8. SEO-Hosting, Penalty, englisch … Fragen & Antworten zu Nischensites

Es ist mal wieder Zeit für eine Frage und Antwort Runde.

Einige Leser haben mir neue Fragen gesendet und die beantworte ich natürlich gern.

Ihr könnt natürlich weiterhin Fragen stellen.

Fragen & Antworten zu Nischensites – Teil 8

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Frank fragte:

Mich würde interessieren, ob Du für jede Nischenseite ein Extra Webspacepaket bzw. IP buchst oder diese auf vorhandenen Webspace aufbaust. Desweiteren ob du für deine Nischenseiten immer ein neues Template wählst.

Ich hatte folgendes Problem, habe etwa 10 Nischenseiten mit ähnlichem Template und auf der selben IP aufgebaut, Content bzw. die Themen waren völlig unterschiedlich. Die Projekte wurden alle mit WMT Accounts gepflegt. Nach knapp 2 Monaten erhielt ich eine manuelle Penalty bezüglich Thin Content für alle 10 Projekte. Hast Du dazu Erfahrungen? Freue mich auf Antwort.

Deine Frage berührt 2 Themenbereiche, die nicht direkt was miteinander zu tun haben.

Zum einen die Frage, ob ich alle Nischenwebsite auf einem Webspace habe oder nicht. Das ist nicht bei allen der Fall, da ich über verschiedene Hosting-Tarife und Server verfüge und meine Sites da ein wenig verteile. Aber nicht aus SEO-Gründen, sondern um bei dem Ausfall eines Hosters nicht alle Sites und Blogs bei einem zu haben.

Aus SEO-Gründen halte ich so eine Vorgehensweise für nicht notwendig, auch wenn andere darauf schwören. Aber das sicher nur, weil sie nicht über gute Inhalte gehen, sondern SEO-Tricks einsetzen.

Da sind wir auch schon beim zweiten Thema, deinem Penalty wegen „Thin Content“. Ich gehe davon aus, dass der Penalty nicht direkt was damit zu tun hatte, dass du alle Sites auf einem Hosting-Account hattest. Stattdessen wird Google schon Gründe haben, deinen Content als „Thin“ zu bezeichnen. Anscheinend waren alle 10 Nischensites nicht besonders hochwertig und vielleicht auch noch untereinander verlinkt.

Mag sein, dass die Tatsache, dass alle auf einem Webspace waren, Google in seiner Einschätzung noch verstärkt hat, aber der Hauptgrund war es sicher nicht. Ich habe teilweise auch verschiedene Nischensites auf einem Webspace und keinen Ärger mit Google.

Ehe du die Schuld bei IPs und Webspaces suchst, solltest du selbstkritisch analysieren, ob Google mit dem Vorwurf von „Thin Content“ recht hat und was du in Zukunft anders machen solltest.

Kevin fragte:

Hallo Peer, würde es die mögliche Zielgruppe bzw. Einnahmen nicht erheblich vergrössern, wenn du Sites in Englisch publizierst?

Das Potential ist im englischen Bereich natürlich deutlich höher. Es gibt viel mehr englische Muttersprachler weltweit und dazu können noch mehr Menschen, die Englisch als Zweitsprache beherrschen.

Das bedeutet, dass man bei hohen Google-Positionen im englischsprachigen Bereich auch deutlich mehr Leser erreicht, als im deutschsprachigen Google.

Dennoch gibt es auch Nachteile. Zum einen kann ich zwar englisch problemlos lesen, aber beim Schreiben bin ich sicher kein Muttersprachler und so würde man es sicher merken.

Zu anderen ist die Konkurrenz natürlich viel stärker im englischsprachigen Raum, da sich deutlich mehr Websites um die Top-Plätze in Google streiten. Deshalb ist es schwerer nach oben zu kommen und dann fehlen einem die Besucher, auch wenn es insgesamt mehr Potential gibt.

Ich werde sicher mal den Schritt wagen und es mit einer englischsprachigen Website probieren und darüber berichten. Aber ich fühle mich allein mit deutschsprachigen Websites auch ganz gut.

Martin fragte:

Eine Frage, die mich gerade noch beschäftigt ist, wie du den Inhalt und insbesonders die Bewertungen zu den ganzen Artikeln auf deiner Werkzeugkoffer Seite erstellst. Ohne jeden Werkzeugkoffer einzeln zu kaufen und anzuschauen wird es doch schwierig drüber zu schreiben, oder?

Auf der anderen Seite wirds dann doch auch schnell teuer die alle zu holen. Oder schickst du sie immer alle zurück?

Man sollte hier klar unterscheiden zwischen Vorstellung und Test. In meinen Artikeln auf der Nischenwebsite schreibe ich nur dann was von „Test“, wenn ich den Werkzeugkoffer auch wirklich gestetet habe. Dazu habe ich schon Exemplare von Herstellern bekommen, die danach wieder abgeholt/zurückgeschickt wurden.

Habe ich das Produkt nicht zum Testen da, handelt es sich um eine Produkt-Vorstellung, die auf Features eingehen und Kundenmeinungen mit aufgreift. Daraus entstehen dann auch Bewertungen.

Keine Nischenwebsite, die einen bestimmten Produkt-Bereich abdeckt, testet wirklich jedes einzelne Produkt selber. Das muss auch nicht sein, wenn man auf der Website klar macht, um was es genau geht. Z.B. um News, Produkt-Vorstellungen, Bestseller-Listen, Tests oder was anderes.

Es wäre für eine Nischenwebsite, die ja gerade nicht so viel Aufwand machen soll, auch einfach zu aufwändig jedes Produkt selbst zu testen, zumal Hersteller auch nicht jedem sofort Testmuster schicken, der eine neue Website starten will. Viele sind froh, überhaupt mal ein Produkt zu Testen zu bekommen.

Bald geht es weiter

Ich habe weitere Fragen von Lesern vorliegen. Deshalb werde ich in der nächsten Woche 3 neue Fragen beantworten.

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