Der Einstieg – Probleme beim Nischenseiten-Aufbau Teil 2

In dieser Artikelserie geht es um typische Probleme beim Aufbau von Nischenwebsites.

Im heutigen zweiten Teil geht es um den „Einstieg“. Wer zum ersten mal eine Nischenwebsite aufbauen möchte, weiß oft nicht wo er/sie anfangen soll.

In diesem Artikel möchte ich ein paar Tipps geben und zeigen, worauf man achten sollte.

Der Einstieg – Die erste Nischenwebsite

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Als erstes kann ich euch gleich mal beruhigen. Der Einstieg in etwas Neues ist immer erstmal nicht so einfach.

Das geht den meisten Menschen so. Der Unterschied besteht darin, ob man sich davon abschrecken lässt oder nicht.

Will man die erste eigene Nischenwebsite starten, stößt man im Netz auf sehr viele Infos und tausende Herangehensweisen. Das schreckt erstmal ab, da man nur schwer entscheiden kann, was wirklich wichtig ist.

Zudem gibt es viele veraltete Infos, mit denen man nichts mehr anfangen kann oder die sogar schädlich sind (z.B. überholte SEO-Tricks).

Das ist wirklich wichtig!

Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich im Folgenden schildern, was wirklich wichtig ist beim Start der ersten Nischenwebsite.

An sich ist es recht einfach, eine Nischenwebsite zu starten. Man benötigt nicht viel:

  • Die richtigen Erwartungen
    Ein großes Problem sind falsche Erwartungen. Eine Nischenwebsite macht zu Anfang recht viel Arbeit und braucht auch einige Zeit, bis sich Erfolge einstellen.

    Wer dagegen erwartet, dass es über Nacht Geld vom Himmel regnet, sollte das ganz schnell vergessen. Man kann gutes Geld mit Nischenwebsites verdienen, aber das braucht Arbeit und Zeit.

  • Ein Thema
    Zu allererst sollte man sich für ein Thema entscheiden. Dabei gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, aber ich würde empfehlen, vor allem auf das finanzielle Potential zu achten.

    Das bedeutet, dass es bei dem Thema kaufwillige Internet-Nutzer und gute Klickpreise geben sollte. Idealerweise hat man auch ein Faible für das Thema, aber das muss bei einer Nischenwebsite nicht unbedingt sein. Anders als bei einem Blog, wird man sich später nicht mehr sehr viel damit beschäftigen.

    Ich nutze zur Analyse von Themen das Tool Market Samurai*. Aber man kann auch mit kostenlosen Mitteln eine Nischen-Analyse durchführen.

    Hat man ein paar interessante Nischen, nimmt man einfach eine davon. Überlegt bloß nicht ewig, welche davon einen Tick besser ist.

  • Eine kleine Website
    Hat man das Thema, baut man sich eine kleine Website. Das können statische HTML-Seiten sein oder ein CMS wie WordPress. WordPress ist schnell installiert und bietet bereits fast alles, was benötigt wird. Und für den Rest gibt es ein paar kostenlose Plugins.

    Ich nutze teilweise die Standard-Layouts, die bei WordPress dabei sind oder ein Premium-Theme für ein paar Euro. Das Layout muss keine Design-Preise gewinnen, sollte aber gut nutzbar und möglichst fehlerfrei sein.

    Wer noch kein Hosting hat, kann sich günstigen Webspace bei Hostern wie All-Inkl.com oder DomainFactory mieten (das sind meine Favoriten). Ein paar Euro im Monat sind sicher nicht zu viel und zudem kann man da mehrere Nischenwebsites hosten.

    Zu guter Letzt noch eine Domain auswählen und dann kann es losgehen.

  • Gute Inhalte
    Wenn die Website steht, sollte man sich an die Inhalte machen. Ca. 10 Artikel sollten es zu Anfang schon sein.

    Dabei sollte man sich Fragen stellen, die auch Besucher haben könnten und in den Artikeln Lösungen anbieten. Die Artikel sollten hilfreich sein und Mehrwert bieten, müssen aber nicht so lang sein. 300 Wörter sollte ein Artikel aber mindestens haben.

    Später kann man dann nach und nach weitere Artikel veröffentlichen, die dann gern auch einen stärkeren Bezug zum Produktkauf haben (Tests, Vergleiche …).

  • Vermarktung
    Von ganz allein wird es mit dem Erfolg nichts. Ein bisschen nachhelfen muss man schon.

    Deshalb sollte man ein paar Backlinks von anderen Websites, Blogs etc. setzen. Zudem sollte man die eigenen Social Media Profile nutzen, um Artikel der Nischenwebsite zu pushen.

    Grundsätzliche SEO-Maßnahmen sollten ebenfalls vorgenommen werden.

  • Ausdauer
    Und danach? Nun heißt es erstmal warten. Google braucht so 2-3 Monate, um überhaupt die Nischenwebsite besser zu ranken, aber je nach Einzelfall kann das auch schwanken.

    Zudem ist es gar nicht unbedingt immer notwendig mit dem Hauptkeyword ganz vorn bei Google zu stehen. Stattdessen bringen bei mir viele Suchbegriff-Kombinationen in der Summe die meisten Besucher.

  • Pflegen und Optimieren
    Auch wenn man später nicht mehr so viel machen muss, so sollte man seine Nischenwebsite dennoch pflegen. So sollte man alle paar Monate prüfen, ob die Affiliate Links noch funktionieren und hin und wieder neue Inhalte veröffentlichen.

    Zudem steigert man die Einnahmen vor allem durch Optimierung. Das kommt dann aber erst später. Erstmal ist es wichtig Traffic zu bekommen.

Generell ist es gerade zu Beginn am besten, wenn man sich einfach mal eine Vorlage nimmt und diese Schritt für Schritt nachmacht.

So könntet ihr meine ausführlichen Artikel während der Nischenseiten-Challenge als Vorlage nehmen oder diese Artikelserie.

Oder ihr baut einfach eine bestehende Nischenwebsite nach, was Struktur, Navigation, Design etc. angeht. Natürlich nicht die Artikel und Bilder kopieren, aber vom Gesamtbild kann man sich natürlich was abschauen. Ihr werdet dann schon merken, was bei euch gut funktioniert und was ihr lieber anders macht.

Zudem solltest ihr nicht versuchen perfekt zu sein. Es gibt viele Wege ans Ziel. Viele Detail-Optimierung können helfen, sind aber für den Start nicht so entscheidend.

Einfach machen! Lernen! Weiter machen!

Scheitern ist kein Problem

Auf jedes gut laufende Projekt kommt bei mir mindestens ein nicht so gut laufendes oder eingestelltes Projekt. Das ist ganz normal.

Egal wie gut man plant, es gibt keine Garantie auf den Erfolg. Aber man wird aber jedes mal sehr viel lernen und dadurch wird die nächste Nischenwebsite auf jeden Fall besser.

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Fazit

Man sollte nicht so viel grübeln und stattdessen den eigenen Schweinehund überwinden und loslegen.

Dabei sollte man Spaß haben, neue Dinge lernen und viel ausprobieren. Dadurch lernt man am besten, was für die eigenen Sites funktioniert und was nicht.

Und ganz wichtig ist: Nicht aufgeben!

Zum nächsten Teil der Serie.

Nischenseiten-eBook

Anfang 2015 erschien mein eBook über die Nischenwebsite-Erstellung.

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5 Kommentare “Der Einstieg – Probleme beim Nischenseiten-Aufbau Teil 2”

  1. Hi,
    ich arbeite zurzeit auch an meinen ersten beiden Nischenseiten. Eine davon soll eine etwas größere und langfristig gepflegte seite werden, da das thema sehr viel potential bietet. Auch sehe ich gutes potential für newsletter zu dem thema, daher folgende Frage:

    Kannst du ein WP plugin für Newsletter empfehlen, die konform mit deutschem Recht bzgl. An- und abmeldung gehen? Ich wuerde idealerweise gerne auch einstellmöglichkeiten zur eingrenzung bieten, wie man sie von manchen seiten kennt. Also sprich eine Themeneingrenzung, bei der der Empfänger sagen kann, zu welchen der zur verfügung stehenden Themen er den Newsletter erhalten möchte.

    Hast du da eine Empfehlung?

    Viele Grüße
    Ralf

  2. Ich würd ja auch gern mal ne Nischenseite in Angriff nehmen wollen, aber ich weiß genau, dass ich nicht durchhalten werde, wenn mich keiner „in den Hintern tritt“ und mir sagt, wann ich was zu tun habe.

    Diese 13 Wochen, in denen man jeden Schritt erklärt bekommt, habe ich mit Spannung verfolgt, aber mich nicht getraut es nachzumachen. Was ist, wenns nicht so klappt und funktioniert, wie in den Beispielen? Ich glaub, ich bin ein Schisser – aber vielleicht dann 2015 :)

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