Werbung – Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 4

Amazon Affiliate WordPress PluginWERBUNG

Werbung - Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 4Nachdem ich schon ein paar interessante Einnahmequellen für Nischenwebsites vorgestellt habe, geht es heute um Werbung.

Indem man Werbeplätze auf der eigenen Nischenwebsite vermietet, kann man Geld verdienen.

Wie gut sich Werbung für Nischenwebsites eignet, wie man an Werbekunden kommt und wie man die Werbebanner richtig einbaut, erfahrt ihr im Folgenden.

Teile der Artikelserie:
1. Einführung
2. Affiliate Marketing
3. Google AdSense

Was ist Werbung?

Unter Werbung werden in der Regel Grafikbanner verstanden. Diese sieht man überall. Es gibt typische Größen wie 300×250 Pixel oder 468×60 Pixel.

Allerdings gibt es auch immer mehr davon abweichende Werbeformate. Wie z.B. andere Größen, aber auch gänzliche andere Herangehensweisen, wie Native Advertising, was leider oft einfach nur verkappte Schleichwerbung ist.

Werbung

In diesem Artikel möchte ich mich auf die klassische Werbung konzentrieren, also Grafikbanner.

Eignet sich Werbung für Nischenwebsites?

Das ist eine nicht so leicht zu beantwortende Frage, schließlich spielen hier wieder eine Menge Faktoren mit rein.

Eigentlich ist Werbung eher ein Massen-Instrument. Nicht umsonst wird in der Regel nach einem TKP (Tausender-Kontakt-Preis) abgerechnet. Und wenn man sich die TKPs auf einschlägigen Bannermarktplätzen so anschaut (1-2 Euro oder darunter), dann wird klar, dass man eine Menge Seitenaufrufe braucht, um damit gutes Geld zu verdienen.

Beispiel 1 – Bannermarktplatz:
2.000 Seitenaufrufe/Monat * 1 Euro TKP = 2 Euro/Monat

Das ist eher ernüchternt und zeigt schon mal, dass eine Abrechnung nach TKP über solche Plattformen für Nischenwebsites in der Regel keinen Sinn macht. Schließlich wird man meist nur ein paar tausend Seitenaufrufe im Monat haben.

Aber es gibt eine Alternative. Ich verkaufe auf meinen Blogs Werbung direkt an Firmen (die sogenannte Direktvermarktung) zum Festpreis. Das bedeutet, dass ich z.B. 100 Euro pro Monat für Bannerplatz XY berechne. Das Geld bekomme ich im Voraus und dann baue ich das Banner für die gebuchte Zeit ein.

Der große Vorteil davon ist, dass sich die Einnahmequelle von einem Gießkannen-Instrument zu einem recht spezifischen entwickelt. Der große Vorteil von Nischenwebsites ist nämlich, dass man hier eine sehr homogene Zielgruppe anlockt. Die allermeisten Besucher einer Nischenwebsite interessieren sich auch für das Thema. Werbekunden haben hier also so gut wie keinen Streuverlust, sondern können mit ihrer Werbung fast alle Besucher ansprechen.

Das sorgt dafür, dass man deutlich höhere Preise für solche Banner nehmen kann. Natürlich hängt es auch vom Thema selbst ab, aber in einer lukrativen Nische kann man schon 10 oder 20 Euro für 1.000 Bannereinblendungen verlangen. Man kann dies TKP nennen, auch wenn ich immer einen Festpreis verlangen und nicht nach tatsächlichen Einblendungen abrechnen würde. Die Besucherzahlen von Nischenwebsites sind meist recht stabil, so dass man mit festen Preisen gut fährt.

Beispiel 2 – Direktvermarktung:
2.000 Seitenaufrufe/Monat * 20 Euro „TKP“ bei der Direktvermarktung = 40 Euro/Monat

Es ist also mit der Direktvermarktung möglich deutlich höhere Einnahmen durch Werbung zu erzielen. Allerdings sollte man immer prüfen, ob nicht eine andere Einnahmequelle, z.B. Affiliate Marketing, mehr Einnahmen verspricht. Schließlich belegt man mit den Werbebannern schon einiges an wertvollem Platz auf der Nischenwebsite.

Wie kommt man an Werbekunden?

Die große Schwierigkeit ist für viele allerdings, dass sie nur schwer an Werbekunden kommen.

Bei einer Nischenwebsite macht es wenig Sinn auf Anfragen von Firmen zu warten. Selbst wenn man eine „Hier werben“-Seite erstellt, auf der man die vorhandenen Werbeplätze, die Traffic-Zahlen und die Preise auflistet, verirren sich nur wenige Firmen dorthin.

Stattdessen muss man selbst aktiv werden. Allerdings ist es meist keine gute Idee mit der Tür ins Haus zu fallen. Alle Firmen aus der Branche anzuschreiben oder anzurufen, ob sie denn nicht Werbung schalten wollen, funktioniert in der Regel nicht gut.

Stattdessen sollte man lieber erstmal Kontakte aufbauen. So könnte man Interviews führen und auf diese Weise für beide Seiten etwas positives bewirken. Auch die Frage nach aktuellen News oder später nach Testmustern ist eine Möglichkeit, den Kontakt enger werden zu lassen.

Und erst dann würde ich bei Gelegenheit mal die Möglichkeit erwähnen, dass auch Werbung möglich ist.

Dennoch muss man sagen, dass in solchen kleinen Nischen nur ein kleiner Teil der Firmen Werbung schaltet. Man sollte also nicht von vornherein davon ausgehen, dass man massig Werbekunden finden wird.

Werbung richtig einbauen

Hat man Werbekunden gefunden, geht es noch um die Frage, wie man die Banner am besten einbaut. Natürlich sollte man sich das vorher überlegen, da man den Werbekunden ja schon sagen muss, wo es freie Bannerplätze gibt.

Ganz wichtig ist dabei, dass man nicht zu viele Banner „Above the Fold“ einbindet. Google mag es nicht, wenn im sofort sichtbaren Bereich einer Website nur Banner zu sehen sind, aber keine Inhalte.

Deshalb sollte man maximal ein Banner oben im Content einbinden. Ansonsten bietet sich z.B. die Sidebar an oder auch der Platz unter dem eigentlichen Inhalt an.

Die Zukunft der Werbung

Auch wenn es durchaus möglich ist Einnahmen mit Werbung auf Nischenwebsites zu erzielen, so schätze ich diese Einnahmequelle eher als ungeeignet ein.

Zum einen wird es, wie schon erwähnt, nicht einfach überhaupt Werbekunden zu finden. Zum anderen geht der Trend eindeutig weg von klassischen Werbebannern.

Wenn ihr also die Möglichkeit habt zu guten Preisen Werbe-Banner auf eurer Nischenwebsite zu vermieten, dann könnt ihr das gern machen. Allerdings solltet ihr diese nicht als eure zentrale Einnahmequelle betrachten. Da bietet das Affiliate Marketing deutlich mehr Potential.

Welche Einnahmequellen setzt ihr auf euren Nischenwebsites ein?

Ergebnis

Loading ... Loading ...

So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie widme ich mich einer sehr interessanten Einnahmequelle, die viel Potential verspricht. Es geht um eigene Produkte.

(Visited 548 time, 1 visit today)
SEOLUSION WERBUNG

4 thoughts on “Werbung – Einnahmequellen für Nischenwebsites Teil 4”

  1. Ich mache gerade gute Erfahrungen damit, dass man sich nicht ausschließlich nur auf eine Einnahmequelle verlässt. Auf meiner Seite wird es vier bis sechs Werbeflächen geben. Ein Werbekunde erwirbt bei mir ein „Gesamtpaket“, bestehend aus einer Werbefläche, einem Link , der Namensnennung in einem Text. Darüber hinaus kann er auch drei bis fünf Bilder auf meiner Seite platzieren. Das ich für mich praktisch, so muss ich sie nicht kaufen.

    Die Seite wird natürlich nicht wie eine klassische Nischenseite daherkommen. Auf ihr wird ein handwerkliches Thema behandelt. Ich selber habe auf diesem Gebiet fast
    20 Jahre Berufserfahrung.

    Drei „Gesamtpakete“ habe ich jetz schon an den Mann gebracht, für drei Monate zu je 99 Euro. Das ist jetzt zwar nicht viel Geld, bin mit meiner Seite aber jetzt schon in der Gewinnzone.

  2. Mit einer klassischen 0815 Nischenseiten hast du aber keine Chance.

    Das Affiliate-Marketing ist bei mir halt nur eine von mehreren Säulen im Bezug auf die Einnahmequellen. Es wir von mir auch nur ganz behutsam eingesetzt und steht nicht im Mittelpunkt. Der Content auf meiner Seite ist das was die Firmen überzeugt, man muss halt Ahnung von der Materie und auch der Branche haben. Mittlerweile sind fünf von sechs „Gesamtpaketen“ verkauft. Ich hoffe meine Seite Ende des Jahres online stellen zu können (ich mache das halt nur „nebenbei“).

    Ich habe bisher immer telefonischen Kontakt zu den Firmen gehabt.
    Ohne ein solches Gespräch hätte keiner mein Angebot angenommen.

    Wie schon geschrieben, ich betreibe halt keine klassische Nischenseite. Diese Seiten dienen mir in gewisser Weise als Wegweiser. Optisch und Ihnaltlich taugen sie allerdings nicht sehr viel. Und da setze ich an.

  3. Hallo,
    Bannerwerbung ist zwar eine Möglichkeit, doch ich denke für die klassische Nischenwebeseite ist das nichts bzw. es lohnt sich nicht. Die Besucherzahlen sind dafür einfach zu gering.

    Grüße
    Tobias

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.