Update: Neue Vertriebskanäle braucht das Land.

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Update: neue Vertriebswege – Google Play Kiosk

Im August habe ich einen neuen Vertriebsweg ausprobiert und in meinem ausführlichen Artikel vorgestellt und erläutert, wie ich meinen neuen Veröffentlichungskanal via Google Play Kiosk eingerichtet habe. Johannes von der Nischenpresse musste ich Ende August leider vertrösten, gewünschte Erfolgszahlen liefern zu können. Aber meine Zusage steht und so kommt heute mein ergänzendes Update.

Zur Geschichte:

Ich hatte im Sommer dieses Jahres die Möglichkeit entdeckt, meine Blogbeiträge auf einem weiteren Veröffentlichungskanal automatisch veröffentlichen zu lassen. Hierbei handelt es sich um Google Play Kiosk. Der Nachrichtendienst ruft die News meines Blogs mitsamt der Grafiken automatisch ab und präsentiert diese dann im Google Kiosk in sehr ansehnlicher Art und Weise. (Fotos sind aus nachvollziehbaren Gründen für diese „Online-Zeitung“ ein wichtiger Bestandteil.)

Mitte August habe ich dann die Voreinstellungen für den Kiosk vorgenommen. Interessant war festzustellen, dass dies nur mit dem Google Chrome-Browser funktioniert. Also nicht verwundert sein, wenn Du als Firefox-Nutzer einen entsprechenden Hinweis nach dem Linkaufruf bekommst. Aber das ist eben ein Teil der Google-Firmenpolitik.

Die Einstellungen sind sehr einfach vorzunehmen. Details findest Du in meinem Beitrag. Schon nach wenigen Minuten konnte ich alle meine News der Webseite im Google Kiosk aufrufen und habe mich an den anfangs erwähnten Artikel hier bei Nischenseiten-guide.de gemacht.

Ausgesperrt durch Google

Nach vier Tagen bekam ich eine Mitteilung vom Google-Support, dass meine Feeds ab sofort gesperrt und nicht mehr abrufbar sind. Grund: Verstoß gegen die Google-Producer-Richtlinien. Man würde aber zeitnah mein Update erneut überprüfen und dann die feeds ggf. wieder freigeben.

„Bei der Überprüfung Ihrer Ausgabe haben wir mehrere Probleme festgestellt, aufgrund derer wir Ihre Ausgabe derzeit leider nicht aufnehmen können. (…) Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Ausgabe unsere Aufnahmerichtlinien erfüllt.“

Nun stand ich aber vor einer für mich zunächst unlösbaren Frage:

Was ist der tatsächliche Grund für die Sperrung?

Beim Support gab es dafür keine detaillierte Auskunft, sondern die umfassende Information gegen welche Vorgaben ich alles eventuell verstoßen haben könnte. Und diese Liste ist schon etwas länger. Rechtliche Gründe habe ich gleich zu Beginn ausgeschlossen. Blieben eigentlich fast nur technische Voraussetzungen oder Darstellungsprobleme übrig.

Es gab zwar keine schlaflosen Nächte, so wichtig war das nun auch wieder nicht für mich, aber ich wollte schon sehr gerne die Ursache wissen, um die Sperre wieder aufheben zu lassen.

Die Lösung war so nah

Zu den Bedingungen des Google Kiosk gehört, dass die Nutzer in der Lage sein müssen, vollständige Artikel zu lesen, ohne die Google-Kiosk-App verlassen zu müssen. Dazu muss der Feed zur Aufnahme vollständiger Artikel aktualisiert werden.

Und genau das war der Grund für die Antwort des Supportteams. In meinem WordPress-Account der Nischenwebseite war eingestellt, dass meine News-Feeds gekürzt dargestellt werden.

Deshalb präsentierte sich meine Google-Kiosk-Ausgabe auch immer am Textende mit dem Hinweis „den vollständigen Artikel lesen Sie auf www.heckenscherekaufen.de“.

Und das war der entscheidende Fehler, den ich gemacht hatte. Und womit ich die Ablehnung zum Google Kiosk-System provoziert hatte. Das mag der Google Play Kiosk überhaupt nicht.

Bis heute gab es leider noch keine erneute Prüfung meines Nachrichten-Feeds zum Thema Heckenschere. Nach Auskunft in mehreren Foren würde es aber etwas länger dauern. Bisher sind sechs Wochen vergangen.

Wie habe ich aber die Lösung für diesen Fall gefunden?

Ich habe es gleichsam mit meiner Nischenseite www.jammerbucht-urlaub.de ausprobiert und nur diese eine Veränderung bei der Newsausgabe vorgenommen: der Feed wird in WordPress vollständig ausgegeben. Ansonsten unterscheidet sich nichts vom ersten Versuch bei Google Play Kiosk.

Und was soll ich sagen: Die Lösung war so einfach, im Google Kiosk erscheinen seit vier Wochen meine aktuellen wöchentlichen News nach Eingabe des Suchbegriffs Jammerbucht.

Besucherzahlen

Bezüglich der Besucherzahlen ist es nicht überwältigend. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Ist der Oktober doch auch nicht gerade der Urlaubsmonat im Jahr und auch bei Google und Bing wird nach diesem Begriff nicht so häufig gesucht.

Dennoch konnte ich auswerten, dass in diesen vier Wochen insgesamt 15 Besucher über diesen Weg auf meine Seite gelangt sind. Pro Woche also circa vier Besucher.

Das ist nicht viel, aber ich glaube und behaupte freiweg, dass viele Blogs mittels diesen Wegs deutlich höhere Besucherzahlen akquirieren werden. Deiner gehört sicher auch mit dazu. Meine sehr neue Nischenseite jammerbucht-urlaub.de ist aktuell nicht wirklich repräsentativ für die Möglichkeiten des Google Play Kiosk.

Unter`m Strich

Lasst es mich so sagen: Für so wenig Aufwand, der bei richtiger Handhabung nur wenige Minuten benötigt, bietet sich dieser kostenlose Vertriebskanal einfach an. Warum also nicht einfach einmal ausprobieren und austesten?

Da es kostenlos ist, ist es für Dich auch absolut risikofrei. Nebenbei gestattet (oder wünscht?) Google Kiosk auch das Einbinden von Adsense-Anzeigen in diesen Newsfeed im Kiosk. Eine zusätzliche Einnahmequelle für den einen oder anderen Nischenseiten-Blog.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren, hoffe dass ich Euch vor Fehlern bewahren konnte, die ich begangen habe und freue mich über die Präsentation Eurer Ergebnisse.

joergmichael

 

Nischen-Detektiv

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2 Gedanken zu „Update: Neue Vertriebskanäle braucht das Land.“

  1. Hallo Johannes

    Nach dem, was ich bisher erkennen konnte, sind keine Indexierungen erkennbar. Ich schließe es zwar nicht aus, aber vermute, dass die Gefahr des von Dir angesprochenen Duplicate Contents nicht besteht.
    Davon wären sehr, sehr viele namhafte Seiten ebenso betroffen.

    Ich habe mit zwei Tools nach Duplicate Content gezielt gesucht und keine derartigen Hinweise bekommen.
    Aber vielleicht hat hier jemand verifizierte Informationen, die über meine Selbstversuche hinaus gehen.

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