Google AdSense – Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 3

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Google AdSense - Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 3Google AdSense steht heute auf dem Plan in meiner Artikelserie über Einnahmequellen für Nischenwebsites.

Ich stelle Google AdSense vor, gehe auf die Vor- und Nachteile ein und schildere meine eigenen Erfahrungen mit dieser Einnahmequelle.

Und natürlich gebe ich praktische Tipps, wie ihr AdSense auf Nischenwebsites am besten nutzen könnt.

Teile der Artikelserie:
1. Einführung
2. Affiliate Marketing
3. Google AdSense

Was ist Google AdSense?

Google AdSense gehört wohl zu den beliebtesten Einnahmequellen und ist auf sehr vielen Websites zu finden.

Das hat auch einen einfachen Grund. AdSense ist sehr einfach einzubauen und da es unzählige Werbekunden gibt, die über Google AdSense Werbung schalten, gibt es eigentlich auch immer passende Anzeigen.

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Zudem kann Google AdSense sehr lukrativ sein, da es genügend Themen gibt, bei denen man 1 Euro oder mehr pro Klick verdient.

Doch Google AdSense hat auch seine Schattenseiten. So gibt es halt auch viele Themen, bei denen es nur ein paar Cent pro Klick gibt und zudem klicken auch nicht so viele der Besucher auf die AdSense-Anzeigen.

Es ist eben Werbung und viele Nutzer erkennen die Anzeigen mittlerweile als Werbung und ignorieren sie.

Eignet sich Google AdSense für Nischenwebsites?

Nun stellt sich die Frage, ob man als Nischenseiten-Betreiber überhaupt auf Google AdSense setzen sollte.

Das ist natürlich pauschal nicht zu beantworten, aber ich habe durchaus gute Erfahrungen mit AdSense auf meinen Nischenwebsites gemacht.

Da aber meist nur um die 2% der Besucher auch auf eine AdSense-Anzeige klickt, sollte man schon etwas mehr Traffic haben und höhere Klickvergütungen.

Beispiel 1:
1.000 Seitenaufrufe/Monat * 2% Klickrate auf AdSense * 0,10 Cent/Klick = 2 Euro/Monat

Das ist natürlich nicht wirklich lohnend. Da sollte man lieber auf andere Einnahmequellen setzen.

Doch es geht auch anders:

Beispiel 2:
5.000 Seitenaufrufe * 3% Klickrate auf AdSense * 0,60 Cent/Klick = 90 Euro/Monat

Hier ist die Zahl der Seitenaufrufe höher, aber durchaus realistisch für Nischenwebsites. Die Klickrate ist etwas höher durch die Optimierung der Anzeigen-Platzierung. Und das Thema bringt einfach höhere Klickvergütungen.

Und schon sehen die Einnahmen doch schon weiteraus vielversprechender aus.

Mit dem AdSense-Rechner kannst du abschätzen, was du damit ungefähr verdienen wirst.

Was muss man beachten?

Google AdSense ist zwar sehr einfach in wenigen Minuten in die eigene Nischenwebsite einzubauen, aber dabei sollte man es nicht belassen.

Wichtig ist unter anderem, dass man die AdSense-Anzeigen den Besucher direkt unter die Nase hält. Das bedeutet, dass man diese im Haupttext drin hat und möglichst auch recht weit oben, damit die Besucher auf jeden Fall darüber stolpern. Keinesfalls sollte man die AdSense-Anzeigen in der Sidebar oder im Footer „verstecken“.

Nach dem Einbau sollte man sich mit der Optimierung der AdSense-Anzeigen beschäftigen. Dafür muss man z.B. verschiedene Platzierungen ausprobieren und messen, an welcher Stelle eine Anzeige häufiger geklickt wird.

Zudem habe ich gute Erfahrungen mit der Veränderung der Farben und der Größen von AdSense-Anzeigen gemacht. Auch hier sollte man verschiedene Alternativen ausprobieren und die Ergebnisse vergleichen.

Hier gibt es ein paar mehr Tipps zum Einbau von AdSense-Anzeigen.

Du solltest Google AdSense aber nicht zu früh einbauen, sondern erst, wenn du ein paar tausend Seitenaufrufe hast. Der Grund dafür sind die ungültigen Klicks, die immer wieder vorkommen können. Google filtert Klicks heraus, die es für nicht „ehrlich“ hält. Also z.b. Klicks des Nischenwebsite-Betreibers selbst, was man auf jeden Fall vermeiden sollte.

Nutzt man nun aber AdSense schon bei 100 Seitenaufrufen im Monat, dann wiegt ein ungültiger Klick natürlich deutlich schwerer, als wenn man ein paar tausend Seitenaufrufe und damit auch dutzende korrekter Klicks auf die AdSense-Anzeigen hat. Zu viele ungültige Klicks können nämlich zur Sperrung des AdSense-Accounts führen. Hier also lieber warten, bis mehr Traffic vorhanden ist.

Google AdSense in einer Nischenwebsite nutzen

Hintergrundartikel
Bei mir hat es sich bewährt, Google AdSense vor allem in Hintergrundartikeln einzubauen. Das liegt einfach daran, dass ich dort oft keine Affiliatelinks einbauen konnte und AdSense deshalb eine gute Alternative war.

Zudem möchte ich z.B. in Produktvorstellungen, wo es ja einige Affiliatelinks gibt, die Leser nicht mit Google AdSense ablenken.

Bei mir ist AdSense also in der Regel eine ergänzende Einnahmequelle.

manueller Einbau
Der Einbau ist zum einen manuell möglich, in dem man einfach den Anzeigen-Code in einen Artikel einbaut.

Das ist aber nicht zu empfehlen, da dies die Pflege erschwert. Wenn man dann mal eine andere Anzeige ausprobieren möchte, muss man den Code in jedem einzelnen Artikel ersetzen.

WordPress-Plugins
Stattdessen empfehle ich die Verwendung von WordPress-Plugins. Zum einen gibt es spezielle AdSense-Plugins, die den automatischen Einbau einer AdSense-Anzeige in alle Artikel und Seiten erlauben.

Aber es gibt auch Werbebanner-Plugins, wie z.B. Advanced Ads*, die man auch für AdSense-Anzeigen nutzen kann, aber z.B. auch für Affiliate-Banner. Zudem bieten solche Banner-Plugins in der Regel mehr Steuerungsmöglichkeiten, wie und wo die Anzeigen erscheinen sollen.

Aufwand für den Einbau

Der Aufwand für den Einbau von Google AdSense ist verhältnismäßig gering. In Kombination mit einem Banner-Plugin, ist eine neue Anzeige in 5 Minuten eingebaut.

Baut man die AdSense-Anzeigen dagegen manuell ein, dann muss man natürlich etwas mehr Zeit einplanen, aber auch das hält sich in Grenzen.

Optimierungs-Aufwand

Der Optimierungsaufwand ist auch relativ gering, wenn man ein Plugin nutzt, um die AdSense-Anzeigen einzubauen. Dann kann man nämlich zentral an einer Stelle die Anzeige und deren Position ändern.

Hat man die AdSense-Banner dagegen manuell in die Artikel eingebaut, kann es schon recht lange dauern, bis man alle geändert hat.

Zudem wird man sich etwas Zeit nehmen müssen, um die Ergebnisse unterschiedlicher AdSense-Anzeigen miteinander zu vergleichen und Schlüsse daraus zu ziehen.

Fazit

Google AdSense ist also durchaus eine mögliche Einnahmequelle für Nischenwebsites.

Allerdings sollte man darauf aufpassen, dass keine Kanibalisierung mit dem Affiliate Marketing stattfindet. Deshalb sollte man die Entwicklung der Affiliate Marketing Einnahmen nach dem Einbau der AdSense-Anzeigen im Auge behalten.

Aber als ergänzende Einnahmequelle hat sich Google AdSense bei mir sehr gut bewährt, zumal es sehr viele Möglichkeiten zur Optimierung gibt.

Nutzt du Google AdSense auf deinen Nischenwebsites?

Ergebnis

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So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie widme ich mich einer Einnahmequelle, die sich nur für manche Nischenwebsites eignet, der Werbung.

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