Kein weinendes Auge, aber Spaß hat es gemacht – Woche 13 Teilnehmer-Report

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Kein weinendes Auge, aber Spaß hat es gemacht - Woche 13 Teilnehmer-ReportSo, Zeit für den vorerst letzten Wochenbericht der Nischenseiten Challenge 2017. An den Start gegangen bin ich als eine der erfahrenen Teilnehmerinnen – und zwar gleich mit zwei Nischenseiten:

Bernsteinkette für Babys – auf Basis eines eigenen CMS mit Anbindung an die Amazon Api.
Veilchenwurzel für zahnende Babys – mit WordPress und dem Affilipus Plugin für die Amazon Schnittstelle.
Und zwischendurch habe ich dann auch meine ursprüngliche Idee noch umgesetzt.

Vorerst letzter Wochenbericht? Ja, denn ich bin mir sicher, in ca. drei bis sechs Monaten lohnt sich ein Rückblick auf die Entwicklung dieser beiden Seiten. 13 Wochen, vor allem, wenn die erste Woche noch für die Nischensuche drauf geht, sind doch recht kurz, um wirklich etwas zu Rankings und Einnahmen zu sagen.

Ich bin froh, dass es erst mal vorbei ist

Normalerweise steht in solchen Berichten ja immer etwas von lachenden und weinenden Augen, aber ich muss sagen: Ich bin wirklich froh, dass es vorbei ist. Natürlich freue ich mich, dass ich zwei neue Nischenseiten habe (eigentlich sogar drei), bei denen jetzt, nach 13 Wochen jeweils etwa 80 Prozent der Arbeit erledigt ist. Aber es war schon stressig. Aber ohne diesen Stress, hätte ich diese beiden neuen Seiten nicht, sondern höchstens zwei angefangene Baustellen. Und dazu habe ich ja noch eine Seite aufgebaut, die auch als eigenständiges Projekt durchgehen wird.

Über die Seiten möchte ich in diesem Abschlussbericht gar nicht so viel schreiben. Sowohl die Veilchenwurzel für zahnende Babys wie auch die Bernsteinketten-Seite sind im großen und ganzen ja fertig, es gibt noch sehr viel Feintuning zu erledigen, so müssen vor allem bei der Veilchenwurzel-Seite noch einige Produkte eingepflegt werden. Aber die Seiten laufen, arbeiten, haben (noch nicht zufrieden stellende Rankings) und verdienen den einen oder anderen Euro. Hier helfen jetzt nur noch Kontinuität im Kleinen (immer mal wieder Inhalte nachschieben, überarbeiten, der eine oder andere Backlink) und Geduld.

Aber irgendwie kommt es mir vor, dass sich in den letzten Jahren bei den Nischenseiten für die Challenge immer schneller ein Erfolg gezeigt hat.

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Bei dieser Challenge hab ich wirklich bis kurz vor Ende warten müssen, bis es die ersten Verkäufe gab. Es kann aber natürlich auch sein, dass in den vergangenen Jahren so viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich die Nischenseiten der Konkurrenz angeschaut haben und da natürlich auch mal jemand dabei war, der zuletzt auf einer meiner Seiten war und sich einen Cookie bei Amazon geholt hat und darüber etwas bestellt hat. Da dieses Jahr aber deutlich weniger los war, blieb dieser Effekt natürlich auch aus. Aber ich nehme ja nicht an der Challenge teil, um anderen Teilnehmern Kekse unterzujubeln.

Wenig los dieses Jahr

Überhaupt war dieses Jahr recht wenig los. Auch bei den Kommentaren. Letztes Jahr war es so, dass alle Teilnehmer ja bei der begleitenden Webseite von Peer auch einen Account hatten und man über diesen dann auch andere Beiträge kommentieren konnte und diese Kommentare dann sofort freigeschaltet waren. Das war dieses Jahr nicht so. Zum einen gab es ja auch nur eine Handvoll Teilnehmer und zum anderen hatten noch nicht einmal diese einen echten Account (keine Kritik, Peer wird schon seine Gründe dafür haben – und ich möchte nicht alles gegenlesen und checken müssen). Eine echte Diskussion konnte sich so aber kaum entwickeln.

Schade fand ich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die anderen Plätze bei so etwas wegnehmen und dann einfach ihre Arbeit einstellen – und das gleich ziemlich am Anfang. Aber ok, so was gibt es halt immer wieder. Von den fünf Coaching Teilnehmern bzw. Startern (es gab ja einmal Doppelstarter) haben nur zwei durchgehalten. Zumindest für den einen Teilnehmer, der kaum seinen ersten Report veröffentlicht hat, hätte man doch einen Nachrücker nominieren können. Wenn er gleich signalisiert hätte, dass es nichts wird. Und so war es sicherlich auch für die Mitleser nicht immer so interessant. Denn statt fünf Neulinge zu begleiten, waren schließlich nur noch zwei, bei denen man mitlesen konnte. Schade. Aber so was lässt sich wohl kaum verhindern.

Vielen dank an Peer und auch an die drei Neulinge, die durchgehalten haben

Natürlich gebührt Peer ein riesiges Dankeschön. Sicherlich hätte man einiges anders machen können, aber aus der Ferne zu kritisieren ist ja immer so viel einfacher. Ich glaube irgendwie nicht, dass die Challenge genauso 2018 wieder stattfinden wird, das Chaos von 2016 muss aber auch nicht wiederholt werden. Und auch an die beiden Teams mit den drei Neulingen, die tapfer bis zum Schluss durchgehalten haben, gebührt natürlich Dank. Denn schließlich sind es ja ihre Reports und ihre Fortschritte, die zumindest mir auch in Erinnerung gerufen haben, wie schwer es doch sein kann, sich in gänzlich neue Dinge einzuarbeiten und ich froh sein kann, dass ich immer nur alles häppchenweise lernen musste. WordPress zu lernen und gleichzeitig sich noch über Anbindungen an Amazon und Seo Gedanken zu müssen, das sind doch einige Berge an Wissen, die verarbeitet werden müssen. Immerhin sind die drei auf einen guten Weg, sie haben 13 Wochen schon mal durchgehalten. Durchhaltevermögen habt ihr schon mal. Sehr gut. Da habt ihr sogar den einen oder anderen erfahrenen Teilnehmer geschlagen. Denn auch von denen haben nicht alle durchgehalten bzw. am Ende eine nahezu fertige Seite (im Internet wird ja nicht wirklich mal was fertig) zum Vorzeigen und Geld verdienen. Also Julia, Nicole und Gisela, danke. Ihr hättet aber ruhig auch etwas mehr fragen können, bei mir kam zumindest kaum etwas an von Euch außerhalb der Reports. Aber wahrscheinlich hattet ihr auch genug mit der Bewältigung von WordPress und Co. zu tun.

Und meine Seiten?

Das mit den zwei Seiten war jetzt kein Fehler. Ich habe wohl eher die etwas falschen Nischen ausgesucht. Kinderthemen, das hätte ich eigentlich schon nach der Planschbecken Seite vom letzten Jahr wissen sollen, sind nicht so ganz meins. Gut, so Esoterik-Kram wie Bernstein finde ich spannend, und auch so etwas wie eine Veilchenwurzel, vor allem, wenn diese dann auch in alten Medizinbüchern zu finden ist. Aber dieses ganze Drumherum mit zahnenden Babys, puuuuh. Irgendwie fehlt mir da ein Stück weit die Empathie mich in geplagte Eltern hineinversetzen zu können. Ausgerechnet ich, die sofort springt, wenn der Hund Alpträume hat oder das Bellen anfängt, weil der Ball nicht schnell genug geworfen wird, denke mir dann ausgerechnet: Naja, dann hat das Baby halt schlecht Laune, kann ja nicht sooooo schlimm sein. Ich glaub, ich brauch mal Nachbarn mit schlechtgelaunten Kleinkindern im Zahnungsalter, um die Brisanz zu verstehen. Aber ok, ich habe meinen Horizont doch entscheidend erweitern können, bislang hatte ich nur Erfahrung mit Hunde im Zahnwechsel. Und das war nicht so tragisch, der hat seine schlechte Laune auf Schuhe und Inneneinrichtung projiziert, damit konnte ich ganz gut leben.

Unterschied WordPress und eigene Programmierung

Die Veilchenwurzel Seite habe ich mit WordPress und dem Affilipus Plugin für die Amazon-Anbindung umgesetzt, die Bernsteinketten Seite mit einem eigenem CMS und eigener Anbindung an die Amazon Api. Dieses CMS habe ich dann auch gleich noch für meine Eisenmangel Test Seite verwenden können.

Das eigene CMS hat natürlich um einiges mehr Arbeitszeit verschlungen. Ich bin da aber, sofern ich es möchte, deutlich Flexibler als mit WordPress und dem Plugin von Affilipus. Das ist wirklich kein schlechtes Plugin, aber man stößt bei diesem eben ebenso an Grenzen, wie bei jedem anderen. Und das stört manchmal doch extrem. Und ab uns an sind es auch Dinge, die man selbst für einen Fehler hält, die dann aber nicht wirklich beseitigt werden, bei einem solchen Plugin. Über die Amazon Api gibt es zwei Stellen, an denen Bilder ausgeworfen werden. Einmal das Coverbild, das ja nur alleine für sich steht und dann eben noch eine ganze Reihe von Bildern. Das kann nur das Coverbild sein, es können aber auch drei, vier, sieben, acht andere, weitere Bilder sein. Es kommt aber auch vor, dass eben nur das Coverbild einmal ausgegeben wird und das bei der Bildreihe überhaupt kein Bild kommt. Bei meiner eigenen Programmierung hab eich die Auswertung der Api zügig angepasst. Bei dem Plugin wurde die Fehlermeldung rausgenommen, aber das Produkt lässt sich eben erstmal nur ohne Bild importieren. Kein großes Ding, wenn man aber selber weiß, dass sich sowas recht zügig beheben ließe, dann ärgert es doch ein klein wenig. Wobei das Affilipus Plugin dennoch super ist, und immerhin haben sich die Entwickler sehr zügig um die Fehlermeldung gekümmert. So oft findet man auch keine Produkte, bei denen es keine weiteren Bilder gibt.

Was ist besser? Da gibt es auch für mich keinen echten Sieger

Dennoch bleibe ich schwankend. Immer wenn ich denke, WordPress plus Plugin ist eigentlich eine super Lösung, die Zeit spart, dann kommt irgendeine (Mini) Katastrophe um die Ecke und ich will doch lieber nur noch auf meine CMS-und API-Lösung setzen. Ich werde es wohl zukünftig machen wie gehabt: Kleinere Projekte mache ich weiterhin mit Wordpess, größere Dinge, die mir wichtig sind, mit dem eigenem CMS. Und wenn es mich zu sehr nervt, dann kann man auch ein WordPress-Projekt durchaus auch mal auf ein eigenes CMS umstellen 🙂 Flexibler ist man damit nun mal. Das Katastrophen-Denken vor einem WP-Update (und die Dinger gibt es ja häufiger, als man möchte) erspart man sich damit auch. Wobei es auch bei einer eigenen Programmierung zu katastrophenähnlichen Zuständen kommen kann. Z.B. wenn man einen Server von PHP 5.6 auf 7.0 oder 7.1 umstellt und vorher nicht genau geguckt hat, was nun alles als veraltet gilt. Nur so ein Update macht man ziemlich selten, ein WordPress-Update gehört ja fast schon zum Arbeitsalltag.

Was aber für WordPress spricht: Man ist sehr schnell am Start (kann auch ein Nachteil sein) und man so ein Projekt durchaus auch gut verkaufen, da es kaum erklärungsbedürftig ist. Und wenn man ein Problem mit der Api hat, muss man es nicht unbedingt selbst lösen, man kann sich auch an die Entwickler wenden. Allerdings ist man von diesen auch abhängig.

Meine größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung war zum einen das Finden der richtigen Nischen. Mit dem Ergebnis bin ich nur halb zu frieden. So ganz hat beides nicht gepasst. Mit dem Backlinkaufbau tue ich mich weiterhin schwer. Ich habe zwar über Facebook einige gute Kontakte geknüpft, aber ich find das einfach sehr mühselig, so Links aufzubauen. Von der Theorie her, eigentlich kein Problem. Auch das Kontakte knüpfen als solches, kein Problem, aber es ist anstrengend. Vor allem das Kontrollieren und Nachfassen.

Noch größer war eigentlich teilweise das Kämpfen gegen meine ständige Erschöpfung. Gerade im April und Mai hatte ich so eine Dauerphase von sechs Wochen, da war ich ständig kurz davor, wieder wegzuschlafen und das kurz nach dem Aufstehen. Und dann Texte zu schreiben, dass Babys schlecht schlafen, weil sie erste Zähne bekommen, das war auch nicht immer wachhaltend. Aber da ich ja an der Challenge teilgenommen habe, hieß es Augen auf und durch. Was gut für mich war.

Für die Zukunft

Ich werde sicherlich noch die eine oder andere Nischenseite bauen. Zukünftig werde ich mich aber dann doch lieber wieder anderen umfangreicheren Projekten widmen und vor allem mit Hilfe meines Redaktionsplans um meine alten Seiten kümmern. Ich wohne wieder auf Gran Canaria, Zeit sich wieder um mein GC Portal zu kümmern. Nischenseiten sind toll, ich habe jetzt einen gewissen Stamm davon, es wird Zeit wieder Portalseiten zu bauen, bzw. sich um bestehende zu kümmern.

Abrechnung

Arbeitszeit für meine Nischenseiten 2017
Arbeitszeiten für beide Seiten zusammen: 120 Stunden. Wobei der Hauptteil mit Programmieren und Inhalte schreiben am Anfang war. Aber auch die Nischensuche hat glatt 15 Stunden verschlungen.
Exklusive den Unterstützerseiten (die ja auch für andere Projekte zum Einsatz kommen und später auch selbst Geld verdienen sollen).
Inklusive dem Veilchenwurzel-Video.
Inklusive der Programmierung für die Bernsteinketten für Babys Seite, die bereits einen weiteren Einsatz bei meiner Eisenmangel Test Seite hat. Eisenmangel Test war ja meine erste Idee für die Challenge gewesen, da es aber nur recht wenige Produkte dazu bei Amazon gab, hatte ich mich, zumindest als Challenge-Projekt dagegen entschieden. Und mindestens Teile der Programmierung werden auch bei anderen Projekten zum Einsatz kommen.

Ausgaben
Ausgaben: Hosting, eigentlich schon vorhanden (All-Ink), ein Paket für ca. 8 Euro im Monat würde aber ausreichen für beide Projekte. Das ganz günstige Paket nicht, da ich auf beiden Seiten SSL aktiviert habe.
Bilder: 30 Stück für 0,38 Euro pro Bild. 11,40 Euro.
Affilipus-Lizenz: Habe ich eine große Lizenz, ansonsten hätte die Einzellizenz 49 Euro gekostet.
Mikrofon für 20 Euro, das ich aber schon mehrfach auch für andere Projekte im Einsatz hatte.
Für die Recherche von Themen habe ich meinen bestehenden Ahrefs-Account genutzt.
Also irgendwie ist es schwierig zu sagen, ich habe so viel ausgegeben. Vielleicht die Bilder und die Lizenz. Die Lizenz lag für mich bei etwa. 20 Euro.
Ausgaben: ca. 50 Euro.

Einnahmen
Einnahmen: 9,12 Euro

Ich bin also, vor allem, wenn man die Arbeitszeit rechnet, voll im Minus.

Rankings
Mit den Rankings tue ich mich weiterhin schwer. Es ist in den letzten Tagen ganz leicht Bewegung nach oben gewesen, aber offenbar dauert es in diesem Jahr extrem lange, bis Links wirken. Ich habe noch zwei Unterstützerseiten, von denen ich noch gar nicht verlinkt habe, hier möchte ich erst warten, bis diese etwas besser ranken, und dann erst verlinken.

Meine bisherigen Reports

Und die Übersicht:

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