3 wichtige Faktoren für profitable Nischenwebsites – 2. Konkurrenz

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3 wichtigste Faktoren für profitable Nischenwebsites - 2. KonkurrenzNachdem ich mich im ersten Teil dem Faktor Suchvolumen gewidmet habe, geht es heute nun um den zweiten wichtigen Faktor bei der Nischensuche.

Die Konkurrenz-Analyse ist ebenfalls sehr wichtig, wird von vielen Anfängern aber oft vernachlässigt.

Warum die Konkurrenz-Analyse so wichtig ist, welche Folgen zu starke Konkurrenz hat und wie man diese Analyse durchführt, erfahrt ihr im Folgenden.

Faktor 2: Konkurrenz

Ein hohes Suchvolumen ist natürlich gut, aber was ist, wenn man es mit der eigenen Nischenwebsite gar nicht auf die erste Google-Ergebnisseite schafft?

Dann wird man nur wenig Traffic abbekommen, da sich viele Google-Nutzer nur die ersten Suchergebnisse anschauen.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich die Konkurrenz in Google bei den einzelnen Nischen(Keywords) genau anschaut und eine Nische findet, in der die Konkurrenz nicht so stark ist.

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Zu starke Konkurrenz
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Konkurrenz zu analysieren. Weiter unten gehe ich darauf genauer ein.

Allgemein kann man jedoch sagen, dass man zu starke Konkurrenz unter anderem daran erkennt, das sehr spezialisierte Seiten in den Suchergebnissen auftauchen. Zudem sind diese dann oft sehr gut für Google optimiert (Stichwort SEO) und sie besitzen starke Backlinks.

Wenn man also in den Top zu einem Keyword viele sehr überzeugende und spezifische Websites findet, ist das schon mal ein nicht so gutes Zeichen. Aber man sollte es immer noch genauer analysieren, da der erste Eindruck täuschen kann.

Welche Konkurrenz ist wirklich entscheidend?
Denn nur weil es bekannte große Websites in den Suchergebnissen gibt, sagt dass nichts über deren Stärke aus.

So findet man z.B. zu fast allen produktbezogenen Suchen ein Amazon-Ergebnis in den Top 10. Das liegt einfach daran, dass Amazon Millionen Produkte im Sortiment hat und damit fast automatisch in den Top 10 landet.

Allerdings sind die jeweiligen Unterseiten meist weder besonders optimiert, noch ist es unmöglich an diesen vorbeizukommen. Ähnlich ist es bei vielen anderen großen Portalen und Online-Shops. Davon sollte man sich nicht einschüchtern lassen.

Findet man jedoch die eine oder andere spezialisierte Website (besonders natürlich andere Nischensites zu dem Keyword), dann zeugt das eher von einer umkämpften Nische. Je spezialisierter die Konkurrenz in den Top 10 ist, umso stärker ist diese meist.

Gibt es überhaupt noch schwache Konkurrenz?
Viele Leser fragen sich bestimmt, ob es überhaupt noch einfache Nischen gibt oder alles schon überlaufen ist?

Natürlich gibt es noch viele Nischen mit schwacher Konkurrenz. Und diese wird es immer geben, da es immer wieder neue Themen und Produkte geben wird.

Man darf halt nicht vom erstbesten Keyword, welches man analysiert, auf alle anderen schließen. Einsteiger machen oft den Fehler, dass sie mit Nischen(Keywords) anfangen, die sehr populär sind und von vielen anderen auch genutzt werden.

Stattdessen gilt es die versteckten Perlen und die Mauerblümchen zu finden. Dort ist die Konkurrenz meist recht überschaubar.

Konkurrenz analysieren

Auch bei der Konkurrenz gibt es verschiedene Wege eine Analyse durchzuführen.

Ich stelle ein paar kostenlose Möglichkeiten vor, gehe aber auch auf die professionellere Variante ein.

SEO-Toolbar
Mal abgesehen davon, dass man sich zu einem bestimmten Keyword einfach nur die Suchergebnisse anschaut, kann man eine der beliebten SEO-Toolbars nutzen.

So bieten z.B. moz.com, seoquake.com oder ahrefs.com Addons für Chrome und Firefox an, mit dessen Hilfe man die Suchergebnisse direkt im Browser analysieren kann.

Hier ein Beispiel für die Auswertung mit der Moz-Toolbar:

Konkurrenz analysieren

Je nach Toolbar werden unterschiedliche Werte angezeigt, die es ermöglichen die Stärke der Konkurrenz zu beurteilen.

Wer eine Toolbar nutzen möchte, sollte sich verschiedene anschauen und sich dann für eine entscheiden. Am besten schaut man sich dann auch noch eine ganze Reihe von Suchergebnissen an, um ein Gefühl für die Werte zu bekommen und diese besser interpretieren zu können.

(Hinweis: Wenn man so eine Toolbar nutzt, muss die personalisierte Suche in Google deaktiviert sein, da sonst nicht das allgemeine Suchergebnis angezeigt wird, sondern ein angepasstes.)

Market Samurai
Wer es bequemer und professioneller haben möchte, greift wie ich zum Analyse-Tool Market Samurai*.

Damit kann man sehr einfach nach der Keyword-Recherche sofort die Konkurrenz zu interessanten Keywords herausfinden. Das Tool sorgt dabei für eine visuelle Darstellung der Stärke der Konkurrenz, indem es die einzelnen Werte in grün, gelb oder rot darstellt.

Aber auch hier sollte man sich einige Nischen genauer anschauen, um ein Gefühl für die Auswertung zu bekommen.

Und man sollte nicht den Fehler machen und die „perfekte“ Nische suchen. Die werdet ihr nicht finden. Stattdessen ist es oft schon ein sehr gutes Zeichen, wenn wenig rot und viel grün und gelb zu sehen ist.

In diesem Video erläutere ich die Benutzung der Market Samurai SEO-Konkurrenzanalyse nochmal genauer:

Beispiele

An dieser Stelle greife ich nun wieder die 3 Beispiele aus dem ersten Artikel dieser kleinen Serie auf und schaue mir jeweils die Konkurrenz mit Market Samurai* genauer an.

Keyword: Golfball
Das Suchvolumen für Golfball war nicht so berauschend, bot aber in Sachen Longtail (z.B. für Markennamen) etwas Potential.

Die Konkurrenz für dieses Keyword sieht wie folgt aus:

3 wichtigste Faktoren für profitable Nischenwebsites - 2. Konkurrenz

Fazit:
Auf den ersten Blick sieht die Konkurrenz schon mal nicht so schlecht aus. Relativ wenig rote Felder. IC zeigt die indexierten Seiten an, was bei großen Sites wie Wikipedia und Amazon nicht überraschend ist, aber kein wirklich wichtiges Rankings-Kriterium darstellt.

Negativer ist da schon der Fakt, dass die Websites alle recht alt sind und damit viel Trust bei Google haben. Eine Nischenwebsite findet sich unter den Ergebnissen nicht, aber eine recht spezialisierte Site und Hersteller-Seiten.

Ich würde die Konkurrenz als Mittel einstufen. Es ist wohl relativ einfach möglich auf die erste Seite zu gelangen. Wie weit man dann nach vorn kommt, muss man schauen.

Keyword: Internetradio
Für das Keyword „Internetradio“ sieht die Konkurrenz schon ein wenig anderes aus.

Das hängt sicher auch mit dem Fakt zusammen, dass man unter „Internetradio“ eben nicht nur die technischen Geräte versteht, sondern auch die Sender.

3 wichtigste Faktoren für profitable Nischenwebsites - 2. Konkurrenz

Fazit:
Entsprechend hart sieht die Konkurrenz aus. Es ist sehr viel rot zu sehen, was kein gutes Zeichen ist.

Darunter viele spezialisierte Websites für Internetradio und auch Shops wie Amazon. Nischensites sind nicht unter den ersten 10.

Ich denke, es wird sehr schwer hier auf die erste Seite zu kommen, geschweige denn unter die Top 3.

Keyword: Badewanne
Das dritte Keyword hat beim Suchvolumen mit guten Werten überzeugt. Mal schauen wie die Konkurrenz aussieht.

3 wichtigste Faktoren für profitable Nischenwebsites - 2. Konkurrenz

Fazit:
Die Konkurrenz für diesen Suchbegriff sieht gleich auf den ersten Blick sehr gut aus. Viel grün und gelb ist zu sehen. Die relativ unwichtige Spalte IC können wir ignorieren.

Auf den ersten Positionen finden sich Baumärkte und Hersteller. Beides sind normalerweise nicht gerade sehr starke Konkurrenten. Die Onpage-Faktoren (Meta-Angaben) wurden hier zwar intensiv genutzt, aber die direkten Backlinks (RDP und BLP) zu den Badewannen-Unterseiten sind übersichtlich.

Und da es auch keine andere Nischenwebsite gibt, würde ich die Konkurrenz-Situation als relativ einfach einstufen.

Fazit

Die Analyse der Konkurrenz sollte man nicht vernachlässigen, da es einen großen Unterschied macht, ob diese stark oder schwach ist.

Das Suchvolumen kann noch so gut sein, wenn man nicht auf die erste Google-Ergebnisseite bzw. auf die ersten Plätze kommt, wird man nicht viele Besucher bekommen. Und wie die Beispiele zeigen, kann die Konkurrenz sehr unterschiedlich sein.

Im dritten Teil der Serie geht es dann um die Monetarisierung, also welche Verdienstmöglichkeiten es in der Nische gibt.

Video: Konkurrenz

Hier nun noch ein Video von mir, in dem ich mich mit der Konkurrenz-Analyse beschäftige.

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10 thoughts on “3 wichtige Faktoren für profitable Nischenwebsites – 2. Konkurrenz”

  1. Wenn es bereits nischenseiten in den top 10 gibt, sollte man nach inhaltlichen Schwächen suchen. Oft findet man Seiten, die lieblos mit ein paar Texten an den Start gebracht wurden, nur um erst mal die Nische zu besetzen und adsense Einnahmen abzugreifen.

    Mit einer tieferen keyword Recherche und echten Problem Lösungen kann man an diesem meistens vorbeikommen.

    1. In der Tat sollte man sich nicht von anderen Nischenseiten abschrecken lassen. Solange man seine Arbeit besser macht, wird man sie früher oder später im Ranking überholen. Falls es mal nicht mit den Top 10 klappt gibt es ja immer noch den Longtail. Hier kann man schon ganz ordentlich Besucher und natürlich auch Umsätze generieren.

      1. Ja! Ich kenne beispielsweise Leute die haben Nischen mit 1000 Suchanfragen monatlich gestartet und waren damit sehr erfolgreich. Meiner Meinung kommt es nicht immer auf das Suchvolumen an sondern auch wie bereit die Leute sind in der Nische Geld auszugeben

  2. Habe es immer als ein positives Zeichen gesehen, wenn schon Nischen zu dem Keyword da waren. Die meisten Nischen lassen sich innerhalb weniger Monate überholen, weil die Betreiber sich nicht mehr darum kümmern.

  3. Ich nutze derzeit hauptsächlich die kostenlosen Toolbars seoquake und mozbar zur Konkurrenzanalyse. Allerdings ist es in meinen Augen doch sehr langwierig und umständlich, da man einerseits mehr als ein Tool benötigt um an alle Infos zu kommen und andererseits auch z.B. mozbar nicht alles in den SERPs selbst anzeigt, sondern man jede Seite aufrufen muss, um über das Menü in der Toolbar noch an weitere Infos zu gelangen. Die Konkurrenzanalyse ist bei mir damit bislang der größte Zeitfresser bei der Nischenfindung. Vermutlich werde ich mir Market Samurai irgendwann näher ansehen, da es damit doch recht komfortabel zu sein scheint. Für den Anfang sind die Toolbars aber in meinen Augen auf alle Fälle empfehlenswert, man muss nur einfach mehr Zeit investieren.

  4. Market Samurai ist wirklich zu empfehlen. Klar geht es auch ohne, aber man erspart sich jede Menge Zeit die man nutzen kann die nächste Seite zu bauen.
    Und MS kostet ja nicht die Welt, andere Tools mit monatlichen Kosten von 100,- € sind da schon eine andere Hausnummer.

  5. Schwierig das Thema Konkurrenz – irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass bei Nischenthemen Google sich nicht die Mühe gibt Rankings upzudaten. Das sieht man anhand spammigen Linkprofilen und einfach schlechten Texten und diese Seiten ranken seit Jahren in den Top3. Hat jemand das Gefühl auch?

  6. Hey, kann mir einer erklären wie adsens genau funktioniert? Sagen wir mal ich hab ein keyword mit 10000 suchen im monat und ein cpc Preis von einem euro also ca 75 Cent adsens und ich bekomm z.B alle 10000 Besucher auf meine Seite, bekomme ich dann pro besucher 75 cent? Das kommt mir nämlich ziemlich viel vor.

    1. Man bekommt nur Geld, wenn ein Besucher auf eine AdSense-Anzeige klickt. Das sind meistens zwischen 1 und 3 % der Besucher.

      Davon abgesehen bekommt man nicht den ganzen Traffic für ein Keyword, selbst wenn man dafür auf Position 1 stehen. 50-60% sind es aktuellen Auswertungen zufolge, wobei das natürlich schwankt und z.B. davon abhängt, wie viele Elemente Google selbst noch dazu einblendet (AdWords, Maps, News, Produkte …).

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