite, schnell viel Geld.

    Freut mich dass deine Seite sich so gut entwickelt hat.

    Das stimmt was du schreibst, man sollte die Seite weitgehend fertig haben bevor man sich anderen Projekten zuwendet. Ich vergleiche das immer mit dem Einzug in eine neue Wohnung. Da fällt einem auf dass noch eine Bodenleiste fehlt und nimmt sich vor diese so schnell wie möglich zu ergänzen. So geht das dann über Wochen und irgendwann denkt man nicht mehr daran.

  2. Hallo,

    also ich möchte eigentlich nicht das Fass „Ehrlichkeit und Integrität“ aufmachen, aber das scheint mir hier, angesichts solcher Blüten, sehr angebracht zu sein.

    Toll, dass Deine Seite Einkünfte generiert und für Google attraktiv ist. Ich finde es allerdings sehr bedauerlich, dass es scheinbar nur darum geht, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld zu generieren und sich dabei hohlstem Geschwafel zu bedienen.
    Hier auch ein Vorwurf an Peer: In der diesjährigen NSC waren Kandidaten vertreten, die mit ihrer NS einen wahren Mehrwert – für den Geldbeutel UND den Leser – geliefert haben. Wie kann es sein, dass hier, exemplarisch für gute Arbeit, ein Seitenmodell vorgestellt wird, welches sich abgedroschener „Test“-Phrasen bedient, sich als „Expertenseite“ vorstellt und dem Leser außer massivem KW-Stuffing eigentlich kaum etwas bietet?
    Das empfinde ich als bewusstes Täuschen der Leser und eine Herabstufung aller Nischenseiten-Betreiber, die sich um Thema und Leser kümmern (und diese nicht als lemmingartiges Melkvieh betrachten).
    Was ist aus der pathetischen Ankündigung geworden? „Diese Seite verpflichtet sich dem EOM Ehrenkodex für ehrliches Onlinemarketing.“
    Was ist Deine Ehrlichkeit? Der Stern hinter dem Affiliatelink?
    Wie ehrlich ist es, Produkte zu bewerten, wo trotz Blindtext schon die Note feststeht?
    Wie ehrlich ist es, Kunden mit glatten Lügen zum Kauf animieren zu wollen?
    Wie ehrlich ist es, seinen eigenen Post hier zu kommentieren und sich selbst zu adressieren?
    Das kann doch wohl nicht wahr sein!

  3. Hallo Sebastian,

    zunächst vielen Dank für Deine Kritik. Aus Deiner Warte heraus kann ich sie erst recht verstehen.

    Du hast Dir mit Deiner Drohnenseite viel Mühe gegeben und inhaltlich viel getan. Allerdings kann ich keinen gravierenden Unterschied in Sachen hohlem Geschwafel und Mehrwert erkennen.

    Wenn man gewillt ist, das Interview aufmerksam zu lesen, kann man herauslesen, dass es für mich ein Experiment war, das für den Moment gut funktioniert und geglückt ist. Aus dieser Sicht funktioniert die Nischenseite. Dass man es anders oder besser machen kann, da gebe ich Dir Recht und das habe ich auch erwähnt.

    Aber was ist die Definition von Nischenseite? Das ist eine Seite zu einem Thema, die mit wenig Aufwand erstellt wird und in Google ganz oben mitspielen soll. Das tut meine Seite. Dennoch, da gebe ich Dir Recht, man kann es anders machen.

    Wie Du darauf kommst, dass ich hier bereits selbst kommentiert habe verstehe ich nicht, weil es nicht den Tatsachen entspricht. Und wo „glatte Lügen“ sind, kann ich auch nicht nachvollziehen, da ich an verschiedenen Stellen der Seite erklärt und darauf hingewiesen habe, wie die „Tests“ zustande gekommen sind. Auch da hast Du Recht, das Wort Test sollte man nur erwähnen, wenn man auch wirklich selbst ein Produkt getestet hat. Das habe ich bei dieser Challenge gelernt- und zum Lernen ist sie ja auch da.

    Ich wünsche Dir mit Deiner „ehrlichen“ Drohnenseite viel Erfolg!

  4. Bevor das hier zum Kleine-Mädchenstreit ausartet, sage ich gleich, dass das diesbezüglich mein letzter Kommentar sein wird:
    Ich wusste, dass Du hinsichtlich der „Konkurrenzsituation“ argumentieren wirst und sei versichert: Ich bin nicht verbittert, Deine Seite ist bzgl. SEO sehr gut aufgestellt und in den Rankings nicht umsonst an der Spitze. Grämen müsste ich mich eh nicht, ich glaube jede Drohnenseite läuft zur Zeit wie geschmiert 😉
    Was mir missfällt ist das Täuschen, welches meinetwegen auch gerne durch die kurzfristige und schnelllebige Art einer Nischenseite gerechtfertigt sein mag, aber nicht auch aufs Podest gehoben werden sollte!

    FYI:
    – Ich habe über Jahre zig Multicopter jeder Marke, Größe und Farbe 😉 geflogen, Kunden das Fliegen beigebracht und Profi-Systeme gebaut. Daher lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage: Ja, meine Seite ist ehrlich. Ich habe die Modelle geflogen.
    – Gucke ich falsch, oder ist der Kommentar von „Roland“ nicht von Dir an Dich?

  5. Eine Nischenseiten von der man viel lernen kann, Hut ab. Bin durch die Seite auf das Nischenseiten-Verzeichnis gekommen, welches ich an dieser Stelle auch gerne loben wollte. Ich finde die Idee wirklich genial, da im deutschen Raum mit Nischenseiten noch nicht soviel los ist ( vielleicht auch gut so? ). Darum bin ich auch sehr dankbar für die Seiten von Peer zu diesen Themen. Nur weiter so Männer.

  6. Achja, die ewige Frage nach den Nischenseiten und dem Mehrwert… 😉

    Auf Dauer wird Google hier „Gerechtigkeit“ herstellen – wie auch immer die aussehen mag. Man mag mit guter Keyworddichte oder anderen Onpage-SEO Faktoren zwar einfacher nach oben kommen, aber wenn sich die Leser auf der Seite dann für dummverkauft fühlen und die Usersignale schlecht sind, wird die Seite abstürzen. Wenn ich ehrlich bin, kann ich mir das aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, obwohl die teilweise immer noch vorhandenen Blindtexte durchaus störend sind.

    Ich bin gespannt wie es mit euren beiden Seiten weitergeht und drücke euch die Daumen, dass die Gesetzgebung Drohnen in den kommenden Monaten und Jahren nicht noch weiter einschränkt.

    Zum Thema Interview: Auf meine Nachfragen, wann/ob mein Interview zur NSC erscheint habe ich von Peer bisher keine Antworten bekommen… Also mal abwarten, was da noch kommt.

  7. Herzlichen Glückwunsch Thomas!

    Ich finde nix verwerfliches dran. Hier macht doch jeder – oder sagen wir mal fast jeder – nur mit bzw. erstellt eine Nischenseite weil er damit passiv Geld verdienen will, oder ??

    Das hast du geschafft und das ist völlig legitim. Wenn es den Besuchern keinen Mehrwert bieten würde, würden sie nix kaufen. Machen sie aber, so einfach ist das nun mal 😉

    Was mich interessiert: Simon von Rankboost hatte doch auch was mit Drohnen machen wollen, oder? Was ist eigentlich aus dem geworden? Letztes Jahr überragend abgeschnitten und dieses Jahr hört man gar nix mehr… ?!

    Wisst ihr da mehr?

  8. „Gegen Ende der zweiten Woche gab es bereits 11.000 Seitenaufrufe.“

    Wow – Respekt! Da sieht man aber auch, dass die Recherche das A und O sind. Es bringt nichts, wenn man deutlich mehr Zeitaufwand in die Erstellung der Webseite steckt, wenn man vorher nicht ordentlich recherchiert hat.

    Glückwunsch!

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