Tipps für Nischenwebsites, Onpage-Optimierung und mehr – Interview

Tipps für Nischenwebsites, Onpage-Optimierung und mehr - InterviewEinen weiteren Sponsor der kommenden Nischenseiten-Challenge lasse ich heute in einem Interview zu Wort kommen.

Die Jungs und Mädels von OnpageDoc beschäftigen sich intensiv mit der Suchmaschinenoptimierung, haben aber auch Erfahrungen mit Nischenwebsites.

Im Interview geht es deshalb um Tipps, Erfahrungen und welche Rolle die Onpage-Optimierung bei Nischenwebsites spielt.

Hallo Ronny, bitte stell dich meinen Lesern vor.

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Moin Peer, vielen Dank vorab für die Möglichkeit zu diesem Interview. Ich heiße Ronny Marx, bin 32 Jahre alt und komme aus der schönen Hansestadt Hamburg.

Ich bin seit circa 10 Jahren im Web-Bereich als Freelancer und Angestellter tätig. Als studierter Kommunikations-Designer habe ich mich schon sehr früh mit der Gestaltung von kommerziellen Websites beschäftigt und bin dann so nach und nach auch zu dem Thema Suchmaschinenoptimierung gekommen.

Hast du Erfahrung mit Nischenwebsites und wenn ja, welche?

Jap, habe ich. Seit ungefähr 1,5 Jahren betreibe ich eine Affiliate-Seite namens cocktail-glaeser.de. Ich wollte einerseits meine Skills in Richtung SEO damit verbessern aber auch sehen, wie weit man mit gutem Content in einem Nischen-Produktsegment kommt.

Ich werde davon zwar nicht reich, aber es kommt ein bisschen was dabei rum und es macht Spaß, sich nur mit organischem Traffic auch gegen große Onlineshops wie Amazon & Co. zu behaupten – sie teilweise sogar in den Suchergebnissen zu überholen.

Was sind nach deiner Erfahrung die wichtigsten Erfolgsfaktoren für neue Nischenwebsites?

Im Wesentlichen drei Dinge: Recherche, Mehrwert und Optimierung.

Du musst einerseits eine Nische finden, die noch nicht so „erschlagen“ ist und mit der sich Geld verdienen lässt. Dabei ist auch wichtig, dass man vorher z.B. mit dem Google Keyword-Planer prüft, ob diese Nische über ein ausreichend hohes Suchvolumen verfügt.

Dann sollte man unbedingt tolle Inhalte bereitstellen – Copy & Paste von den „echten“ Shops bringt gar nichts. Eigene Texte schreiben, Erfahrungsberichte und Zusatzinfos aufarbeiten, die sonst keiner hat.

Und dann muss natürlich noch die Google-Optimierung der Seite passen und dafür ist ein gutes SEO-Tool absolut Pflicht.

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Woher wird man in Zukunft den Traffic für solche kleinen Sites bekommen?

In erster Linie weiterhin aus der Google-Suche (unbedingt auch an die Bildersuche denken). Die sozialen Kanäle wie Facebook, Twitter aber auch Tumblr und Instagram sind eine gute Ergänzung, werden aber meiner Erfahrung nach die Google-Suche in den nächsten Jahren nicht verdrängen.

Was gut funktionieren kann, sind coole kleine Videos auf YouTube. Denn die Videoplattform ist direkt nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Wer hier kreativ ist und seine Videos optimiert, kann einen ordentlichen Traffic-Boost auf seine Seite lenken und damit für mehr Conversion sorgen.

Um was handelt es sich bei eurem Service OnpageDoc?

In erster Linie ist OnpageDoc ein SEO-Tool, sprich ein Online-Werkzeug, mit dem du deine Seite für die organische Google-Suche optimieren kannst. Das Tool überwacht die wichtigsten Keywords und Mitbewerber, zeigt Banklinks an und weißt dich auf alle Fehler und Optimierungspotential hin.

Außerdem kann OnpageDoc Webseitenbetreiber auch per E-Mail oder SMS warnen, wenn beispielsweise die Ladezeiten der Seite ansteigen.

Ganz neu ist jetzt auch eine SEO-Telefonflatrate und ein Agenturservice, um Kunden sofort und günstig unterstützen zu können, wenn sie Hilfe bei der Behebung von Problemen haben – sei das ein Ranking-Problem oder ein technischer Fehler.

Was genau bringt dieser Service? Warum sollte man diesen nutzen?

Google wird mit seiner Suchmaschine immer besser darin, guten von schlechten Content zu unterscheiden und kann Websites auch hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit bewerten. Damit man zukünftig überhaupt eine Chance hat, auf den attraktiven ersten Plätzen der Suchergebnisse zu kommen, bzw. seine gute Platzierung halten kann, muss man seine Website regelmäßig prüfen und optimieren.

Mit OnpageDoc erhält man ein verdammt leistungsstarkes SEO-Tool zu einem echt fairen Preis. Das Gute dabei ist, dass man auch ohne Expertenkenntnisse sehr schnell damit arbeiten und optimieren kann, weil die gesamte Tool-Oberfläche sehr innovativ und übersichtlich gestaltet wurde.

Für wen ist der Service gedacht?

Im Prinzip für alle, die für ein kleines Budget ihr Ranking bei Google verbessern wollen. Durch die selbsterklärenden Menüs, Grafiken und Funktionen finden sich SEO-Profis und Einsteiger gleichermaßen schnell zurecht.

In erster Linie richtet sich OnpageDoc an kleinere bis mittlere Websites, Inhouse-SEOs und Seitenbetreiber, die meist nur eine Website verwalten. Aber auch für Agenturen ist vorgesorgt, denn mit der Enterprise oder Business-Version hat man die Möglichkeit, mit mehreren Nutzern gleichzeitig zu analysieren und optimieren.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten OnPage-Faktoren?

Drei Dinge: guter Content, Benutzerfreundlichkeit und Performance. Google liebt Seiten, die einzigartige und gut strukturierte Inhalte aufweisen, die es nur auf dieser Website gibt. Dabei sollte die Seite aber auch möglichst schnell laden und den Besucher nicht lange warten lassen.

Zudem rückt die Usability und User Experience immer mehr in den Fokus: bleibt ein Besucher länger auf einer Seite und klickt sich durch verschiedene Inhalte, dann wird man von Google mit besseren Rankings belohnt.

Wie siehst du generell die Zukunft der Onpage-Suchmaschinenoptimierung?

Als Pflichtprogramm für JEDEN Seitenbetreiber. Die russische Suchmaschine Yandex macht es vor und hat den wichtigsten Offpage-Faktor, die Backlinks, als Ranking-Faktor gestrichen. Und auch Google schwächt die Wirkung der externen Linkverweise immer weiter ab.

Die Waagschale bewegt sich eindeutig mehr in Richtung Onpage: stimmt der Inhalt, ist die Seite gut strukturiert und benutzerfreundlich, dann kann man auch ohne viele Backlinks sehr gut in den Sucherergebnissen stehen. Und genau DAS wird in den nächsten Monaten und Jahren weiter seitens Google forciert, davon bin ich absolut überzeugt.

Zum Schluss würde ich mich über deine wichtigsten Tipps für die Nischenseiten-Challenge Teilnehmer freuen.

Recherchiert, seid kreativ und optimiert regelmäßig eure Seite. Ihr solltet euch unbedingt mit der Nische beschäftigen, als wäre es euer Hauptberuf – mit anderen Worten, werdet Experte.

Dafür muss man sich erst einmal ein gutes Fachwissen zulegen und dann vor allem interessanten Content erstellen. Schaut euch auch Seiten an, die in der Nische schon gut ranken und analysiert diese: Was genau schreiben die Seiten? Welche Links zeigen auf die Seiten? Welchen Mehrwert kann man parallel anbieten?

Und zum Schluss, na klar: nutzt den OnpageDoc zum Optimieren eurer Seite. Im Ernst: probiert das Tool ruhig mal aus, denn hier könnt ihr eure Texte perfekte optimieren, die Konkurrenz beobachten und euch mit dem Keyword-Buttler zu neuen Inhalten inspirieren lassen.

Wir haben speziell für die Nischen-Challenge ein cooles Angebot bereitgestellt, was in Kürze allen registrierten Teilnehmer zur Verfügung steht.

Aber das Wichtigste: habt Spaß dabei – die Challenge soll doch unterhaltsam sein und man kann eine Menge lernen, was man später auf andere Projekte anwenden kann.

Danke für das Interview

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8 Kommentare “Tipps für Nischenwebsites, Onpage-Optimierung und mehr – Interview”

  1. Eine Frage an den SEO Spezialisten.

    Wenn man bereits mehrere Seiten betreibt, alle davon bei einem Hoster.
    Wenn man des weiteren eine Seite darunter hat die von Google „abgestraft“ wurde, ist es dann sinnvoller für die neue Nischenseite sich einen anderen Hoster zu suchen – Stichwort „schlechte Nachbarschaft“.

    Oder spielt das jetzt eine weniger gewichtige Rolle?

    1. Hallo Roland.

      Ich bin kein SEO Spezialist , geschweige auch nur SEO-Kenner.
      Aber ich habe einmal heute Vormittag intensiv „gegoogelt“ und bisher den Eindruck, dass bezüglich einer „schlechten Nachbarschaft“ Deine Bedenken ruhig reduziert werden können.
      Du brauchst gewiss deswegen keinen neuen Hoster „engagieren“.
      Aber was meinst Du denn genau mit „von Google abgestraft“?
      Die Sanktionsmöglichkeiten von Google sind nun ja nicht so vielfältig, wenn auch oftmals deutlich spürbar, wenn zum Beispiel der „Google-Adsense-account“ lebenslang gesperrt wird.

      joergmichael

      1. Hallo Joergmichael,
        vielen Dank für deine Mühen und deine Antwort :)
        Man liest solche und solche Meinungen. Ich tendiere ja auch eher zu „Bedenken können reduziert werden“.

        „Abgestraft“ – ich versuche es in wenigen Sätzen.
        Mein Hauptblog, ein Gemischtwarenladen mit allerlei Alltagsthemen hatte einen PR4 (ja, ich weiß, PR ist nicht mehr so wichtig. Ist aber wichtig für die Geschichte).

        Nun habe ich auf dem Blog auch einige bezahlte Artikel eingestellt. Die allerdings nur nach Wahl und auch passend. Also zum Beispiel wenn ich über Winterreifenwechsel bei meinem Auto schreiben wollte und es kam gerade eine Anfrage ob ich über Winterreifen etwas schreibe, so habe ich das mitgenommen. Die Artikel wurden gekennzeichnet, bzw. kamen die Artikel dann in die Kategorie „Verbraucherinfo“ die auch im Blog als Platz für sponsored Post gekennzeichnet ist.

        Dann gab es zum Beispiel Artikel, speziell zur Adventszeit. Da versammelte ich alle Online-Adventskalender und alle Links waren auf follow. Also etwas ganz natürliches, in meinen Augen. Einen Link speziell anders zu kennzeichnen obwohl nichts dahinter steht empfinde ich als unnatürlich.

        Google hat mich angeschrieben und meint ich würde gegen Webmasterrichtlinien verstoßen. Ich könne in dem mitgelieferten Link nachlesen und wenn ich alles bereinigt habe könne ich mich wieder melden.

        Zeitgleich wurde, obwohl der PR ja nicht mehr aktiv ist, laut Google, der PR auf 0 gesetzt. Die Besucher die von Google kommen sind weniger geworden.

        Nun mache ich da keine Panik und keinen Streß. Ich lasse es einfach so weiter laufen. Soll Google doch machen was es will. Wenn Artikel vorher von Google als gut eingestuft wurden und wegen einer Spielregel auf einmal nicht mehr gut sein sollen dann glaube ich Googles Aussage „Wir wollen nur die besten Artikel“ nicht. Sie wollen Googlekonforme Artikel und Googlekonforme Blogs, mehr nicht.

        Google Adsense: Ja, da gab es auch mal was. Ich habe eine Vereinsseite aufgesetzt dessen Vorstand ich bin. Ich habe dort auch Adsense untergebracht. Da aber nur Personen und keine Vereine am Programm teilnehmen können habe ich meinen Namen dafür hergegeben.
        Nun meinten einige Mitglieder sie tun dem Verein gutes und klickten. Dass dieses keine gute Idee ist und eher schädlich habe ich von vornherein gesagt und schriftlich mitgeteilt.
        Google hat dann mich von Adsense ausgesperrt da ich ja meinen Namen aufgrund fehlender differenzierter Anmeldemöglichkeiten hergegeben habe. Natürlich hat es keinen Sinn bei Google Einspruch einzulegen. Aber das ist schon Jahre her und mit Adsense will ich nix mehr zu tun haben. Weder klicke ich noch auf irgendeine Googleanzeige, noch würde ich jemals wieder eine einbauen.

        Aber zum ursprünglichen Thema: Dann werde ich meine Nischenseite bei meinem Haus- und Hofhoster anlegen :)

        1. Danke für Deine sehr ausführliche und vor allem sehr interessante Antwort. Ich denke, wir werden hier viele Leser finden, die ähnliche Erlebnisse wie Du mit google gemacht haben. Es ist nachvollziehbar, dass google sehr strenge Maßstäbe ansetzt und ich denke, dafür gibt es sicherlich auch viele nachvollziehbare Gründe und die Abhäängigkeit von den Adword-Kunden ist er gewiss erheblich. Also wird google da eher einmal schneller entgegen unserer Vorstellungen reagieren als es manchem lieb ist. Und Du sagst es: „Natürlich hat es keinen Sinn bei Google Einspruch einzulegen.“
          Meistens ist man erfolglos, wenn man die verschiedensten Foren beobachtet, wo über dieses Thema und vergleichbare Erfahrungen berichtet wird.

          Aber ich denke auch, dass man sich nicht an adsense festhalten muss. Es gibt genügend andere Möglichkeiten und ich schaue in meinem Projekt einmal, was ich sinnvoll nutzen kann und werde berichten.
          Ich wünsche Dir für Deine Nischenseite viel Erfolg und werde gewiss aufmerksam mitlesen.

          joergmichael

  2. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich kann die Schrift von Cocktail-Gläser kaum lesen, viel zu hell. Soviel zur Benutzerfreundlichkeit. Aber trotzdem gutes Interview :D

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