4. Nischen, Einnahmequellen, Fotos – Fragen & Antworten zu Nischensites

Es gibt viele Fragen rund um den Aufbau von Nischenwebsites.

In diesem Artikel werde ich wieder 3 Lesermails beantworten, wobei es teilweise auch mehrere Fragen pro Leser sind.

Unter anderem geht es um die manuelle Nischen-Findung, meine Lieblings-Einnahmequellen und Fotos für die Nischenwebsite.

Ihr könnt natürlich weiterhin Fragen stellen.

Fragen & Antworten zu Nischensites – Teil 4

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Justin fragte:

Mich würde interessieren, wie man am Anfang bei der Nischensuche die Konkurrenz richtig einschätzt, also wenn es darum geht zu entscheiden ob es sich lohnt es mit einem Thema zu versuchen. Ich weiß, dass geht mit Market Samurai, aber gibt es alternativ auch manuelle Methoden? Auf welche Kritierien muss man achten?

Wie ist es z.B. einzuschätzen, wenn auf der ersten Google-Seite keine spezialisierten Seiten zu einem Thema zu finden sind, aber dafür viele große Webseiten (Amazon, bekannte Onlineshops, …). Zählt dann der spezielle Content einer Nischenseite mehr oder die vielen Backlinks und der Trust der großen Webseiten?

Natürlich kann man auch manuell analysieren, wie gut sich eine Nische eignet.

In meinem Artikel So findet man eine profitable Nische – Schritt für Schritt habe ich unter anderem gezeigt, auf welche 3 Faktoren es ankommt bei der Nischenauswahl.

  1. Das Suchvolumen muss relativ hoch sein, damit man überhaupt Besucher zu einem Thema auf die eigene Website bekommt.

    Das kann man recht leicht mit dem Google AdWords Keyword Planer analysieren. Dieser zeigt für einzelne Suchbegriffe das monatliche Suchvolumen an.

    Das Hauptkeyword sollte schon mindestens 5.000 – 10.000 Suchanfragen im Monat haben, damit man auch beim Longtail (spezielle Suchbegriffe zu einem Thema) noch Traffic bekommt.

  2. Der zweite Faktor ist die Konkurrenz. Hier kann man sich beim Hauptkeyword das Suchergebnis anschauen und manuell beurteilen, wie stark diese ist.

    Hierbei können spezielle Browser Addons helfen, die Informationen zu den Websites direkt in den Google-Suchergebnissen anzeigen.

    Niedriger PageRank, wenig Backlinks etc. sind grundsätzlich gute Zeichen.

  3. Das dritte Faktor ist das finanzielle Potential. Das ist grundsätzlich nur manuell überprüfbar.

    Zum einen schaut man sich die AdWords-Klickpreise im Keyword Planer an. Sind diese höher als 50 Cent, ist das schon mal sehr gut.

    Zudem sollte man analysieren, ob es zu diesem Thema Partnerprogramm gibt und ob z.B. Amazon dazu Produkte im Sortiment hat.

Man kann also grundsätzlich auch manuell analysieren, wie gut eine Nische geeignet ist.

Zum zweiten Teil der Frage gibt es keine einfache Antwort. Ich hatte schon beide Fälle, also eine Top 10 mit Nischenwebsites und eine Top 10 nur mit großen Online-Shops.

Beides hat Vor- und Nachteile. Sind in den Top 10 Nischenwebsites, dann zeigt das, dass man in die Top 10 gelangen kann. Zudem kann man diese Nischenwebsites analysieren und eine Menge lernen.

Sind nur große Online-Shops oder ähnliche Big Player in den Top 10, kann das bedeuten, dass es schwieriger wird. Allerdings kann man eine Nischenwebsite viel besser auf ein bestimmtes Thema optimieren, als das eine Unterseite eines großes Shop z.B. kann. Auch hier ist es also möglich, in die Top 10 zu kommen.

Für einen Einsteiger würde ich dennoch sagen, dass Nischenwebsites in den Top 10 ein besseres Zeichen sind. Ganz besonders, wenn diese nicht gut gemacht und schlecht optimiert sind.

David fragte:

Welche Einnahmequellen haben sich bei Deinen Nischenwebsites am lukrativsten herausgestellt? Muss es immer Performance- (CPC-Banner, Affiliate), oder darf es auch mal Display-Werbung (TKP-Banner) sein? Welche Anbieter empfehlen sich?

Was machst Du, wenn eine Nischenwebsite etabliert bzw. gefühlt das Potential ausgeschöpft hat. Wie stellst du weiteres Wachstum sicher? Wo sind typischerweise noch Hebel?

AdSense und Affiliate Marketing funktionieren oft am besten. Das liegt daran, dass diese wenig Pflegeaufwand bedürfen und ich natürlich auch oft Produkt-/Kaufbezogene Nischenwebsites erstelle.

Display-Werbung wird meiner Meinung nach selten funktionieren, ganz besonders wenn du die Werbeplattformen meinst, die nach TKP abrechnen. Das liegt einfach daran, dass man mit einer Nischenwebsite nicht auf Masse geht und deshalb keine großen Besucherzahlen erreichen wird. TKP-Werbung lohnt sich aber meist erst, wenn man sehr viele Besucher hat.

Etwas anderes ist es mit Bannerwerbung, die man direkt an Unternehmen vermietet. Das kann gut funktionieren, auch mit weniger Besucher. Da man aber eine spezielle Zielgruppe anspricht, sind da Unternehmen durchaus bereit gute Festpreise pro Monat zu zahlen.

Zu der zweiten Frage muss ich sagen, dass es immer verwandte Themen gibt, die man noch behandeln kann. Wirklich ausgereizt habe ich aber noch keine Nischenwebsite.

Das liegt vor allem daran, dass ich später ja auch gar nicht mehr so viel machen möchte. Deshalb ist ein aktives Wachstum nicht ganz so wichtig für mich. Natürlich freue ich ich darüber und mache auch hin und wieder was dafür, aber es ist nicht mein täglich Brot.

Alexander fragte:

Muss man Fotos, welche man bei Photodune offiziell gekauft hat, irgendwie kennzeichnen? Überall wo ich geschaut habe, wurde gesagt, dass dies bei Photodune nicht nötig ist. Kommt mir persönlich aber ein bisschen komisch vor.

Leider kenne ich Photodune nicht und kann dir deshalb nicht sagen, welche Kennzeichnungspflichten bestehen. Allerdings kann ich ich mir nicht vorstellen, dass man da gar keine Urheberinfos angeben soll.

Wie ich beim Überfliegen gerade gelesen habe, ist das nur eine Vermittlungs-Plattform zwischen Käufern und Verkäufern. Den Vertrag schließt man mit dem jeweiligen Bildverkäufer und da muss man dann schauen (bzw. nachfragen), ob dieser eine Kennzeichnung wünscht.

Ich nutze da lieber einen Stockanbieter, mit dem ich direkt einen Vertrag abschließe und wo es dann eine einzige Regelung für die Urheberkennzeichnung gibt, die für alle Fotos von dieser Plattform gilt.

Bald geht es weiter

Ich habe weitere Fragen von Lesern vorliegen. Deshalb werde ich in der nächsten Woche 3 neue Fragen beantworten.

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