Vierstellige Einnahmen mit Nischenwebsites – Erste Schritte, Erfahrungen und praktische Tipps

Vierstellige Einnahmen mit Nischenwebsites - Erste Schritte, Erfahrungen und praktische TippsRichtig gute Einnahmen mit Nischenwebsites zu erzielen ist nicht leicht, aber möglich. Wie mein heutigen Interview-Gast vom ersten Sale bis zu mittleren vierstelligen Affiliate Marketing Einnahmen mit seinen Nischenwebsites gekommen ist, erläutert er ausführlich.

Dabei geht er unter anderem auf wichtige Erfahrungen und praktische Tipps ein, die er herausgefunden hat.

Zudem erfahrt ihr mehr über die genutzten Einnahmequellen und warum er AdSense bei seiner Nischenwebsite nicht einsetzt.

Hallo Christopher. Bitte stell dich kurz vor.

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Hallo Peer, danke dir für die Einladung zum Interview! :)

Ich komme aus dem schönen Rheinland und bin 31. Viele Jahre habe ich als Web- und Grafikdesigner gearbeitet und durfte dort u.a. für einige bekannte Unternehmen, wie Lufthansa, Telekom oder Deutsche Bank Projekte umsetzen.

Nebenbei habe ich mich intensiv mit Affiliate Marketing beschäftigt und kann nun seit mehreren Jahren schon von den Einnahmen leben. Ehrlicherweise hat mir das schon immer deutlich mehr Spaß gemacht!

Ungefähr 2017/2018 habe ich dazu meinen Blog affiliateschool.de* ins Leben gerufen.

Du bist ja ein erfahrener Affiliate. Wie hat das bei dir begonnen und wie hat es sich bis heute entwickelt?

Bereits 2011 habe ich während meines Studiums nach Möglichkeiten gesucht, um im Internet Geld zu verdienen. Ich glaube, das hat jeder schon mal gegoogelt. :D

Zu der Zeit war ich von vielen smarten Apps und Business-Ideen sehr angetan. Hier fällt mir immer das Beispiel der Million-Dollar Website ein, wo jeder der 1-Millionen Pixel für 1 Dollar an Werbeinteressierte verkauft wurde.

Ich war extrem im „Start-Up-Modus“ und wollte einfach etwas umsetzen. Damals hatte ich nicht die Vision, dass es einen festen Weg gibt, und ich habe viele Ideen umgesetzt, auch abseits vom Affiliate Marketing. Dazu habe ich mir sehr viele Videos angesehen, Bücher gelesen, Kurse gekauft und das Wissen versucht umzusetzen.

Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich monatelang, wenn nicht sogar 2-3 Jahre lang, nachts bis 2-3 Uhr am PC saß. Manchmal sogar, bis morgens die Vögel mich begrüßten. (Das kann ich heute nicht mehr :D)

Das habe ich aber nicht gemacht, weil ich es musste, sondern weil ich richtig Bock drauf hatte und es Spaß gemacht hat. Jeden Tag habe ich weiter an etwas getüftelt oder mir was Neues beigebracht. Dass ein paar Freunde genau im gleichen Modus waren, hat die Sache sicherlich vereinfacht. Das war eine spannende Zeit.

Der Weg zum Affiliate Marketing hat sich dann an vielen Stellen einfach ergeben. Wahrscheinlich, weil ich nach relativ kurzer Zeit gesehen habe, dass die Tipps aus den Kursen tatsächlich funktionieren.

Als ich die erste Provision erzielt hatte, war ich natürlich überglücklich und euphorisch. Ich bin nämlich am Anfang überhaupt nicht davon ausgegangen, dass ich damit überhaupt Geld verdienen werde. Ich war einfach begeistert von der Idee und habe es ungefähr so umgesetzt, wie der amerikanische „Affiliate-Guru“ es gepredigt hat. :D

2014 hatte ich dann alleine bei Digistore24 circa 20.000 € netto eingenommen. Nur mit Nischenseiten. Das führte dann zu der komfortablen Situation, dass ich meine Dienstleistungen und Kundenaufträge immer weiter reduzieren konnte. Da viele Kunden und Projekte sehr stressig waren, habe ich meine Aufmerksamkeit immer mehr auf Affiliate Marketing gelenkt.

Ich bin nicht der Typ, der alles hinter sich abreißt und alles auf eine Karte setzt, sondern ich habe Schritt für Schritt meinen Fokus verlagert. Heute verdiene ich mittlere vierstellige Beträge im Monat durch Affiliate Marketing. Und ich freue mich jeden Tag darüber.

Und natürlich sitze ich nicht mehr bis 3 Uhr morgens am PC, sondern arbeite an einer „fertigen“ Nischenseite vielleicht 2 Stunden im Monat.

Du machst bei der Nischenseiten-Challenge mit. Wieso?

Wie du weißt, bin ich schon seit langem begeisterter Leser deines Blog. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wieso ich nicht früher an deiner Nischenseiten Challenge teilgenommen habe! Ich wusste, dass du die Challenge in regelmäßigen Abständen machst, bin aber irgendwie nie auf die Idee gekommen, mitzumachen.

In der Vergangenheit habe ich Nischenseiten immer für mich persönlich erstellt. Dafür habe ich natürlich eine eigene Vorgehensweise, habe mich selbst aber nie an einen Zeitplan gehalten.Für mich war das einer der Hauptgründe. Der Zeitplan. Zu wissen, dass man nach 3 Monaten eine neue Nischenseite erstellt hat. Neben all den anderen Ideen, die man so innerhalb der Woche versucht umzusetzen, kommt man so stetig voran.

Natürlich hat sich die Nischenseiten Challenge für mich dann auch angeboten, da ich so meinen eigenen Lesern auf meinem Blog affiliateschool.de* wöchentlich Einblicke in die Erstellung einer Nischenseite geben konnte.

Ein weiterer Punkt, den ich super interessant finde, sind die anderen Teilnehmer! Ich schaue mir regelmäßig auch die Berichte und Webseiten der anderen Teilenehmer an. Mich interessiert einfach die Umsetzung und Themenwahl von anderen Affiliates. Das finde ich sehr spannend!

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Wie lief die Challenge bisher für dich und deine Nischenwebsite?

Bei der Challenge bin ich diesmal ein wenig anders an die Erstellung meiner Nischenseite herangegangen. Ich wollte mal was Neues ausprobieren und hatte richtig Lust, etwas Großes zu erstellen. Darin lag die Herausforderung.

Normalerweise fokussiere ich mich nämlich darauf, dass ich auf jeden Fall für ein bestimmtes „Ober- bzw. Hautpkeyword“ ranke. Darauf ausgerichtet erstelle ich dann die Struktur und die Inhalte. Außerdem versuche ich das Nischenthema so gut es geht mit Long-Tail-Keywords abzudecken.

Diesmal habe ich mir etwas Größeres vorgenommen… Ich habe in meinem Notizentool immer Themen und Produkte notiert, die man theoretisch künftig auf einer Nischenseite umsetzen könnte. Dabei habe ich gemerkt, dass einige Themen in derselben Kategorie spielen, nämlich „Wohnen“. Mein Plan war also, alle diese Themen, wie „Smart Home“, „Heimwerken“, „Sicherheit“ usw. auf einer Nischenseite abzubilden.

Bei der ersten Recherche habe ich dann relativ schnell gemerkt: „Oh Mann! Das ist ein ganz schön dickes Brett!“ Ich habe mich dann dazu entschieden, mir zumindest die Option offen zu lassen, dass ich später theoretisch in alle Richtungen expandieren kann und habe eine allgemeine Domain gewählt. Außerdem habe ich die Struktur so angelegt, dass ich jederzeit eine neue Kategorie hinzufügen kann.

Letztendlich bin ich dann doch erst mal beim Thema „Klimaanlagen“ geblieben. Also doch wieder etwas klassischer. Hier erstelle ich aktuell zu jedem Thema umfassende Evergreen-Artikel. Also Dauerbrenner, die sich nicht nur auf Long-Tail-Keywords beziehen, sondern bestimmte Themen ausführlich beantworten.

Da die Qualität echt gut sein soll, nimmt die Erstellung der Texte die meiste Zeit in Anspruch. Auf lange Sicht erhoffe ich mir dadurch natürlich gute Rankings. Da ich etwas schwierigere Keywords gewählt habe und die Erstellung etwas länger dauert, lassen auch die Rankings noch etwas auf sich warten. Damit habe ich aber gerechnet. Während andere vielleicht schon 20 Artikel veröffentlicht haben, sind es bei mir erst 6.

Mittlerweile sind aber einige Keywords schon in den Top 10. Ich bin gespannt, ob ich in diesem Sommer schon gute Rankings erzielen kann. Hier kann man meine Nischenseite finden: home-places.de.

Wie gehst du die Monetarisierung deiner Nischenwebsites an und worauf achtest du am meisten?

Bevor ich mich für ein Thema entscheide, überlege ich natürlich, welche Produkte es in dem Themengebiet gibt. Hier ist für mich dann ausschlaggebend, wie viel Provision man dafür bekommt. Außerdem recherchiere ich, ob die Produkte häufig online gekauft werden, wie das Bedürfnis der Käufer ist und ob es viele Themen im Zusammenhang mit den Produkten gibt. So kann ich mir dann auch sicher sein, dass ich dazu ordentlich was schreiben kann.

Wenn es dann zur Content-Erstellung kommt, schaue ich, dass die recherchierten Keywords auch zu dem Produkt passen oder umgekehrt. Es nützt ja nichts, starke Keywords zu finden, die aber gar nicht zu meinen Produkten passen.

Ich achte dann in erster Linie darauf, dass mein Content relevant zum Keyword ist. Also, dass der Suchende auch das findet, wonach er sucht. Der Mehrwert und die Qualität der Texte wird dann wiederum von den Usern gewürdigt, in dem diese zum Beispiel länger auf der Website bleiben. Die Verweildauer gibt einem dann bessere Google-Rankings usw. Diese Relevanz führt dann auch dazu, dass die Conversion steigt.

Auf meiner neuen Nischenseite home-places.de nutze ich vor allem das Partnerprogramm von Amazon. Hier erstelle ich mit Hilfe von WordPress-Plugins Produktboxen und beziehe dadurch die Produktdaten automatisch von Amazon.

Auf anderen Webseiten benutze ich oft Digistore24. Das kommt, wie gesagt, immer auf den Einzelfall an. Am besten wählt man immer das Partnerprogramm, dass am besten zu seinem Thema passt!

Neben Amazon schaue ich aktuell noch nach alternativen Shops auf AWIN, damit ich nicht ganz so abhängig von einem Anbieter bin. Bei AWIN bin ich dann auch fündig geworden. Dort habe ich einen Anbieter gefunden, der Klimaanlagen installiert. Stichwort: Relevanz!

Die Monetarisierung sollte also immer individuell passieren und eine hohe Relevanz zur Suchintention haben. Das ist das Wichtigste.

Du setzt bei deiner Nischenwebsite AdSense ein. Warum und hast du bei kleineren Sites damit schon Erfahrungen sammeln können?

Richtig, ich habe auf meiner neuen Nischenseite eine Werbefläche eingeplant. Dort hatte ich kurzzeitig Google AdSense im Einsatz. Das habe ich aber bereits wieder rausgenommen. Deswegen kann ich meine Antwort hier kurzhalten.

Ich habe es wieder entfernt, weil man kaum Einfluss auf das Design hat und es auf dem Handy den Lesefluss beeinträchtigt hat. Außerdem konnte ich es durch das oben erwähnte Partnerprogramm von deutlich themenrelevanter ersetzen.

Grundlegend setze ich Google AdSense nur selten ein. Und wenn, dann nur ganz gezielt, so dass es nicht von anderen Empfehlungen ablenkt. Ich bin kein Fan von automatischen AdSense Platzierungen. Finanziell macht es glaube ich auch nur bei vielen Lesern Sinn.

Wie gehst du das Affiliate Marketing bei dir an?

Wenn ich jetzt gezielt von Nischenseiten spreche, dann steht am Anfang immer eine Idee. Entweder wähle ich dann ein Thema, worin ich mich sehr gut auskenne oder wo ich viel Potential sehe und ich Lust habe, mich damit zu beschäftigen.

Bevor ich beginne, kann ich meistens schon das Endergebnis vor meinem geistigen Auge sehen. Dazwischen liegt die Umsetzung. :)

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, weniger auf Masse und viel mehr auf Qualität überzugehen. Ich erweitere aktuell nur noch eine Handvoll meiner bestehenden Nischenseiten und werde auch nur noch Nischenseiten erstellen, wo ich weiß, dass das Thema auch noch in einigen Jahren aktuell ist. Weniger ist mehr.

Anstatt alle meine Nischenseiten am Leben zu erhalten, fokussiere ich mich auf die Besten. So hat man auch einfach mehr Zeit, sich intensiv um bestimmte Themen zu kümmern und Content zu erstellen. Dann kann man auch ein etwas größeres Thema angehen, wie ich es bei der Challenge gemacht habe. Auch hier denke ich langfristig und gehe eher davon aus, dass ich den Sommer im nächsten Jahr voll mitnehmen kann.

Stichwort: Texte schreiben. Das fällt vielen schwer. Wie sieht das bei dir aus?

Bei Themen, die mich interessieren, fällt es mir nicht schwer, Texte zu schreiben. Hier ist mir eher mein Perfektionismus manchmal im Weg. Da kann es einfach etwas dauern, bis ein Text fertig ist, weil ich es zu gut machen möchte.

Ich glaube, deswegen ist es auch ganz sinnvoll ein Thema zu wählen, an dem man selbst ein gewisses Interesse hat. Dann fällt einem auch die Texterstellung einfacher.

Da ich eine Vielzahl an Nischenseiten habe, gebe ich hin und wieder Texte bei Textbroker in Auftrag. Das erlaubt mir, einfach meinen Output zu erhöhen. Meistens dienen die Texte aber nur als Grundlage und ich gebe denen dann den letzten Schliff.

Das Schreiben an sich ist also eigentlich nicht mein Problem, eher das regelmäßige Veröffentlichen bei der Vielzahl der Projekte. Deshalb fokussiere ich mich auch, wie erwähnt, auf wenige Projekte.

Du bietest einen eigenen Online-Kurs an. Worum geht es da?

Richtig. Ich biete einen Online-Video-Kurs zum Thema Affiliate Marketing und Nischenseiten an: die Affiliate School Masterclass*

Nachdem ich vielen Freunden und Bekannten 1:1 gezeigt habe, wie man lukrative Nischenseiten erstellt, wurde es irgendwann zu aufwendig, so dass ich diesen Kurs erstellt habe. In dem Kurs zeige ich, anhand eines Live-Beispiels Schritt-für-Schritt, wie man sich eine WordPress Nischenseite aufbaut. Jeden einzelnen Schritt, den ich bei der Erstellung einer Nischenseite angehe, zeige ich in dem Kurs.

Vierstellige Einnahmen mit Nischenwebsites - Erste Schritte, Erfahrungen und praktische Tipps

In den 61 Lektionen gibt es über 69 Videos und über 13 Stunden Videomaterial. Hier ist mein ganzes Wissen eingeflossen. Darauf bin ich sehr stolz, und die Erstellung hat über ein halbes Jahr gedauert.

Zusätzlich kann man sich innerhalb des Kurses mit anderen Teilnehmern austauschen und sich gegenseitig Tipps geben. Man ist also niemals alleine und kann mich bei Fragen auch erreichen. In die ersten 6 Lektionen kann man übrigens auch völlig kostenfrei reinschnuppern.

Ich bin immer wieder begeistert, was meine Teilnehmer auf die Beine stellen! Hin und wieder berichte ich ja auf meinem Blog darüber. Das motiviert mich dann selbst auch noch mal ungemein, wenn es bei anderen Teilnehmern auch so gut funktioniert!

Von Nischenwebsites leben - Erste Schritte, Erfahrungen und praktische Tipps

Wie geht es mit deiner Nischenwebsite bis zum Ende der Challenge (und darüber hinaus) weiter?

Bis zum Ende der Challenge ist es ja nicht mehr lang. Eigentlich steht bis dahin nur noch die Erstellung von weiterem Content an.

In meinem Contentplan sind darüber hinaus Ideen für 25 Artikel vorgesehen. Ich werde versuchen, 2-4 Artikel pro Monat zu erstellen. Wenn ich diesen Rhythmus beibehalte, dann werde ich zwischen Oktober 2020 und April 2021 mit der Erstellung dieses Contentplans fertig sein.

Aber auch danach wird es sicherlich keinen Stillstand geben. Ich habe mir ja die Option offengelassen, in weitere Themen einzutauchen.

Es ist also noch einiges zu tun :) Ich finde es persönlich immer sehr spannend auch selbst zu sehen, wie sich so eine Nischenseite im Laufe der Zeit entwickelt. Über die weitere Entwicklung werde ich dann auf meinem Blog berichten.

Lieben Dank noch mal für das Interview, Peer.

Ich danke dir für die interessante Einblicke

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1 Kommentar “Vierstellige Einnahmen mit Nischenwebsites – Erste Schritte, Erfahrungen und praktische Tipps”

  1. Sehr cool! :-)

    An die Zeiten erinnere ich mich auch noch – freiwillig nachts um 2 wach sein. Nur irgendwie lag mein Fokus da nicht so sehr im Internet, sondern eher auf der Tanzfläche. Hehe.

    Christopher, ich hab in den letzten Tagen auch viel auf deinem Blog gelesen. Du hast echt tolle Infos!

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