Texte selber schreiben oder outsourcen? Woche 6 Teilnehmer-Report

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Texte selber schreiben oder outsourcen? - Woche 6 Teilnehmer-ReportMittlerweile ist auch schon die sechste Woche der Nischenseiten-Challenge vorbei und die Projekte von uns Teilnehmern entwickeln sich wie ich finde recht gut.

In dieser Woche habe ich mich neben dem Setzen von weiteren Backlinks schwerpunktmäßig auf das Outsourcing von Texten konzentriert. Um meine Website mit der Menge an notwendigem Inhalt zu füllen, bin ich auf die Unterstützung externer Texter angewiesen.

Mehr dazu im heutigen Bericht.

Texte selber schreiben oder outsourcen?

Ergänzend zu meinen ersten eigenen Texten auf mein-gartenpool.de möchte ich einen weiteren Teil der bevorstehenden Artikel aufgrund des hohen Umfangs von meiner Texterin schreiben lassen.

Doch grundsätzlich stellt sich zunächst die Frage, ob es denn überhaupt sinnvoll ist, die Texte selber zu schreiben oder sie gegen Entgelt von jemandem schreiben zu lassen. Die Antwort auf diese Frage hängt ganz entscheidend davon ab, wie groß die eigenen Erfahrungen im Schreiben von Texten sind und wieviel Budget vorhanden ist.

Ich empfehle besonders am Anfang möglichst alle Texte selber zu schreiben, um einfach das „Handwerk“ dahinter zu verstehen. Auch wenn man selber kein leidenschaftlicher Schreiber ist und es viel Mühe und Zeit kostet, sollte man dennoch verstehen, worauf es bei SEO-optimierten Texten ankommt. Denn wie soll man dem Texter später vermitteln können, wie der Text umgesetzt werden soll, wenn man selber nicht genau einschätzen kann, wie ein guter Text strukturiert und formuliert wird, sodass er in Google gefunden wird.

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Durch das eigenständige Erstellen von Texten gewinnt man an Erfahrung und kann seine Anforderungen spezifisch an den Texter weitergeben und vor allem die Arbeit des Texters besser beurteilen. Zudem kann auf diese Weise gerade bei den ersten Projekten, wo es meist ja darum geht, Erfahrungen zu sammeln, Geld gespart werden.

Ist man allerdings schon etwas fortgeschrittener, hat schon seine ersten 2-3 Projekte und erzielt dadurch den ersten Umsatz, ist es aus unternehmerischer Sicht durchraus sinnvoll, zumindest einen Teil der Arbeit abzugeben. Dadurch werden Zeitfenster frei, die für andere Aufgaben verwendet werden können (Backlinks, Onpage-Maßnahmen, Aufbau und Pflege weiterer Projekte usw.).

Das Schreiben von SEO-Texten gehört bei mir zu den nervigsten Aufgaben überhaupt. Es kostet mich viel Zeit, es demotiviert mich und die Texte von Berufstextern lesen sich auch viel besser. Daher lasse ich den Großteil meiner Texte für all meine Projekte schreiben.

Meistens baue ich meine klassischen Nischenseiten nach einem bestimmten Schema auf (wie in den ersten Artikeln berichtete). Für den Start bestelle ich meist 8 – 10 Ratgeberartikel, die ich zum Launch der Seite veröffentliche. Dadurch habe einfach den größten Berg an Arbeit geschafft und kann mich auch viel besser dazu motivieren, hin und wieder selber Texte zu schreiben und diese dem Projekt hinzuzufügen. Des Weiteren ist die Seite in kurzer Zeit vorzeigbar, was extrem wichtig ist für Backlink-Kooperationen. Aus meiner eigenen Erfahrung ist es viel leichter eine Zusage für eine Kooperation zu bekommen, wenn die Seite durch viel Content lebendig wirkt.

Wo lasse ich meine Texte schreiben?

Quellen für das Outsourcen von Texten gibt es viele. Zu den bekanntesten gehören:

  • Agenturen (Textbroker, Content.de)
  • Machdudas.de
  • Facebook-Gruppen

Ich habe alle vier Quellen genutzt und besonders in den ersten Outsourcing-Projekten auf Agenturen gesetzt. Die Abwicklung verläuft meist recht schnell und einfach. Anderseits sind diese Dienstleistungen dort, sofern man eine große Menge an Texten in vernünftiger Qualität haben will, besonders für Anfänger recht teuer. Über einige Facebook-Gruppen habe ich ebenfalls Kontakte zu Textern herstellen können, die preislich aber teilweise noch über den Agenturen lagen.

Die besten Erfahrungen habe ich mit Machdudas.de gemacht. Dort stellte ich ein Inserat ein und recht zügig bekam ich die ersten Bewerbungen. Nach 3 Probetexten von unterschiedlichen Textern habe ich mich für eine Texterin entschieden, mit der ich mittlerweile seit über einem Jahr zusammen arbeite.

Die anderen Quellen nutze ich heute alle nicht mehr. Einen Texter bzw. eine Texterin zu haben, mit der eine langfristige geschäftliche Zusammenarbeit aufgebaut werden kann, finde ich wesentlich sinnvoller, als sich immer wieder bei den Agenturen von verschiedenen Textern „überraschen“ zu lassen.

Wie sieht ein Briefing aus?

Je genauer die Anforderungen im Briefing (also sozusagen die Auftragsbestellung für den Texter) formuliert werden, umso besser. Die Themenauswahl und Keywordrecherche mache ich nach wie vor komplett selber. Auch die Gliederung des Textes gebe ich vollständig vor, angefangen von der Einleitung bis zum letzten Abschnitt. Doch hier lasse ich auch Spielraum frei für Ergänzungen und Zwischenüberschriften, weil ich mich ja nicht so tief in die Recherche begebe, wie meine Texterin.

Die Länge der einzelnen Abschnitte gebe ich ebenfalls vor sowie die Anzahl der Wörter im Text insgesamt. Ganz wichtig ist es natürlich, dass der Texter das Hauptkeyword kennt und weiß, wie hoch die Dichte sein soll (bei mir meist 0,8 – 1,4 %). Darüber hinaus nenne ich auch Synonyme für das Hauptkeyword, um auch mit ähnlichen Suchbegriffen zu ranken.

Zudem weise ich auch darauf hin, dass ich gerne Aufzählungen (Merkmale, Vor- und Nachteile, usw.) im Text haben möchte, sofern das inhaltlich passt. Solche Elemente lockern Texte einfach nochmal auf und geben dem Leser kurze, knackige Infos. Zu guter Letzt sollte im Briefing stehen, wer die Zielgruppe ist und welcher Schreibstil erwartet wird (Du/Sie-Form, lockere oder eher sachliche Schreibweise, ein Text mit persönlicher Note oder eher neutral und zurückhaltend…).

Das war es dann erstmal zur letzten Woche. Im Laufe dieser Woche sollten die Texte fertig sein, sodass das Grundgerüst meiner Seite stehen wird 😉

Einnahmen, Ausgaben & Zeitaufwand

Einnahmen:
0,00 €

Ausgaben:
Webhosting: 12,00 €
Theme: 60 €
Bilder: ca. 10 €

Zeitaufwand:
Woche 1: 2 Stunden
Woche 2: 4 Stunden
Woche 3: 6 Stunden
Woche 4: 5 Stunden
Woche 5: 3 Stunden
Woche 5: 2,5 Stunden

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4 Gedanken zu „Texte selber schreiben oder outsourcen? Woche 6 Teilnehmer-Report“

  1. »Denn wie soll man dem Texter später vermitteln können, wie der Text umgesetzt werden soll, wenn man selber nicht genau einschätzen kann, wie ein guter Text strukturiert und formuliert wird, sodass er in Google gefunden wird.«

    Texter sollten das berücksichtigen und im Normalfall schon besser wissen als du. Zumindest wenn sie Texte für das Web schreiben 🙂

    1. Hi David,
      da stimme ich dir grds. zu. Möglicherweise hätte ich mich anders ausdrücken sollen, denn ich meinte mit der Aussage gezielt die SEO-Skills und weniger das handwerkliche Schreiben.

  2. Hey Paul, super Briefing. Ich formuliere es fast genauso.

    Ich nutze zwar fast nur Textbroker, aber dort auch nur mit festen Autoren zum jeweiligen Thema der Seite. Ein paar Autoren Schreiben mittlerweile auch direkt, ohne Zwischenhändler für mich. Denke Mal das machst du bei machdudas.de ja ähnlich.

  3. Hi Johannes,
    danke 😉 Meine Texterin ist eine „Allrounderin“ und schreibt eigentlich zu fast allen Themen 😀 Habe aber auch noch Kontakt zu einigen „Reserve“-Schreibern, die ich alternativ um Unterstützung beauftragen kann.

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