Nischenseiten-Theme NicheWP im Test

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Das Design von Nischenwebsites macht vielen Einsteigern Probleme. Gerade manuelle CSS-Anpassungen sind für diese oft nicht so einfach machbar. Und auch manche typischen Nischenseiten-Features lassen sich mit normalen WordPress-Themes nur umsetzen, wenn man sich technisch gut auskennt.

Das Problem hat auch der Entwickler meines Lieblings Amazon-Affiliate-Plugins AAWP* erkannt. Deshalb hat er das Nischenseiten-Theme NicheWP* veröffentlicht, dass ich mir im Folgenden genauer anschaue und teste.

Nischenseiten-Theme NicheWP

Natürlich kann man eine Nischenwebsite auch mit einem normalen WordPress-Theme aufbauen. So habe ich z.B. das Standard-Theme „Twenty Thirteen“ gern verwendet, aber auch sehr stark angepasst. Das ist für Einsteiger aber oft keine Option, da sie sich mit WordPress, CSS und PHP nicht auskennen.

Für solche Fälle gibt es spezielle Nischenseiten-Themes, die Funktionen und Layoutvorlagen mitbringen, die auf diesen Website-Typ abgestimmt sind. Vor allem Einsteigern soll es damit einfach gemacht werden Nischensites zu erstellen.

Allerdings fand ich die meisten bisher zu überladen. Für mich ist bei einem Theme wichtig, dass es schlicht und klar ist. Ein paar nützliche Nischenwebsite-Features sollten integriert sein, aber ich will nicht tausend Funktionen. Zudem sollte es einfache Anpassungsmöglichkeiten geben, um das Theme in einem gewissen Rahmen zu individualisieren.

Nicht zuletzt sollte es schnell sein, da Ladezeit mittlerweile für Google, aber auch für die Conversion wichtig ist.

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NicheWP Theme und Child Theme

Der Entwickler von AAWP hat ähnliche Vorstellungen von einem Nischenwebsite-Theme gehabt und deshalb das Theme NicheWP entwickelt. Es ist schlicht, lässt sich aber auch gut anpassen und bringt einige interessante Features mit.

Nischenseiten-Theme NicheWP im Test
(Beispiel-Layout mit Hilfe der integrierten Anpassungsmöglichkeiten)

Es kommt mit 2 Themes daher. Das Haupt-Theme und ein Child-Theme. Wenn man nicht vorhat Anpassungen am Code des Themes vorzunehmen, also vor allem an den CSS-Dateien und der functions.php, dann kann man einfach das Haupttheme nutzen und das Child-Theme ignorieren.

Wer stattdessen die Themedateien anpassen will, was für erfahrene Nutzer gerade bei der functions.php oft notwendig ist, sollte beide Themes installieren und das Child-Theme aktivieren. Es greift auf alle Funktionen des Hauptthemes zurück, kann aber angepasst werden. Bei einem Update wird nur das Haupt-Theme aktualisiert, so dass alle Anpassungen am Child-Theme bestehen bleiben.

Ich vermeide mittlerweile die Anpassung der style.css Datei des Themes und nutze stattdessen lieber das Plugin Simple CSS. Allerdings muss ich immer mal wieder was in der functions.php anpassen, weshalb es wohl langfristig sinnvoll ist gleich mit dem Child-Theme anzufangen.

Die Installation ist aber in beiden Fällen sehr einfach. Im WordPress-Admin auf „Design > Themes“ gehen und oben auf den Button „Hinzufügen“ klicken. Danach oben auf den Button „Theme hochladen“ klicken. Und dann kannst du das zu installierende Theme (oder beide) hochladen und aktivieren.

NicheWP Funktionen

Das Theme NicheWP bringt eine Menge Einstellungen mit, die für Nischenseiten-Betreiber nützlich sind.

Nischenseiten-Theme NicheWP im Test
(Ein Teil der Einstellungsmöglichkeiten)

So gibt es z.B. Farbeinstellungen, mit denen man die generelle Farbe von Buttons, Hervorhebungen und so weiter festlegt. Auch die allgemeine Linkfarbe kann hier festgelegt werden.

Es gibt einige Einstellungen für den Header, so z.B. Titel und Beschreibung, Logo und Hintergrundbild. Auch die Hintergrundfarbe und Schriftfarbe im Header kann man hier festlegen.

Die Navigation kann angepasst werden. So kann man entscheiden, ob diese über oder unter dem Header angezeigt wird. Auch das Layout der untereren Menü-Ebenen kann angepasst werden, ebenso ob das Suchefeld und das Home-Symbol angezeigt werden sollen. Und natürlich können auch hier Hintergrund- und Schriftfarbe definiert werden.

Danach gibt es generelle Layout-Einstellungen. So kann man z.B. die Sidebar farblich hinterlegen oder auch den gesamten Inhalte in Boxen darstellen. Hier fehlen allerdings bisher Farbeinstellungen.

Einstellungen für Vorschaubilder und Buttons können ebenso vorgenommen werden.

Der Footer kann ebenfalls anpasst werden. Z.B. wie viele Spalten dieser haben soll und diverse Farben.

NicheWP bringt sogar eigene Social Media Buttons mit, für die man hier ebenfalls Einstellungen vornehmen kann.

Zusätzlich gibt es noch viele kleine interessante Einstellungen und Features. So bringt das Theme z.B. eine Lightbox mit, ermöglicht Responsive Videos und bietet einen Toplink an.

Nützlich ist auch die Möglichkeit das Wort „Kategorie:“ in den Kategorien auszublenden und man kann Kommentare generell deaktivieren.

Und es gibt von Hause aus Shortcodes für schöne Buttons, Grids und Auflistung von Posts innerhalb eines Beitrags/Seite. Ebenso gibt es ein stylisches Theme für Tabellen.

Nicht zuletzt bietet das Theme auch die Möglichkeit eigene Scripte für Header und Footer einzubinden und eigenes CSS einzutragen.

Insgesamt bringt das Theme NicheWP also viele Einstellmöglichkeiten und ein paar sehr nützliche Features mit, die ich auf meinen Nischenwebsites so auch nutze.

Plugin-Integration

Ein weiterer Pluspunkt ist die Integration anderer Plugins.

Ganz besonders gilt das natürlich für das Plugin AAWP*, das vom selben Entwickler stammt. Es bietet hier die exklusive „Fokus-Produkt“-Funktion, die auf sehr einfache Weise eine kleine Produktbox in einen Artikel einbindet.

Nischenseiten-Theme NicheWP im Test

Das SEO-Plugin Yoast SEO wird ebenfalls unterstützt. So ist das Theme bereits für die Breadcrumbs-Anzeige vorbereitet.

Und es gibt eine Integration des Social Media Plugins Shariff, welche die Standard Social Media Buttons gegen die von Shariff austauscht.

Weitere Funktionen, die ich mir wünschen würde

Trotz der vielen nützlichen Funktionen gibt es noch Verbesserungspotential.

So würde ich mir wünschen, dass es eine Nofollow-Option gäbe, bei der man z.B. alle Amazon-Links, auch die von AAWP, automatisch auf nofollow setzt.

Zudem wünsche ich mir mehr Einstellungen für das Fokus-Produkt. Bisher kann man nur den Text ändern. Generell wäre eine noch bessere Integration mit AAWP wünschenswert.

Schön wäre es auch, wenn man wählen könnte, ob man das Artikelbild auch im Artikel selber anzeigen lassen will. Ebenso wäre eine Abschaltmöglichkeit bestimmter Meta-Artikel-Angaben (Datum, Autor) nützlich.

Auf jeden Fall sollte die Dokumentation ausführlicher werden. Bisher ist diese nur rudimentär vorhanden. Man muss sich z.B. die Demo anschauen, wenn man wissen will, wie die Shortcodes funktionieren.

NicheWP – Das beste Nischenseiten-Theme

Ich finde NicheWP* sehr gut. Die Einstellungen des Themes sind optimal auf Nischenwebsite-Betreiber abgestimmt und das Layout ist einfach und schnell. Das Layout ist aber auch gut anpassbar, so dass nicht jede Website wie die andere aussieht.

Es ist zudem nicht so überladen wie andere Nischenseiten-Themes, die tausende Funktionen mitbringen. Sehr froh bin ich auch, dass es hier keinen automatischen Import von tausenden Produkten aus Amazon gibt. Das halte ich sowieso für den falschen Weg.

Das Theme ersetzt zudem viele kleine zusätzliche Plugins, die ich normalerweise installieren würde. Das sorgt vor allem für eine besser Ladezeit und weniger Anpassungsaufwand

Alles in allem finde ich das Theme NicheWP sehr gut und kann es gerade Einsteigern sehr empfehlen, auch wenn es sicher noch Verbesserungspotential gibt. Aber der Entwickler arbeitet daran.

Für gerade mal 29 Euro inkl. MwSt. gibt es das NicheWP Theme für eine Domain. Wer es auf beliebig vielen Nischenwebsites einsetzen will, muss 89 Euro inkl. MwSt. bezahlen, was ich ebenfalls angemessen finde.

Mich hat das Theme auf jeden Fall so sehr überzeugt, dass ich die eine oder andere meiner Nischenwebsites in nächster Zeit auf dieses Theme umziehen werden. Dazu gibt es hier dann sicher eine Artikelserie.

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9 Gedanken zu „Nischenseiten-Theme NicheWP im Test“

  1. Ich habe das Theme NicheWP vor kurzenm entdeckt und bei meiner aktuellsten Nischenseite eingesetzt. Und auch mich hat das Theme durchaus überzeugt. Die wichtigen Dinge lassen sich einfach anpassen und das eine oder andere Plugin kann man sich auch sparen.

    Ich finde das hier das Preis-/Leistungsverhältnis passen. Sicherlich wird das Theme auch noch auf weiteren Nischenseiten von mir Einzug halten. Also Daumen hoch von mir 🙂

  2. Warum macht man bitte für so ein Theme Werbung? Nutz deine Reichweite lieber für sinnvolleres mit Mehrwert für deine Leser, dass war dir mal wichtig.

      1. Alternativen zu welchen Themes?!? Ich habe kein Problem mit Werbung aber dann steh doch bitte dazu. Warum ist es jetzt auf einmal eine „Alternative“ wenn es im Artikel noch heißt „Das beste Nischenseiten Theme“. Der Funktionsumfang ist bei dem Preis einfach lächerlich. Wenn du für 35$ das Rehub Theme kaufst und gratis Content Egg dazu installierst hast ohne viel Zutun schon eine optisch weitaus bessere Möglichkeit für Anfänger (+gratis API Anbindung). Das ist auch schon keine Geschmackssache mehr. Es gibt zahlreiche Gratis Themes in der WordPress Datenbank die abgesehen von den fehlenden API Anbindungen einsteigerfreundlicher sind.

        1. Da haben wir anscheinend unterschiedliche Ansichten. Ich finde das NicheWP Theme gut und werde es in Zukunft bei Nischenseiten einsetzen. Und dafür werde ich mich hier sicher nicht entschuldigen.

  3. Hallo Peer,
    ich möchte meinem Vorredner zustimmen. Das sieht doch sehr nach Werbung aus, die Du doch wirklich nicht nötig hast. Dieses Theme würde ich nicht empfehlen.

    Steffen

    1. Hab ich auch nicht nötig und deshalb ist es auch keine Werbung. Ich finde das Theme gut und schätze den deutschen Support dafür. Deshalb werde ich es in Zukunft auch im Praxiseinsatz nutzen.

  4. Hallo Peer,

    vielen Dank für Deinen Einblick in das neue Theme „NicheWP“ und deine eigenen Testergebnisse.
    Ich selbst sehe dieses Theme sicherlich nicht als das „beste Nischenseiten-Theme“, aber das ist natürlich persönliche Ansichtssache und mag jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.

    Ich habe in der vergangenen Woche zum allerersten Mal ein teures (79 Dollar) kostenpflichtiges Theme gekauft und auf einer meiner Seiten eingesetzt und…

    …und es nach fünf Tagen wieder deinstalliert.

    Es funktionierte einfach vieles plötzlich nicht mehr so, wie ich es mir gewünscht hatte. Und bei dem kostenfreien Theme zuvor mit wenigen ebenso kostenlosen Plugins klappte alles bestens.
    Memory war Ok, Pagespeed stimmte, Dokumentation sehr ausführlich, Bedienung kinderleicht.

    Das änderte sich alles mit dem kostenpflichtigen Theme, das zwar einen sehr ansprechenden Support hatte, der aber leider dann bei zwei Anfragen auch überfordert war und mich „auf später“ vertröstet hatte. Mein Seitenaufbau verlangsamte sich so erheblich, dass selbst ICH keine Lust hatte, meine EIGENE Seite aufzurufen…hätte ich das von einem Anderen erwarten können? Die Dokumentation war dazu eher ein Werbeprospekt als ein Ratgeber.

    Nun bin ich wieder beim kostenfreien Theme und mein Lächeln ist zurück gekehrt.

    Was will ich damit sagen?
    Nicht immer sind kostenpflichtige Themes das Non-plus-Ultra und um zum besten Nischenseiten-Theme gekürt zu werden, braucht es sicherlich etwas mehr: Inklusive einer sehr gelungenen Dokumentation.

    Liebe Grüße
    joergmichael

    1. Danke für die interessanten Einblicke. Natürlich sind andere Themes eine Alternative. Ich habe nicht umsonst sehr lange die Standardthemes genutzt. Aber gerade für Einsteiger ist es ja wichtig, nicht so viel anpassen zu müssen, eine gute Integration von Affiliatelinks zu haben, ohne erschlagen zu werden und einen deutchen Support zu haben. Vor allem wegen dieser 3 Punkte finde ich NicheWP sehr gut.

      Aber am Ende ist es nur ein Review von mir. Jeder muss für sich entscheiden, was er möchte.

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