7 praxiserprobte Linkbuilding-Tipps für Nischenseitenbetreiber

Linkbuilding für Nischenseiten (aber auch Linkbuilding allgemein) ist ohne Zweifel ein sehr kontroverses Thema.

Fest steht: Wenn du hier etwas falsch machst, dann wirfst du dein Geld im besten Fall einfach zum Fenster hinaus und verschwendest deine Zeit. Im schlimmsten Fall aber drohen Strafen durch Google, die bis hin zur vollständigen Deindexierung deiner Webseite gehen können.

Trotz allem solltest du aber nicht vergessen, dass es gerade in Nischen mit starker Konkurrenz beinahe unmöglich ist, ohne Links in die Top-3 zu gelangen. Fakt ist: Es gibt kaum einen SEO, der daran zweifelt, dass Links noch immer einer der entscheidendsten Faktoren sind, wenn es um gute Rankings geht!

Vor diesem Hintergrund möchte ich heute 7 wertvolle Tipps mit dir teilen, die allesamt meiner eigenen Erfahrung aus Linkbuilding-Arbeiten für über 400 Nischenseiten entstammen.

Tipp #1: Kein guter Content, kein effektives Linkbuilding

BacklinksellerWERBUNG

Unter uns gesprochen – ich kann die Phrase „Content is King“ mittlerweile eigentlich schon selbst nicht mehr hören.

Das ändert aber nichts daran, dass guter Content die Basis einer jeden Nischenseite sein sollte. Und zwar nicht nur deshalb, weil guter Content ein Ranking-Faktor in Google ist. Sondern auch, weil es ohne guten Content viel schwieriger, aufwendiger und teurer ist, an wirklich gute Links zu kommen.

Aber was ist guter Content eigentlich? Zu sehr ins Detail gehen möchte ich an dieser Stelle nicht – das würde die Grenzen dieses Artikels sprengen.

Grundsätzlich sollte dein Content aber sowohl optisch als auch inhaltlich von sehr hoher Qualität sein. Er sollte einen wirklichen (keinen eingebildeten!) Mehrwert bieten und im besten Fall auch noch originell sein.

Faustregel: Wenn du dir vorstellen kannst, dass eine Tageszeitung aus eigenem Anreiz in einem Ratgeber-Artikel auf deinen Content verlinkt, dann hast du wirklich guten Content!

Keine Frage, das kostet Arbeit, Zeit und/oder Geld. Langfristig lohnt sich diese Investition aber in jeder Hinsicht und ich würde dir absolut dazu raten, das Thema Content mehr als ernst zu nehmen.

Tipp #2: Übertreib es nicht mit den „Low-Level Links“

Ein paar passende Links aus Blog-Kommentaren haben soweit ich weiß noch keiner Nischenseite geschadet. Gleiches gilt auch für Backlinks aus Webkatalogen, die sämtliche Einträge manuell überprüfen.

Nur auf so genannte „Low-Level Links“ zu setzen kann als Linkbuilding-Strategie, vor allem in Nischen mit schwacher Konkurrenz, sogar sehr gut funktionieren.

Trotzdem würde ich dir aber davon abraten. Zum einen, weil diese Vorgehensweise eben doch nicht immer funktioniert. Zum anderen, weil hier eine erhöhte Gefahr besteht, dass Google irgendwann ein Algorithmus-Update einspielt, das die Bedeutung von solchen Links weiter abwertet.

Tipp #3: Nimm nicht jeden Link an!

Immer wieder werden mir Links von Webseiten angeboten, die für ihre Betreiber offensichtlich keinen anderen Zweck erfüllen als Einnahmen durch Linkverkäufe zu generieren. Oder als Objekt für den Linktausch zu dienen.

Ganz ehrlich: Wenn Google irgendwann mit dem nächsten Update um die Ecke kommt, sind genau das die ersten Seiten, die Probleme bekommen werden.

Wenn ich auf eine Seite komme und innerhalb von unter 5 Minuten ohne Zweifel weiß, dass diese Seite Links verkauft, dann nehme ich ganz schnell Abstand.

Egal ob ich den Link kostenlos bekommen würde, einen Link zum Tausch anbieten müsste oder auch noch eine, in diesem Fall absolut unangebrachte, 3-stellige Summe zu zahlen hätte.

WERBUNGNischenseiten-Aufbau E-Book
Schritt für Schritt zur eigenen Nischenwebsite - 234 Seiten plus Checklisten

Tipp #4: Denk bei Linkquellen „outside the box“

Die meisten Nischenseiten-Betreiber begehen den Fehler, sich in puncto Linkquellen zu sehr an dem zu orientieren, was alle anderen machen. Also eben ein paar Low-Level Links und dann noch ein paar Links aus Blog-Artikeln oder von Magazinen und dann noch ein paar Forenlinks.

Wer sich hier traut, andere Wege zu gehen, der kann mit verhältnismäßig wenig Aufwand wirklich viel erreichen und mit wenig Geld an wirklich sehr gute Links kommen, die sonst niemand anderes hat.

Ein Beispiel: Würden als Linkquelle für eine Nischen-Webseite zum Thema Massagematten nicht zum Beispiel auch die Seiten von Heilpraktikern oder Yoga-Lehrern in Frage kommen? Wäre es nicht vorstellbar, dass als Linkquelle für eine Rauchmelder-Nischenseite zum Beispiel freiwillige Feuerwehren in Fragen kommen könnten? Oder Kommunen, die Interesse daran haben, ihre Bürger über dieses Thema aufzuklären?

Die Möglichkeiten sind grenzenlos!

Wichtig ist hier aber eben wieder, dass du Tipp #1 beachtest. Denn wenn du wirklich guten Content auf deiner Seite hast, dann kannst du kostenlos oder für sehr wenig Geld wirklich wertvolle Links von all diesen Seiten bekommen.

Überleg dir, welchen Content deine potentiellen Linkquellen sehen wollen. Erstelle den Content. Und dann geh auf die Leute zu und schau einfach mal was passiert!

Tipp #5: Linkbait funktioniert immer noch

Zugegeben, du brauchst nicht einmal immer den besten Content der Welt, um an gute Links zu kommen. Denn Linkbaits funktionieren immer noch hervorragend.

Grundsätzlich geht es bei einem Linkbait darum, dass der Betreiber einer Webseite irgendeine Gegenleitung dafür erhält, dass er einen Link zu deiner Seite setzt.

Beispiel: Du betreibst eine Nischenseite zum Thema Bohrmaschinen. Jetzt könntest du beispielsweise kleine Handwerksbetriebe kontaktieren und diesen die Möglichkeit geben, an einem kleinen Wissenstest zum Thema Bohrmaschinen teilzunehmen. Wird der Wissenstest erfolgreich bestanden (was für Handwerker in der Regel kein Problem sein sollte), bekommt der Betrieb ein Bohrmaschinen-Profi-Qualitätssiegel von deiner Seite verliehen, das er auf seiner Webseite einbauen darf. Natürlich mit Link zur Bohrmaschinen Nischen-Webseite!

Klingt vielleicht ein bisschen einfältig, funktioniert in vielen Fällen aber wirklich außerordentlich gut.

Auch mit dieser Taktik solltest du es nicht übertreiben, aber in kleinem Stil ist sie ziemlich unproblematisch und zugleich sehr wirkungsvoll.

Tipp #6: Wenn du Links kaufst, dann richtig!

Linkkauf ist beinahe ein noch kontroverseres Thema als Linkbuilding im Allgemeinen, dessen bin ich mir bewusst.

In meinen Augen spricht aber nichts dagegen, auch mal den einen oder anderen wirklich hochwertigen Link zu kaufen. Mit dem richtigen Ansatz hält sich hier auch die Gefahr, dass irgendwann eine Abstrafung durch Google kommt, relativ in Grenzen.

Beachte dabei vor allem Tipp #3. Dadurch scheiden bereits 90% aller Seiten aus, von denen du Links kaufen kannst.

Aber was spricht dagegen, einen Link von einem liebevoll gepflegten Blog zu kaufen, der in jedem 15. Beitrag mal einen (vielleicht) verkauften Link hat, der aber exzellent zum Thema passt? Was spricht gegen einen Link von einer Tageszeitung oder von einem wirklich gepflegten Online-Magazin, das nicht vom Linkverkauf lebt?

Behalte hier aber dringend dein Budget im Auge. Nur weil du 700 € für einen Link von einer Zeitung bezahlst, wirst du dadurch nicht automatisch auf Position 1 für dein Haupt-Keyword kommen.

Genauso wenig wie im Fußball Geld nicht automatisch Tore schießt, bringen dich im Linkbuilding die teuersten Links nicht immer automatisch auf Position 1 oder in die Top-3. Es gibt keine Garantien!

Gerade an Anfang kann es daher deutlich mehr Sinn machen, beispielsweise auf Linkbaits zu setzen oder günstige Links von vielleicht nicht ganz so starken Seiten zu kaufen.

Tipp #7: Reinvestiere Teile deiner monatlichen Einnahmen in Linkbuilding

Ich rate dir dazu, stets Teile der monatlichen Einnahmen deiner Seiten in Linkbuilding zu stecken. Wie viel das sein soll, musst du selbst entscheiden. Denn letztlich ist die Summe natürlich auch abhängig davon, wie viel deine Seite im Monat einnimmt.

Verdient eine Webseite zum Beispiel 1000 € im Monat, dann würde ich vielleicht 300 € davon in Linkbuilding investieren, 300 € in neuen Content.

Auf diese Weise stellst du sicher, dass du deine Rankings auf lange Sicht auch behältst, und durch den neuen Content zudem an mehr und mehr Traffic über Long-Tail-Keywords kommst. Die Konkurrenz schläft nicht.

Aber wenn du 100 Seiten tollen Content zu deinem Thema hast und 150 starke Backlinks, dann kannst du dir deiner Rankings, Besucherzahlen und Einnahmen in den meisten Nischen doch relativ sicher sein.

Zumal viele potentielle Konkurrenten sich durch ein starkes Linkprofil bereits im Vorfeld abschrecken lassen.

Noch Fragen?

Ich hoffe dieser Artikel hat dir gefallen und ich konnte dir beim Linkbuilding für deine Nischenseite(n) weiterhelfen.

Wenn du noch Fragen hast, schreib einfach einen Kommentar. Ich schaue regelmäßig vorbei und beantworte persönlich sämtliche Fragen!

Autor

Florian Felsing verdient sein Geld mit Hilfe von verschiedenen Produkte und Dienstleistungen über das Internet. Auf FlorianFelsing.com hilft er seinen Lesern kostenlos dabei, in puncto Internet-Marketing die richtigen Hebel umzulegen, sodass auch diese ihre Ziele erreichen und den Weg zum Erfolg finden können.

Teile diesen Beitrag
(Mit einem Klick auf einen der Teilen-Button gelangst du zu dem Anbieter.)
WERBUNGNischenseiten-Aufbau E-Book
Schritt für Schritt zur eigenen Nischenwebsite - 234 Seiten plus Checklisten

13 Kommentare “7 praxiserprobte Linkbuilding-Tipps für Nischenseitenbetreiber”

  1. Hallo Peer,

    exzellenter Artikel zum Thema Linkbuildung. Tipp #5 ist für mich gerade sehr interessant geworden, so simpel – aber doch genial. Einen Tipp kann ich auch noch geben, diesen setze ich ab Oktober um. Veranstalte ein Gewinnspiel – klar sind Gewinnspiele eine heikle Angelegenheit und nicht jedermanns Sache, aber können durchaus für reichlich Traffic und Links von Gewinnspielseiten liefern. Genauso gut läuft auch – Schreibe einfach die Kontakte von deinen Affiliate-Partnern an ob man für deine Seite einen Prozentsatz X als Nachlass anbieten kann. Schreibt man dann entsprechende Schnäppchenportale/Blogs an und berichtet man davon oder streut es reichlich in den sozialen Medien – kann das auch zu zahlreichen Links führen.

    Es gibt viele Möglichkeiten starke Links zu bekommen, man muss nur kreativ werden und Überzeugungsarbeit leisten – ohne zu nerven. So habe ich mir auch Links von einem bekannten TV-Hersteller sichern können. Diese sind zwar als noffollow deklariert, aber haben ein extremen Trust. :)

    Besten Gruß

  2. Hallo Florian,

    guter Artikel, hat mir doch schon ein wenig weiter geholfen! Welche Blogverzeichnise kannst du empfehlen und wie entscheidest du ob ein Blogkommentar wertvoll ist oder eher vermieden werden sollte?

    1. Hi Markus!

      Was die Blog-Kommentare betrifft: Am besten sind Kommentare auf Blogs, die zu deinem Thema passen, die regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen und die echte Besucher haben und nicht nur Linbuilder, die einen Kommentar-Backlink abstauben möchten.

      Denke so: Wenn du über den Kommentar-Backlink voraussichtlich ein bisschen Traffic bekommen wirst, dann spricht überhaupt nichts dagegen, ihn zu setzen.

      Blog-Verzeichnisse nutze ich überhaupt keine mehr.

  3. Hallo,

    vielen Dank für den guten Artikel!
    Finde es gerade für neue Seiten mit Keywords die schon sehr präsent bei Google vertreten sind, schwierig Links aufzubauen.

    Natürlich, Blogs und Verzeignisse, das geht immer. Aber von hochkarätigen Seiten Links zu bekommen ist erstmal nicht ganz so einfach, wie es sich anhört ;-)

    Tipp 4 hat mir gut gefallen. Klingt eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem hat mich der Gedanke auf eine neue Idee gebracht. Vielen Dank dafür!

  4. Ein interessanter Artikel, wobei ich bei deiner Formel widersprechen muss.
    Wenn ich bereits gefestigt auf Platz 1 stehe, muss ich nicht 60 Prozent in Verbesserungen investieren.
    Ich würde in neue Projekte investieren.

    Grundsätzlich würde ich vom link kaufen abraten. Kooperationen sind schließlich auch möglich.

    1. Hi Karsten,

      ja, da hast du Recht – pauschal kann man das wirklich nicht so sagen. Das ganze hängt letztlich natürlich schon davon ab, wo du mit deiner Seite hin möchtest bzw. wie die Konkurrenzsituation in deiner Nische ist.

      Letztlich kommt es glaube ich gar nicht so sehr auf die exakte Formel an, sondern darauf, dass man einer klaren Linie folgt und sie aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll begründen kann.

  5. Also, ich muss dir ehrlich sagen lieber Peer, dass ich gerade bei Nischenseiten nicht glaube dass Leute freiwillig darauf verlinken. Das habe ich oft festellen dürfen (egal wie Gut der Content ist)! Verlinkt wird nur gegen Backlink!

  6. Interessante Tipps dabei, vor allem auch in den Kommentaren :)
    Vielleicht auch an dieser Stelle für Deine Leser und vor allem Nischenseiten-Builder ganz interessant: Auf backlink-tool.org bieten wir ein kostenloses Backlink-Tool an, mit welchem jeder Besucher ohne Anmeldung oder Registrierung die aktuellsten Backlinks verschiedener Domains analysieren kann. Das Ganze funktioniert ohne Anmeldung oder Registrierung und bietet zusätzlich einen Ankertext-Checker, einen Easy-Linkfinder (wird noch ausgebaut) und in Kürze auch ein Link-Monitoring, damit man die Backlinks nicht nur der eigenen Seite überwachen kann, sondern auch die der Mitbewerber, sprich welche Links sind neu dazu gekommen etc.
    Gerade für Affiliate-Seitenbetreiber hoffentlich ein hilfreiches Werkzeug, da man bekanntlich bei den guten und teuren Tools nur eine begrenzte Anzahl an Abfragen stellen kann oder bei den kostenlosen nicht die aktuellsten Backlinkdaten erhält.

  7. Hallo,
    danke für die tollen Tipps hier! Gerade Tipp 4 war interessant, weil ich denke, dass man mit außergewöhnlichen Ideen immer noch die besten Möglichkeiten hat zu ranken. Aber natürlich sind auch noch andere Sachen wichtig, die du hier erwähnt hast.

    Ich freue mich auf jeden neuen Guide :)

    Viele Grüße
    Lennard

  8. Sehr wichtig ist, das man beim Linkbulding möglichst kreativ ist. Es schadet sicherlich nicht, andere Seiten zu checken und einige Linkquellen für sich zu nutzen. Die besten Links sind aber immer noch die, auf die der Großteil der Seitenbetreiber nicht ohne weiteres zurückgreifen kann, geschweige den die Linkquelle überhaupt kennt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.