15 Tipps zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung auf Websites mit wenig Traffic

15 Tipps zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung auf Websites mit wenig TrafficConversion Rate Optimierung ist ein Schlüssel zu guten Einnahmen auf Websites mit wenig Traffic, aber auch die Click Rate spielt dabei eine wichtige Rolle.

Nischenwebsites gehören oft zu der Art Websites, die nicht so viele Besucher im Monat haben und da ist die Click und Conversion Rate Optimierung noch wichtiger, um gutes Geld zu verdienen.

Welche 15 Tipps ich dazu geben kann und wie ihr diese auf eurer Website mit wenig Traffic am besten umsetzt, erfahrt ihr im Folgenden.

Was ist die Conversionrate Rate?

BacklinksellerWERBUNG

Mit der Conversion Rate wird gemesen, wie viele Website-Besucher etwas bestimmtes tun.

Auf Nischenwebsites ist dies meist der Kauf von Produkten, nachdem die Besucher auf einen Affiliatelink geklickt haben.

Anzahl „gewünschte Aktionen“ / gesamte Besucherzahl * 100 = Conversion Rate

Hat man auf der eigenen Affiliate Website in einem bestimmten Zeitraum also z.B. 100 Klicks auf einen Affiliatelink zu einem bestimmten Shop und daraus resultieren dann 5 Bestellungen im Shop, dann bedeutet dies eine Conversion Rate von 5%.

Die Click Rate wird ähnlich gemessen, nur das es hier nicht um Sales geht, sondern einfach um die Anzahl der Klicks auf Affiliatelinks, welche die Besucher tätigen. Klicken 20 von 100 Besuchern auf Affiliatelinks, haben wir eine Click Rate von 20%.

Wie misst man die Click Rate und die Conversion Rate?

Die meisten Partnerprogramme haben gute Statistiken, bei denen man sehen kann, wie hoch die Anzahl der Klicks in einem bestimmten Zeitraum auf Affiliatelinks war und wie hoch die Conversion Rate ist.

Die Klickrate bekommt man einfach raus, in dem man z.B. die Zahl der Klicks in einem Monat auf die Affiliatelinks mit der Besucherzahl vergleicht.

Bei der Conversion Rate geben die Partnerprogramme die Conversion Rate meist schon selbst an, aber von Hand könnte man diese einfach ausrechen, indem man Anzahl der Klicks mit der Anzahl der Sales vergleicht.

Warum ist die Conversion Rate wichtig?

Das ist relativ leicht zu erkennen, denn natürlich verdienen wir in der Regel deutlich mehr, wenn von 100 Personen, die auf einen Affiliatelink klicken 10 etwas bestellen, statt nur 5.

Allerdings gibt es im Affiliate Marketing ein Problem. Wir können zwar unsere eigene Website optimieren, aber nicht den Online-Shop, den wir verlinken. Aber dort findet die eigentliche Conversion erst statt. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten die Conversion Rate im Online Shop direkt oder indirekt positiv zu beeinflussen, indem man auf der eigenen Website Optimierungen vornimmt.

In Affiliate Marketing würde ich die Definition der Conversion Rate sogar etwas ausdehnen und die Anzahl der Sales im Online Shop mit der Anzahl der Besucher auf meiner eigenen Website vergleichen. Schließlich verdienen wir auch mehr, wenn wir einfach dafür sorgen, dass mehr Besucher zum Online-Shop gelangen. Selbst wenn dort die Conversion Rate bei 5% bleibt, verdienen wir doppelt so viel, wenn wir für 200 Klicks, statt für nur 100 Klicks in einem bestimmten Zeitraum sorgen.

Und so sind die folgenden Tipps eine Mischung aus Tipps für eine höhere Click Rate auf Affiliatelinks und Tipps zur eigentlichen Conversion Rate Optimierung im Shop selbst. Beides geht dabei Hand in Hand.

Was ist eine gute Conversion Rate?

Nur zu gern würde ich euch die „magische“ Conversion Rate nennen, die ihr anstreben solltet. Allerdings gibt es diese nicht.

Typische Durchschnittswerte schwanken von Branche zu Branchen, wie man in diesem Artikel sehen kann. Je nach Art der Produkte ist diese höher oder niedriger, was an verschiedenen Faktoren liegt. So haben teure Produkte in der Regel eine niedrigere Conversion Rate, da die Leute nicht so schnell zuschlagen, sondern die Kaufschwelle höher ist.

Auch der Online-Shop selbst hat großen Einfluss auf die Conversion Rate. Allein die Tatsache, dass man dort schon ein Login hat (und den haben z.B. viele schon bei Amazon) senkt die Kaufschwelle. Muss man sich dagegen erst langwierig in einem Shop registrieren, den man nicht kennt, senkt das die Kaufbereitschaft und die Conversion Rate sinkt in der Regel.

Ich habe je nach Partnerprogramm und Produkt zwischen 2 und 15% Conversion Rate. Hier ein Screenshot-Beispiel von Amazon:

15 Tipps zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung auf Websites mit wenig Traffic

Für die Optimierung deiner Nischenwebsite ist der absolute Wert aber gar nicht so wichtig. Wichtig ist nur, dass die Conversion Rate durch die folgenden Maßnahmen ansteigt.

Besonderheit von Websites mit wenig Traffic

Die Conversion Rate Optimierung ist auf vielerlei Arten möglich. Profis setzen z.B. gern auf Split-Tests und probieren z.B. verschiedene Überschriften, Button-Texte, Produktfotos, Banner-Platzierungen und so weiter aus, um die beste Lösung zu finden. Also jene, die für die höchste Conversion Rate sorgt. Doch bei Websites mit relativ wenig Traffic, wie eben Nischenwebsites, sind solche Split-Tests nicht wirklich möglich, da man für zuverlässige statistische Ergebnisse eine gewisse Anzahl an Aufrufen benötigt.

Aber man will hier keinen Test über 3 Monate laufen lassen, sondern schneller zu Verbesserungen kommen und mehr Geld verdienen.

Deshalb ist es eine gute Idee an Stellschrauben zu drehen, die sich als Best Practices für die Conversion Optimierung bewährt haben. Diese Maßnahmen werden immer wieder genutzt und bringen in den meisten Fällen positive Ergebnisse. Um die Auswirkungen dann zu beurteilen, muss man sich dennoch etwas Zeit lassen, um genug Datenmaterial zu erhalten. Dennoch habe ich sehr gute Erfahrungen mit den folgenden 15 praktischen Tipps zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung auf Websites mit wenig Traffic gemacht.

15 Tipps zur Conversion Rate Optimierung

  1. Die richtigen Besucher
    Die Conversion Optimierung beginnt schon bei den richtigen Besuchern. Natürlich kann man mehr Traffic mit Artikeln über kostenlose Angebote und DIY-Tipps erhalten, doch kaufen diese Personen auch was? Nein, denn die meisten wollen eben kostenlose Infos.

    Stattdessen sollte man schon bei den eigenen Inhalten darauf achten, dass sich diese an Personen richtigen, die ein Kaufinteresse oder ein großes Problem haben, für dessen Lösung sie bereit sind Geld auszugeben. Dazu verwendet man unter anderem Begriffe, wie Review, kaufen oder auch eine bestimmte Produktbezeichnung in seinem Artikeln.

    Schreibt also passende Artikel für genau die Zielgruppe, die auch ein Kaufinteresse hat.

  2. Überschrift
    Auch die Überschrift ist für die Conversion Rate indirekt wichtig, denn wer diese nicht interessant und passend findet, verlässt die eigene Website wohl meist so schnell wieder, dass diese Person den eigentlichen Call to Action, also den Affiliatelink, gar nicht zu Gesicht bekommt.

    Deshalb ist es wichtig die Überschrift passend und interessant zu gestalten, damit Besucher den Artikel dann auch lesen und über die Affiliatelinks stolpern. Das steigert vor allem die Klickrate, aber indirekt steigt eben auch die Conversion Rate, wenn es keinen Bruch angefangen von Google Suchergebnis, über die Überschrift und den Content, bis hin zur Shop-Produktseite gibt.

  3. Content optimieren
    Neben der Überschrift muss auch der eigentliche Inhalt des betreffenden Artikels optimiert sein. Sind das hilfreiche Hintergrundartikel, die ehrlich Vor- und Nachteile schilderen und Lösungen für Probleme des Besuchers geben oder zumindest Produkte vorstellen, die dabei helfen die Probleme zu lösen?

    Auch ein gut scanbarer Artikel mit Listen, Zwischenüberschriften, passenden Fotos und so weiter hilft dabei, dass der Leser schnell das Gefühl bekommt, dass er mit seinem Problem hier an der richtigen Stelle ist.

    Wichtig ist zudem, dass man gerade bei konkreten Produktvorstellungen auch passend zur eigentlichen Shop Produktseite ist. Der eigene Artikel kann noch so toll sein, wenn auf der verlinkten Produktseite was ganz anderes steht, zweifelt der Besucher und es kommt keine Conversion zustande.

  4. Ladezeit verbessern
    Auch technische Optimierung helfen dabei die Klickrate (Click Rate) zu verbessern und indirekt auch die Conversion Rate. Es wird immer mehr über das Smartphone eingekauft und wenn die eigene Nischenwebsite langsam ist oder mobil nicht gut aussieht, dann klicken nicht viele auf die Affiliatelinks.
  5. Usability
    Generell sollte man sich um eine gute Website Optimierung kümmern. Dazu gehört auch ein passendes Layout der eigenen Nischenwebsite mit einer guten Usability.

    Das sorgt einfach dafür, dass sich die Besucher besser zurechtfinden, länger bleiben und eher auf Affiliatelinks klicken.

  6. Buttons
    Das ist ein sehr spezifischer Tipp und der ist auch nicht immer passend. Allerdings sollte man mal ausprobieren, was farbig auffällige Buttons bringen, denn die fallen den Besuchern auf jeden Fall mehr ins Auge, als normale Textlinks.
  7. Mehr und auffälligere Affiliatelinks
    Ebenfalls positiv wirken sich mehr und auffälligere Affiliatelinks auf die Click Rate aus.

    Diese kann und sollte man z.B. mehrfach per Hand in einen Review-Artikel einbauen, aber auch automatisch kann man das machen.

  8. Deeplinks nutzen
    Positiv wirken sich in der Regel Deeplinks auf die Conversion Rate aus. Das sind Affiliatelinks, die nicht auf die Shop-Homepage führen, sondern direkt auf eine Produktseite.

    Bei Amazon gibt es zudem deutlich höherere Provisionen, wenn man direkt auf die Produkte verlinkt.

  9. Affiliatelinks im sichtbaren Bereich
    Ebenfalls für mehr Klicks sorgen Affiliatelinks, die im sichtbaren Bereich der Seite nach dem Laden liegen. Der erste Call to Action sollte also relativ weit oben stehen, damit die Besucher diesen sofort sehen.

    Wenn die Nutzer immer erst scrollen müssen, sinkt die Click Rate. Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben und zu viele Affiliatelinks am Anfang einbauen.

  10. Produktfotos verlinken
    Produktfotos sorgen nicht nur dafür, dass die Besucher einen besseren Eindruck vom Produkt bekommen und oft auch das Kaufinteresse steigt, man sollte diese auch mit Affiliatelinks versehen. Dadurch sind diese eine weitere Möglichkeit für einen Klick zu sorgen. Allerdings sollte man solche verlinkten Produktbilder als Werbung kennzeichnen.

    Neben eigenen Fotos, die man machen sollte, wenn man das Produkt hat, kann man auch Fotos vom Hersteller (Erlaubnis einholen) nutzen oder Fotos auf Partnerprogrammen. Mit dem Plugin AAWP kann man z.B. sehr bequem Produktfotos auf dem Amazon-Shop legal nutzen.

  11. Weniger Ablenkung
    Wir wollen für eine höhere Click Rate, dass die Besucher möglichst auf einen Affiliatelink klicken. Dabei hilft es nicht, wenn es auf der eigenen Website noch viele andere Links, z.B. zu Social Media Profilen, anderen Websites und sonstige Ablenkungen gibt.

    Interne Links sind so eine Sache. Einerseits sind diese sinnvoll für die Nutzer und wichtig für die Suchmaschinenoptimierung. Aber gerade in Artikeln, die hauptsächlich für Sales sorgen sollen, wie Reviews oder Vergleichstabellen, sollte man auch die internen Links reduzieren. So könnte man auf solchen Seiten z.B. die Sidebar ausblenden, die meist viele Links enthält.

  12. Vergleichstabelle
    Stichwort Vergleichstabelle. Diese erleichtert die Kaufentscheidung, denn man gibt darin ja auch gleich eine Empfehlung (Stichwort Vertrauen) und erleichert dem Besucher den Produkt-Vergleich.

    Auch hier bietet AAWP eine tolle Funktion, um relativ einfach Vergleichstabellen wie diese zu erstellen.

  13. Empfehlungen
    Generell sollte man Empfehlungen geben und damit den Besuchern Arbeit abnehmen, anstatt auf Masse zu gehen. Viele Reise-Websites bieten einem Listen mit hunderten oder tausenden Hotels an. Das hilft mir nicht und schreckt mich eher ab. Wenn in einer Region für bestimmte Anforderungen aber nur eine Handvoll Hotels empfohlen werden, kann ich mir viel einfacher eins davon aussuchen.

    Deshalb solltet ihr nicht zu viele Möglichkeiten (Produkte) vorstellen und konkrete Empfehlungen geben. Dazu können auch Bestseller oder aktuelle Angebote zählen.

  14. Langfristige Split Tests
    Auch wenn Split Tests bei kleinen Websites mit relativ wenig Traffic keine kurzfristige Möglichkeit darstellen, so kann man langfristig diese dennoch nutzen.

    Nach der Umsetzung vieler Best Practice Tipps, kann man anschließend ein Element in einem Split Test optimieren. So könnte man z.B. die Farbe, Größe oder Schriftart eines Buttons in 2 Varianten über 2-3 Monate testen.

    Mehr Infos zu Split Tests.

  15. Messen und vergleichen
    Generell solltet ihr die Auswirkungen der genannten Tipps und Best Practices messen und vergleichen. Dazu muss man aber nicht gleich ein teures Tool nutzen.

    Oft reicht es schon den Zeitpunkt der einzelnen Optimierungen zu notieren und dann später zu schauen, wie sich die Click Rate und die Conversion Rate verändert haben.

Weitere Tipps zur Conversion Rate Optimierung.

Eigener Test zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung

Ein Leser hat mir vor einer Weile mal geschrieben, dass er durch eine einzige Maßnahme die Click Rate auf seiner Website stark gesteigert hat. Und zwar hat er einfach die Preisangabe bei den Produkten entfernt. Dadurch klickten bei ihm viel mehr Leser auf die Affiliatelinks und das hat sich wohl auch positiv auf die Einnahmen ausgewirkt.

Ich habe das bei meiner YouTube-Website für ein paar Wochen getestet und das hat für interessante Ergebnisse gesorgt.

Durch das Entfernen der Preisangaben in allen Produktboxen, Bestseller-Listen, Angebotslisten etc., verdreifachte sich die Zahl der Klicks auf die Amazon Affiliatelinks. Von 271 Klicks im Dezember ging es hoch auf 859 Klicks im Januar. Dabei gab es zwar auch einen Traffic-Anstieg, aber die Steigerung der Clicks Rate lang dennoch bei ca. 100%. Es gab also eine Verdopplung der Click Rate.

Allerdings sank im gleichen Zeitraum die Conversion Rate von 14% auf rund 8%. Diese hat sich also halbiert.

Das hat sehr gut gezeigt, dass viele der Personen, die nun auf die Affiliatelinks geklickt haben, nur den Preis wissen wollten und dann nichts gekauft haben. Die Einnahmen insgesamt haben sich kaum verändert.

Dieses Beispiel zeigt, dass bestimmte Änderungen große Auswirkungen haben können, man aber alle Faktoren und Werte betrachten muss. Ich bin wieder zur Anzeige der Preise zurückgegangen, da dies transparenter ist und meiner Meinung nach für mehr Vertrauen sorgt. Dennoch muss jeder für sich herausfinden, was am besten funktioniert.

Eure Conversion Rate Erfahrungen

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Click Rate und der Conversion Rate Optimierung gemacht?

Wie hoch ist die durchschnittliche Amazon-Shop Conversion Rate bei dir?

Ergebnis

Loading ... Loading ...
WERBUNGAmazon Affiliate WordPress Plugin
Mein Lieblings-Amazon-Affiliate-Plugin - Mit dem Code SIN20 sparst du 20%!

5 Gedanken zu „15 Tipps zur Click Rate und Conversion Rate Optimierung auf Websites mit wenig Traffic“

  1. Die Farben verändern meiner Erfahrung nach die Conversion Rate extrem. Auch wird immer wieder unterschätzt, wie viele Farbenblinde es gibt oder ältere Menschen mit Sehschwäche.

    Prüft mal, wie bestimmte Farben aussehen, wenn Sehschwächen etc. vorhanden sind. Kontrastverhältnisse und so weiter. Auch ob Buttons »drückbar« wirken oder nicht, spielt eine Rolle. Einige Nutzer*innen wissen gar nicht, dass sie Buttons drücken können, weil diese nicht wie Buttons aussehen.

    Habe schon öfter Aufträge zur Conversion Rate Optimierung erhalten und dieser Teil macht mir tatsächlich auch extrem viel Vergnügen. Größte Auswirkungen haben stets die Farben und Texte. Technisch gesehen ist es die Performance. Du kannst viel drumherum optimieren, aber wenn diese Punkte nicht stimmen, wird das meiste Potenzial verschenkt.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar